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Grüne Küsten für West-Madagaskar

Naturschutz und nachhaltige Ressourcennutzung am Indischen Ozean

Küstenökosysteme, wie Mangrovenwälder, leisten wertvolle Ökosystemleistungen für die Gemeinden in der Region.  - Foto: haddadToni

Küstenökosysteme, wie Mangrovenwälder, leisten wertvolle Ökosystemleistungen für die Gemeinden in der Region. - Foto: haddadToni

Madagaskar ist Teil des „Madagascar and Indian Ocean Islands“ Hotspots, einem der weltweit 36 Biodiversitäts-Hotspots. Die Küstengebiete des Inselstaats - zwischen Mangrovenwäldern und Korallenriffen - bieten vielfältige Ökosysteme und eine reiche Artenvielfalt. Mehr als 50 Prozent der madagassischen Bevölkerung lebt in Küstennähe und nutzt deren Ressourcen. Dadurch stehen die terrestrischen und marinen Lebensräume Madagaskars jedoch auch unter enormem Druck, was die biologische Vielfalt und menschliche Lebensgrundlagen gefährdet. Darüber hinaus ist das Land jedes Jahr mit schweren klimabedingten Katastrophen wie Zyklonen, Überschwemmungen und Dürren konfrontiert.

Besonders in den abgelegenen Küstenregionen Madagaskars leidet die lokale Bevölkerung unter Armut, bedingt durch fehlende Arbeits- und Einkommensmöglichkeiten, Unzugänglichkeit während der Regenzeit, schlechte Böden und geringe Erträge in der Landwirtschaft. Die Auswirkungen des Klimawandels, fehlende Anpassungsmaßnahmen und schädliche Landwirtschafts- und Fischereipraktiken verstärken diese Effekte. Die intensive Nutzung der empfindlichen Küsten- und Meeresökosysteme führt zu schwerwiegender Degradation, Erosion und einem Rückgang der wesentlichen Ökosystemleistungen.


Unser Ansatz

Im Projekt haben wir die küstennahen Gemeinschaften im Schutzgebiet Mahavavy-Kinkony dazu befähigt, sich an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen und ihre Lebensgrundlage zu verbessern. Unter anderem haben NABU und Asity Madagascar Maßnahmen umgesetzt, um ein höheres und nachhaltiges Einkommen für die lokale Bevölkerung zu schaffen, zum Beispiel durch Trainings und Ausstattung im Bereich Fischzucht und Kunsthandwerk.


Schaffung von Einkommen durch nachhaltige Nutzung lokaler Ressourcen

Durch die Schaffung von lokalen marinen und terrestrischen Wertschöpfungsketten ermöglichte des Projekt höhere und nachhaltigere Einkommen für die lokale Bevölkerung und den Schutz der Küstenökosysteme. Die folgenden Aktivitäten wurden umgesetzt:

  • Erfassungen zu marinen Wertschöpfungsketten und Auswahl der geeignetsten Kette
  • Ausweitung der Fischzucht in Süßwasserteichen zur Erzielung zusätzlichen Einkommens und Verringerung des Drucks auf die marinen Ressourcen
  • Steigerung der lokalen handwerklichen Produktion und Vermarktung mit 60 Frauen zur Schaffung von Einkommen
  • Sozioökonomisches Monitoring

Meeresschutz und Anpassung an den Klimawandel

Das Projekt stärkte die Klimaresilienz der Küstenökosysteme und der Landwirtschaft und förderte die langfristige Sicherung von Ökosystemleistungen:

  • Pilotierung von klimagerechten landwirtschaftlichen Methoden
  • Erosionsschutz durch Aufforstung von Mangrovenwäldern, Aufforstung von Galerie- und Trockenwäldern
  • Bewertung des Zustands der Meeresökosysteme und Entwicklung eines maßgeschneiderten Schutz- und Nutzungskonzepts
  • Regionale und lokale Kampagne zur Sensibilisierung der Bevölkerung
  • Küstenmonitoring
  • Einführung von Fischfangregulierungen zur Reduzierung des illegalen Fischfangs

Kapazitätsentwicklung, Monitoring und Kommunikation
zur Verbesserung des Managements des Mahavavy-Kinkony-Schutzgebiets

