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ForestConnect

Waldlandschaften als Garant für Klima- und Ökosystemresilienz

Ein großer, dichter Wald mit Nebel in Äthiopien

Die Waldlandschaften Äthiopiens sind Lebensräume für unzählige Arten. - Foto: Bruno D'Amicis

Der Südwesten Äthiopiens beherbergt die letzten zusammenhängenden Hochlandwaldgebiete des Landes, die vom Tiefland an der Grenze zum Sudan bis hin zu den ausgedehnten Hochebenen reichen. Diese vielfältigen Wälder, darunter Regenwälder, Bergnebelwälder, Bambus- und Trockenwälder, sind wichtige Kohlenstoffspeicher und beherbergen einzigartige, spezialisierte Arten, wie Mantelaffen und Kronenadler. Zudem dienen sie als Wasserquellen und -speicher für Wassereinzugsgebiete wie den Omo-Gibbe in Kenia, auch bekannt als Turkanasee, und den Baro-Akobo, einen Nebenfluss des Weißen Nils.

Doch die steigende Nachfrage nach Ressourcen durch soziales und wirtschaftliches Wachstum verursacht eine Degradierung und Fragmentierung der Wälder. Die Klimakrise verstärkt diesen Effekt. Höhere Temperaturen haben die Niederschlagsmuster verändert, während die zerstückelten Wälder zugleich anfälliger für Dürren, Brände und Schädlingsbefall sind. Die Degradierung der Waldlandschaften bedroht lebenswichtige Ökosystemleistungen für Menschen, Pflanzen und Tiere: Sie gefährdet die Lebensräume vieler Arten, die Funktion der Wälder Kohlenstoff und Wasser zu speichern und die langfristige Ernährungssicherheit der lokalen Bevölkerung, insbesondere in ländlichen Gebieten.

Die Bewältigung dieser miteinander verknüpften Herausforderungen erfordert einen umfassenden und kooperativen Ansatz, der Umweltschutz, nachhaltige Ressourcenbewirtschaftung und sozioökonomische Entwicklung umfasst. Im Rahmen des Vorgängerprojekts Forests for Future wurden Kapazitäten von relevanten Akteuren gestärkt und Aktionspläne zur Wiederherstellung von Waldlandschaften (FLRAPs) entwickelt. Für die Umsetzung der Wiederherstellung und Erhaltung der Waldlandschaften hat der NABU in Zusammenarbeit mit NABU Ethiopia und Ethio Wetlands and Natural Resources Association (EWNRA) und mit Unterstützung des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Projekt ForestConnect ins Leben gerufen.


Mantelaffe - Foto: frank boyer - stock.adobe.com

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  • Mit Baumsetzlingen werden die Einkommensquellen lokaler Gemeinschaften gestärkt und Waldlandschaften wiederhergestellt - Foto: NABU

  • Aktionspläne zur Wiederherstellung von Waldlandschaften dienen nicht nur dem Waldschutz, sondern auch einkommensfördernden Maßnahmen wie der Honigproduktion - Foto: Maheder Haileselassie

  • Diese Aktionspläne wurden in einem partizipativen Ansatz entwickelt, an dem relevante zonale Interessenvertreter*innen und Gemeindemitglieder beteiligt waren - Foto: NABU

  • NABU, NABU Ethiopia und EWNRA arbeiten gemeinsam an der Wiederherstellung und Erhaltung der bedrohten Waldlandschaften Südwestäthiopiens. - Foto: Maheder Haileselassie

Projektdaten

Projektname
IKU - ForestConnect: Waldlandschaften als Garant für Klima- und Ökosystemresilienz

Land/ Region
Südwestäthiopien

Laufzeit
November 2023 - Oktober 2026

Partnerorganisationen
siehe Auswahlmenü unten

Finanziert/ unterstützt durch
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)

Dieses Projekt leistet einen Beitrag zu den folgenden Nachhaltigkeitszielen („SDGs“) der Vereinten Nationen:
2,6,11,12, 13,14, 15, 17

Weiterführende Informationen


Projektziel und -ansatz

Unser Ziel ist es, eine gemeindebasierte Waldrestaurierung in den degradierten und unter Druck stehenden Zielwaldlandschaften Bench-Sheko, Kafa und Sheka zu initiieren, die Einkommensmöglichkeiten der vom Wald abhängigen Gemeinden auf naturverträgliche Weise zu diversifizieren und die Strukturen und das Bewusstsein für effektive Waldrestaurierungsmethoden (FLR) bei den wichtigsten Akteuren zu erweitern und zu stärken.

Zu den geplanten Aktivitäten gehören:

  • Management und Wiederherstellung von Waldlandschaften (FLR) durch einen partizipativen Prozess, gemeinschaftsbasierte Umsetzung, Baumschulen, Pflanzung von Setzlingen und nachhaltige Waldbewirtschaftung
  • Verbesserung des Lebensunterhalts für waldabhängige Gemeinden durch naturbasierte Einkommensmöglichkeiten und den Aufbau von Kapazitäten
  • Institutionalisierung, Lobbyarbeit und nachhaltige Finanzierung
  • Kommunikation, Multiplikation, Kapazitätsentwicklung

Das Projekt soll indirekt etwa 3 Millionen Einwohnern in 21 Bezirken zugute kommen, darunter Kleinbauern und -bäuerinnen und insbesondere Frauen, Jugendliche und Minderheiten, sowie Gruppen für die partizipative Waldbewirtschaftung, Gemeindemitglieder, Regierungsvertreter und lokale NRO/CBOs.

