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Wenn die Apfelbäume blühen
Die Aktion „Apfelblütenland“ veranschaulicht den Einzug des Frühlings
Update 23. März 2026 - Die ersten einzelnen Apfelbäume beginnen zu blühen und wie fast immer hat der äußerste Südwesten der Republik die Nase vorn. Die ersten Blüten wurden in Denzlingen bei Freiburg im Breisgau sowie mit der Auftaktmeldung vom 19. März nicht weit davon entfernt in Waldkirch-Buchholz im Südschwarzwald beobachtet. Wie schnell die Blüte den ganzen Naturraum erfasst, bleibt abzuwarten, denn die nächsten Tage werden wieder etwas frischer - das bremst die Blüten.
- Apfelblüten-Liveticker
- Deutschlandkarte zum tagesaktuellen Stand der Apfelblüte (noch 2025)
- Countdown zur Blütenöffnung: Vom Mausohr- bis zum Ballonstadium
- So können Sie mitmachen: SWR-Infos zur Aktion Apfelblütenland
18. März 2026 - Auf die Apfelblüte wird besonders geachtet, weil mit ihr der Frühling endgültig Einzug hält. „Vollfrühling“ nennen das die Experten. Wie es um den Frühling bestellt ist, zeigt die SWR-Aktion „Apfelblütenland“, die 2026 bereits zum 21. Mal stattfindet. Aktuell befinden wir uns noch im sogenannten Erstfrühling, dessen Beginn durch die Forsythienblüte definiert wird. 2026 begann diese laut Deutschem Wetterdienst (Karte) vereinzelt ab dem 25. Februar und ab undgefähr Anfang März flächenhaft unter anderem am Oberrhein und in der Kölner Bucht. Mitte März blühten die Forsythien bereits in fast ganz Deutschland, zuletzt auch in den Mittelgebirgen von der Schwäbischen Alb bis zu Harz und Erzgebirge.
Basisinfos zur Aktion Apfelblütenland
Vier Jahreszeiten hat das Jahr. Ist doch klar, oder? Tatsächlich lässt sich das Jahr auch anders einteilen, zum Beispiel nach Naturphänomenen, genauer: nach dem Blühen und Reifen der Pflanzen. Doch wann kommt dann der Frühling? Spätestens wenn die Apfelbäume zu blühen beginnen, hat der Frühling endgültig Einzug gehalten. Mit der Aktion soll die Geschwindigkeit des Frühlings gemessen werden – mit Ihrer Hilfe. Die Apfelblüte signalisiert den phänologischen Vollfrühling. Dieser beginnt nicht jedes Jahr zum gleichen Datum. Und die Äpfel blühen vor allem auch nicht überall gleichzeitig.
Genau diese natürlichen Schwankungen machen die Sache aber für die Wissenschaft besonders spannend. Klimaänderungen etwa lassen sich so über Jahre und Jahrzehnte besonders gut und ohne komplizierte Messinstrumente festhalten. Der SWR ruft deshalb 2026 bereits zum 21. Mal zur großen Mitmachtaktion „Apfelblütenland“ auf, an der Naturfreunde bundesweit teilnehmen können.
Das Prinzip ist ganz einfach: Jeder Teilnehmer sucht sich einen Apfelbaum in seiner Nähe und meldet es per Mailformular, wenn dieser zu blühen beginnt, wenn er voll in Blüte steht und schließlich noch einmal, wenn er verblüht. Im Internet gibt es dazu eine kurze Anleitung.
Die Daten der Apfelblüten-Sichtungen werden gespeichert und in Kooperation mit dem Deutschen Wetterdienst, der TU München, dem Meteorologischen Institut der Universität Bonn und der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) wissenschaftlich ausgewertet. Damit erhalten die Wissenschaftler erstmals so umfangreiches Datenmaterial.
Auf der Aktionsseite wird das Voranschreiten des Frühlings auf einer großen Karte dargestellt. Darauf sind die 89 Naturräume Deutschlands dargestellt. Sobald aus einem Naturraum Meldungen vorliegen, wird dieser in der Farbe für Blühbeginn, Vollblüte und Verblühen dargestellt. Im langjährigen Durchschnitt legt der Apfelblüten-Frühling auf seinem Weg pro Tag rund 40 Kilometer zurück.
- So können Sie mitmachen: SWR-Infos zur Aktion Apfelblütenland
- Rückblick und Zusammenfassung Apfelblüte 2025
- Direkt zum Meldeformular Apfelblütenland
- Phänologische Übersichten des Deutschen Wetterdienstes
- Phänologie-Monitoring von NABU|naturgucker und Deutschem Wetterdienst
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