Das Projekt fokusierte sich zudem auf den Aufbau von Kapazitäten der lokalen Gemeinschaften für ein verbessertes gemeindebasiertes Schutzgebietsmanagement. Dazu wurden die folgenden Aktivitäten durchgeführt:

  • Stärkung des gemeindebasierten Schutzgebietsmanagements durch Kapazitätsentwicklung
  • Gemeindemarkierung von Küstenschutz- und Nutzungszonen und gemeindebasiertes Monitoring
  • Erweiterung der Schutzgebietsmanagementplattform MMZ und Vernetzung mit dem Schutzgebietsnetzwerk Nouvelles Aires Protégées, NAP
  • Kommunikations- und Umweltbildungsprogramm

Das Schutzgebiet Mahavavy-Kinkony

Der Projektstandort im Mahavavy-Kinkony-Schutzgebiet (CMK) - Karte: Asity Madagascar

Der Projektstandort im Mahavavy-Kinkony-Schutzgebiet (CMK) - Karte: Asity Madagascar

Das Projekt konzentrierte sich auf die Küstenzonen des Schutzgebietes Mahavavy-Kinkony Complex (CMK) in der Region Boeny im Nordwesten von Madagaskar. Das Schutzgebiet umfasst auf 302.900 Hektar das Mahavavy-Flussdelta, ausgedehnte Mangrovenwälder, Trockenwälder, Feuchtgebiete und den Kinkony-See. Mit Unterstützung von Asity Madagascar wurde das Gebiet 2007 in ein gemeinschaftlich verwaltetes Schutzgebiet umgewandelt. Zusammen mit der örtlichen Bevölkerung wurde ein Managementplan mit Nutzungszonen entwickelt, der die Nutzung von Puffer- und Randgebieten reguliert und den Zugang zu Null-Nutzungszonen verbietet.



  • Gemeinsam mit lokalen Gemeinden wurden Wege für die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen entwickelt, um Lebensgrundlagen und Ökosysteme zu bewahren. - Foto: haddadToni

  • Wie viele andere Arten ist auch der Kleine Vasapapagei auf intakte Ökosysteme angewiesen. Dieser hier hat sich gerade an einer Mango satt gegessen. - Foto: haddadToni

  • In Kombination mit den Folgen der Klimakrise haben zerstörerische Praktiken, wie Bandrodung, katastrophale Auswirkung auf die Natur der Region. - Foto: haddadToni

  • Die Aufforstung von Wäldern, insbesondere von Mangrovenwäldern, schützt vor Erosion. - Foto: haddadToni

  • Zwei Mitarbeiter von Asity Madagascar halten die Samen zwei verschiedener Mangrovenarten, die im Schutzgebiet gefunden wurden. - Foto: haddadToni

  • Ein Fischer, Enzo (17), begutachtet nach 8 Stunden Fischfang auf dem Kinkony-See den Fang für seine Familie. - Foto: haddadToni

  • NABU und Asity Madagascar förderten die Ausweitung nachhaltiger Fischzucht in Süßwasserteichen, um den Druck auf die marinen Ressourcen zu reduzieren. - Foto: haddadToni

  • Das Projekt förderte die Frauenvereinigung Fandimaky, um durch die bessere Vermarktung lokal handgefertigter Produkte aus Raffia nachhaltig das Einkommen der Frauen zu sichern. - Foto: haddadToni

  • Robin (58) verdient ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von handgefertigtem Kunsthandwerk. Die Raffia-Produkte der Fandimaky-Frauenvereinigung werden ihr zugeschickt, um einen größeren Markt zu erreichen. - Foto: haddadToni

Projektdaten

Projekttitel
Grüne Küsten für West-Madagaskar

Land / Region
Madagaskar / Mahavavy-Kinkony Complex (CMK)

Zeitraum
Oktober 2020 bis Dezember 2024

Partner
Asity Madagascar

Finanzierung / Unterstützung
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Mit diesem Projekt tragen wir zu den folgenden Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bei
SDG1, SDG2, SDG8, SDG9, SDG11, SDG12, SDG13, SDG14, und SDG15

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Manja Graham
Stellvertretende Teamleiterin Afrika Manja.Graham@NABU.de

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