Unsere Projektstandorte

Die Region South West Ethiopia Peoples' Region (SWEPR), die bisher wenig Beachtung fand, hat auf nationaler Ebene an politischer Bedeutung gewonnen. Das Projekt konzentriert sich auf die Zonen Bench-Sheko, Kafa und Sheka und baut auf den in dem vorherigen Projekt Forests for Future gelegten Grundlagen auf.

Bench-Sheko-Zone ist die Region mit dem größten Tieflands-Anteil und hat einen starken Waldrückgang zu verzeichnen. Die Waldbedeckung ging zwischen 1986 und 2001 von rund 20% auf nur 12% (2.881 km²) zurück, insbesondere in den Regionen, in denen Flüchtlinge aus den Trockenregionen Äthiopiens angesiedelt wurden. Studien belegen die Abhängigkeit der Bevölkerung von Waldressourcen: Einkommen aus Waldressourcen ist neben der Landwirtschaft die wichtigste Quelle für den Lebensunterhalt der Bevölkerung.

Die Kafa-Zone (größtenteils UNESCO-Biosphärenreservat) zeichnet sich durch ihren Artenendemismus in afromontanen Bergnebel-, Regen- und Bambuswäldern aus und ist ein überregional wichtiger Wasserlieferant. Die Wälder und Feuchtgebiete sind durch Auswirkungen des Klimawandels und durch Kaffee-/ und Teeinvestoren unter Druck und bereits stark fragmentiert. Arbeits- und Perspektivlosigkeit führt insbesondere bei Jugendlichen zu Frustration, politischen Aufständen und der Suche nach Einkommen z.B. durch illegalen Holzeinschlag. Durch die NABU-Arbeit seit 2009 sind Teile der Wälder gut erfasst und werden regelmäßig durch Ranger begutachtet..

Die Sheka-Zone (UNESCO-Biosphärenreservat) umfasst einzigartige Naturlandschaften von rund 240.000 ha, die sich vom kühlen, feuchten Hochland bis zu heißen Tieflandgebieten erstrecken. Der charakteristische afromontane Regenwald enthält im Unterholz Coffea arabica. In der Vergangenheit wurden große Waldflächen in industrielle Teeproduktion umgewandelt. Dennoch sind sowohl die lokale Regierung als auch die lokale Bevölkerung bestrebt, die Wälder zu erhalten, die stark mit spirituellen Überzeugungen und Traditionen verbunden sind und eine wichtige Lebensgrundlage darstellen.

Partner

Das Projekt wird von NABU Ethiopia in Kooperation mit EWNRA (Ethio Wetlands and Natural Resources Association) durchgeführt. Die folgenden SWEPR (South West Ethiopia Peoples' Region) Institutionen sind Partner des Projekts:

  • Bureau of Finance and Economy Development (BoFED)
  • Bureau of Agriculture (BoA)
  • Bureau of Women, Children and Youths (BoWCY)
  • Bureau of Forest, Environmental Protection and Climate Change (BoFEPCC)

Das Projekt wird finanziell vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) unterstützt.

Vorgängerprojekt

Im Südwesten Äthiopiens befinden sich einige der letzten afromontanen Bergnebel- und Regenwälder Äthiopiens – Foto: Mathias Putze
Forests for Future

Die Degradierung von Wäldern ist in Äthiopien ein ernsthaftes Hindernis bei der Bekämpfung von Armut und Hunger sowie für den Erhalt der Biodiversität. Dieses Projekt setzte genau da an – mit einigem Erfolg. Mehr →

MEHR

For people and nature – saving habitats through the establishment of a Biosphere Reserve (Bruno D’Amicis)
Äthiopien

Seit 2006 engagiert sich der NABU in Äthiopien für den Schutz von Ökosystemen und eine nachhaltige Regionalentwicklung. Gemeinsam mit lokalen Gemeinden und der äthiopischen Regierung konnten so erfolgreich drei UNESCO-Biosphärenreservate eingerichtet werden. Mehr →

Drill-Affe im Regenwald von Nigeria - Foto: Fabian/ stock.adobe.com
Waldschutz in Nigeria

Der Gemeindewald Iko Esai in Nigeria umfasst wertvollen tropischen Regenwald und eine große Artenvielfalt, darunter Schimpansen, Gorillas und Waldelefanten. Gemeinsam mit lokalen Gemeinden und Partnern schützt der NABU den Wald und verbessert Lebensgrundlagen. Mehr →

Mangroven in Madagaskar - Photo: Adobe Stock / Punchthanun
Grüne Küsten für West-Madagaskar

Der NABU und ASITY Madagaskar unterstützen die Gemeinden bei der Wiederherstellung der Ökosysteme, der Verbesserung der Lebensgrundlagen und der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels. Mehr →

KONTAKT

Charlotte Kaiser - Foto: privat
Charlotte Kaiser
Projektleiterin ForestConnect Charlotte.Kaiser@NABU.de

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Mantelaffe - Foto: NABU International/ Amy Newsom

Der Mantelaffe

Für die Bewohner des Kafa-Biosphärenreservats in Äthiopien sind die schwarz-weißen Mantelaffen, die sie "Mönche" nennen, die Wächter des Waldes.

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