Das neue NABU-Erlebniszentrum Kranichwelten ist im September 2025 eröffnet worden und löst das alte Kranichzentrum ab. - Foto: Anne Kettner
Naturerlebniszentrum Kranichwelten mit Kranorama
Die Tänzer des Nordens bestaunen
Kraniche - Foto: Frank Derer
Die Boddengewässer des Nationalparks „Vorpommersche Boddenlandschaft“ wirken wie ein Magnet auf Zugvögel – vor allem auf die tausenden Kraniche, die jedes Jahr hier rasten. Ein traumhaftes Naturerlebnis mit den „Tänzern des Nordens“ erwartet die Gäste im September 2025 neu eröffneten Kranichwelten mit Kranorama in Günz (Mecklenburg-Vorpommern).
In Europas größtem Kranichzentrum dreht sich alles um die faszinierenden „Vögel des Glücks“. Die moderne, interaktive Ausstellung auf 500 Quadratmetern lädt Groß und Klein ein, die Welt der Kraniche zu entdecken. Über multimediale Bereiche mit VR-Animation, Sounddusche der Duettrufe aller 15 Kranicharten weltweit, digitalem Quiz, Basteltische oder Kranichfilm erfahren Besucher Spannendes über Zugwege, Lebensräume und Schutz der Kraniche.
Im zwei Hektar großen Außenbereich lassen sich zudem verschiedene Lebensräume erkunden. Hier befinden sich die begehbaren Insekten- und Moorwelten mit gemütliche Sitz- und Verweilmöglichkeiten. Nach dem Rundgang lädt unser leckeres Bistro mit Blick in die Natur zum Verweilen ein.
Wichtige Informationen
Naturerlebniszentrum Kranichwelten
Straße des Friedens 21 C
18445 Altenpleen OT Günz
Tel. 03 83 23-8 05 40
info@kraniche.de
www.kraniche.de
Öffnungszeiten und Eintritt
März und April: Mo bis So 10 bis 16 Uhr. Mai bis August und November : Mo, Di, Do, Fr. 10 Uhr bis 16 Uhr. September und Oktober: Mo bis So 10 bis 17:30 Uhr. Dezember bis Februar geschlossen. Eintritt 8 Euro (bis 14 Jahre frei), NABU-Mitglieder und Studierende 6,50 Euro. Jahreskarte 15 Euro.
Achtung: Das frühere Kranichzentrum in Groß Mohrdorf ist dauerhaft geschlossen! Es wurde durch das NABU-Erlebniszentrum im nahegelegenen Günz abgelöst.
Besondere Angebote
Ausstellung, Exkursionen, barrierefrei, Kranich-Infomobil, BFD und FÖJ möglich
Highlight
›› Woche des Kranichs im September
Kranich - Foto: Frank Derer
- Eigene Kranichbeobachtungen im NABU-Naturgucker online melden
- Aktuelle Kranichbeobachtungen und Bilder sehen
- Europaweite Übersichtskarte der Rastbestände beim „Kranichschutz Deutschland“
- Kranichschutz Deutschland bei Facebook
- Anbieter-Übersicht geführte Exkursionen und Schiffstouren
Mehr als 350.000 Kraniche rasten in Deutschland. Das neue internationalen NABU-Erlebniszentrum „Kranichwelten“ in Mecklenburg-Vorpommern ist seit September 2025 eröffnet. Kranichbegeisterte können dort den „Tänzern des Nordens“ nahekommen. Mehr →
Gute Sicht auf das Naturschauspiel der Kranichrastflächen: Das Kranorama ist eine moderne Beobachtungsstation in Mecklenburg-Vorpommern. Betreut wird die Station durch Mitarbeiter des Kranichinformationszentrums Groß Mohrdorf. Mehr →
Mehr über Kraniche
Die Kälteeinbrüche zu Weihnachten und durch Sturm „Elli“ Anfang des Jahres schlugen Tausende bei uns überwinternde Kraniche in die Flucht. Inzwischen kehren die ersten Kraniche nach Deutschland zurück, der Flug in die Brutgebiete hat begonnen. Mehr →
Melden Sie dem NABU Ihre Kranich-Beobachtungen. Je mehr Daten über das Zugverhalten zusammenkommen, desto bessere Aussagen können getroffen werden. Nur wenn wir wissen, wo die Kraniche sich aufhalten, können wir vor Ort aktiv Schutzmaßnahmen ergreifen. Mehr →
Kraniche und Wildgänse haben ein ähnliches Zugverhalten und nutzen oftmals gemeinsame Rastgebiete. Da auch ihre Flugbilder recht ähnlich sind, sind sie für Laien manchmal schwer auseinanderzuhalten. Hier erfahren Sie, wie es geht. Mehr →
Sobald mehrere der großen Schreitvögel zusammen sind, wird mit kräftigen Trompetenlauten kommuniziert. Jeder Kranich hat einen unverkennbaren Ruf. Mehr →
Als der Kranich 1978 zum Vogel des Jahres gewählt wurde, zählte er zu den seltensten Vogelarten (West-)Deutschlands. Intensive Bemühungen um seinen Schutz haben dazu beigetragen, dass er sich von diesem Bestandstief deutlich erholen konnte. Heute brüten deutschlandweit wieder rund 11.000 Kranichpaare. Mehr →
