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Erfolgreiches Projekt in Kafa geht zuende

Mensch und Natur profitieren vom Erhalt der Bergnebelwälder Äthiopiens

In Januar 2014 fand das NABU-Projekt zum Klima- und Bergnebelwaldschutz in Äthiopien einen feierlichen Abschluss.

Die weiße Blüte eines Wildkaffeestrauchs - Foto: Rainer Klingholz

Kaffeeblüte - Foto: Rainer Klingholz

Der NABU hat vier Jahre nach Start seines Projekts zum Schutz der artenreichen Wildkaffeewälder in Äthiopien zum Projektabschluss im Januar 2014 eine positive Bilanz gezogen. Im Kafa-Biosphärenreservat, der Ursprungsregion für Arabica-Kaffee im Süd-Westen Äthiopiens, engagiert sich der NABU bereits seit 2006 für die verbliebenen Bergnebelwälder.

Die Abholzung tropischer Wälder gilt als Hauptursache klimaschädlicher Treibhausgase. In Äthiopien sind von ehemals 40 Prozent Waldoberfläche des Landes nur noch 2,7 Prozent erhalten. Im Kafa-Biosphärenreservat hat der NABU daher neben umfangreichen Aufforstungsmaßnahmen und Gemeindeplantagen mit schnell wachsenden Baumarten auch holzsparende Öfen für die ansässige Bevölkerung bereitgestellt, um so die Entwaldung zu verringern. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) mit einem Gesamtvolumen von rund 3.190.000 Euro gefördert.


Die örtliche Waldnutzungsgruppe in Kafa - Foto: NABU/Svane Bender-Kaphengst

Waldnutzungsgruppe in Kafa - Foto: NABU/Svane Bender-Kaphengst

„Dieses deutsch-äthiopische Modellprojekt zum Klima- und Bergnebelwaldschutz könnte auch in anderen Regionen der Welt Schule machen. Wo der Wald durch Abholzung und Umwandlung in Ackerfläche dramatisch schrumpft, können Wiederaufforstungs- und Naturschutzprogramme, gekoppelt mit Regionalentwicklungsmaßnahmen helfen. Davon profitieren vor allem die Menschen in der Region“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. So wurden in Äthiopien knapp fünf Millionen Baumsetzlinge herangezogen und auf einer 2.857 Hektar großen Fläche gepflanzt. Dazu gehören 400 Avocado- und 15.000 Bananen-Pflanzen, deren Erträge bereits heute etwa 19.000 Haushalten zu Gute kommen.


Auch die Einführung holzsparender Öfen war erfolgreich: 11.200 Öfen wurden von 50 zuvor arbeitslosen jungen Frauen und Männern aus den lokalen Gemeinden hergestellt und an Haushalte im ganzen Biosphärenreservat verteilt. „Die Öfen haben das Leben der Familien verbessert, besonders die Lebensumstände der Frauen. Eine junge Frau hat mir sehr bewegend geschildert, wie sie früher mehrere Stunden täglich nach Feuerholz suchen musste, was nicht nur körperlich anstrengend war, sondern auch Schwierigkeiten bei der Betreuung ihrer Kinder mit sich brachte. Durch die neuen Öfen braucht sie heute sehr viel weniger Feuerholz und ihre Arbeitslast wurde dadurch stark reduziert. Giftigen Rauch in der Hütte wie vorher durch das offene Feuer gibt es heute auch nicht mehr“, sagt Svane Bender-Kaphengst, Leiterin des NABU-Afrikaprogramms.


Dr. Elsa Nickel bei IKI-Abschluss - Foto: Guido Rottmann

Dr. Elsa Nickel bei IKI-Abschluss - Foto: Guido Rottmann

Im Februar 2014 startete der NABU mit Unterstützung der Internationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ein Folgeprojekt. Das Neuvorhaben baut auf erfolgreich verlaufene Programme des Vorgängerprojekts auf, darunter Wiederaufforstung, nachhaltige Waldnutzung und energiesparende Öfen. Gleichzeitig werden neue Komponenten zum Schutz der Artenvielfalt, zur Stärkung von partizipativem Gemeinde-Management und zur Regionalentwicklung eingeführt. So werden Entwicklungsprogramme für Handwerk, Ökotourismus und Regionalprodukte angeboten, die die Biodiversität der Region in Wert setzen sollen. Zudem werden Bildungsprogramme für Kinder und Jugendliche erarbeitet und umgesetzt. Das mit einem Budget von rund 2,5 Millionen Euro ausgestattete Drei-Jahres-Projekt fördert die Umsetzung der äthiopischen „Climate Resilient Green Economy“-Strategie: Indem das Projekt Klima- und Biodiversitätsschutz mit Regionalentwicklung verbindet, wird die lokale Bevölkerung dabei unterstützt, selbstständig einen langfristigen Schutz der Natur und der natürlichen Lebensgrundlagen zu gewährleisten.


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