Am Streifen gut zu erkennen

Die Kreuzkröte

Laute Chöre: In der Laichzeit von April bis Mai sind die Kreuzkröten-Rufe manchmal über zwei Kilometer weit zu hören. Gut zu erkennen sind die mittelgroßen Froschlurche am typisch weißlich-gelben Streifen auf dem Rücken.
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Merkmale

Die Kreuzkröte ist ein mittelgroßer Froschlurch, welcher eine Größe von vier bis acht Zentimetern erreichen kann. Die oberflächlich warzige Haut ist auf hellen Grund grünlich-braun marmoriert. Auf dem Rücken befindet sich meist ein typischer weißlich-gelber Streifen. Die Pupille ist waagerecht elliptisch und die Iris gelblich bis grünlich gefärbt.

Verbreitung

Innerhalb Europas ist die Kreuzkröte von der Iberischen Halbinsel an bis nach Südschweden und Weißrussland verbreitet. Innerhalb Deutschlands ist die Art zerstreut verbreitet und beispielsweise in den Bergbaufolgelandschaften häufig anzutreffen.

Lebensraum

Die Kreuzkröte benötigt als Lebensraum trockenwarme Gebiete mit lockeren und sandigen Böden. Das Vorhandensein offener, vegetationsarmer bis freier Flächen mit ausreichenden Versteckmöglichkeiten als Landlebensraum sowie weitgehend vegetationsfreie Gewässer (Flach- bzw. Kleinstgewässer) als Laichplätze sind Voraussetzung für die Existenz der Art.

Fortpflanzung

Die Laichzeit der Kreuzkröten erstreckt sich von April bis in den Mai. Die Kreuzkröten-Rufchöre sind dabei manchmal über zwei Kilometer weit zu hören Die Weibchen geben wie alle Krötenarten Laichschnüre ab, die aus 2800 bis 4000 Eiern bestehen können.

Gefährdung

Die Zerstörung oder Beeinträchtigung von Kleingewässern durch Zuschüttung oder Eintrag von Müll, Dünger und Umweltgiften, wie auch die aufkommende Sukzession gefährden und zerstören viele Lebensräume der Kreuzkröte.

Schutzstatus

Europaweit geschützt nach der FFH-Richtlinie (Anhang IV) und „streng geschützt“ gemäß Bundesnaturschutzgesetz. Streng geschützte Arten dürfen nicht gefangen, verletzt oder getötet werden. Außerdem ist es verboten, sie durch Aufsuchen ihrer Lebensstätten zu beunruhigen.