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Hilfe für die Vögel des Glücks
Hilfe für die „Vögel des Glücks“
Kranichschutz im NABU
Es gibt Zugvogelarten, für deren Schicksal wir Menschen in Deutschland in ganz besonderer Weise Verantwortung tragen. Zu ihnen zählt einer der eindrucksvollsten Vögel überhaupt – der Kranich. Rund 7000 Brutpaare leben heute in den verbliebenen Bruchwäldern, Feldsöllen und Auen Nord- und Mitteldeutschlands.
Langjährige Schutzbemühungen haben dazu beigetragen, dass es mit dem Kranich seit einigen Jahren wieder bergauf geht. Doch das künftige Schicksal der weitaus größeren Kranichpopulationen in Skandinavien, Polen und den baltischen Staaten wird ganz unmittelbar davon abhängen, ob ihre Rastplätze zwischen Brut- und Überwinterungsgebieten als überlebensnotwendige Trittsteine erhalten bleiben.
Über 100.000 Kraniche wählen alljährlich eine südwestliche Zugroute, auf der sie Deutschland in schmaler Front überqueren, um die kalte Jahreszeit in Frankreich, in der spanischen Extremadura oder im Nordwesten Afrikas zu verbringen. Die flachen Küstengewässer der Vorpommerschen Boddenlandschaft wirken dabei wie ein Magnet auf die Zugvögel. Hier finden sie geeignete Schlafplätze und vielfältige Nahrungsräume vor. In diesem einzigartigen Gebiet haben sich NABU und WWF Deutschland in der Arbeitsgemeinschaft Kranichschutz Deutschland zusammengefunden. Mit Unterstützung der „Lufthansa Umweltförderung“ betreiben sie seit 1996 gemeinsam das Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf, 14 Kilometer nordwestlich von Stralsund.
Aktuelle Zugmeldungen
Arbeitsgemeinschaft Kranichschutz Deutschland
Kranich-Informationszentrum Groß Mohrdorf
Kranichbeobachtungen per Online-Formular melden
Kraniche, Enten und Bekassinen im Zugstau
Im Norden und Osten Europas dominiert weiter der Winter. Dabei geht die Witterungsgrenze mitten durch Deutschland. Viele Zugvögel legen auf ihrem dem Weg eine Zwangspause ein. So lassen sich in der Leineaue bei Einbeck aktuell in großer Zahl Kraniche, Enten und Bekassinen beobachten.
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Die nächste Kranichzugwelle rollt
Seit Sonntag lassen sich in Deutschland wieder große Kranichketten am Himmel beobachten. Dabei scheinen die Vögel momentan vor allem die nördliche Route ihres Zugkorridors zu nutzen. An Mosel, Niederrhein und Ruhr wurden Fluggemeinschaften von bis zu 5.500 Kranichen gezählt.
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Balzende und fliegende Kraniche
Ende Februar/Anfang März kehren die ersten Zugvögel aus dem Süden zurück nach Deutschland. Ein besonderer Höhepunkt am Himmel sind dabei die Kraniche. Lautes Trompeten aus der Höhe macht auf die Keilformation der Vögel aufmerksam und lässt auf längere und sonnige Tage hoffen.
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Woran erkennt man Kraniche?
Kraniche und Wildgänse haben ein ähnliches Zugverhalten und nutzen oftmals gemeinsame Rastgebiete. Da auch ihre Flugbilder recht ähnlich sind, sind sie für Laien manchmal schwer auseinanderzuhalten. Der NABU gibt Tipps, wie man die beiden Vogelarten gut unterscheiden kann.
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Werden Sie Kranichzähler
Melden Sie dem NABU Ihre Kranich-Beobachtungen. Je mehr Daten über das Zugverhalten zusammenkommen, desto bessere Aussagen können getroffen werden. Nur wenn wir wissen, wo die Kraniche sich aufhalten, können wir vor Ort aktiv Schutzmaßnahmen ergreifen.
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Mit Federbusch und rotem Scheitel
Als der Kranich 1978 zum Vogel des Jahres gewählt wurde, zählte er zu den seltensten Vogelarten (West-)Deutschlands. Intensive Bemühungen um seinen Schutz haben dazu beigetragen, dass er sich von diesem Bestandstief erholen konnte und heute wieder rund 6.000 Kranichpaare bei uns brüten.
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Kraniche im Morgenrot
Als Klaus Uhl plötzlich während der Fahrt durch den dunklen Wald die Scheinwerfer ausschaltet, wissen wir, dass wir unserem Ziel schon sehr nahe sind. Wir sind auf dem Weg zum Schlafplatz eines Kranichtrupps. Im ehemaligen Braunkohletagebau rasten und brüten sie.
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NABU Regional
Termine
26.05. 13:30 Uhr
Biber und Kranich im Niederbruch
16248 Liepe
31.05. 17:00 Uhr
Abendwanderung Duvenstedter Brook
22397 Hamburg, OT Wohldorf
02.06. 10:00 Uhr
Radtour zur Rosenhöhe Darmstadt
64546 Mörfelden-Walldorf
04.08. 12:00 Uhr
Ausstellungsvernisage „Kranichschutz im Duvenstedter Brook“
22397 Hamburg, OT Wohldorf
11.08. 10:00 Uhr
Kranichfest Duvenstedter Brook
22397 Hamburg, OT Wohldorf
18.08. 11:00 Uhr
Naturkundliche Radwanderung
24211 Preetz
14.09. 17:30 Uhr
Kranichwanderung
18569 Schaprode
22.09. 17:00 Uhr
Der Vogel des Jahres 2013 „die Bekassine“
16845 Roddahn
27.09. 17:00 Uhr
Herbst Im Duvenstedter Brook
22397 Hamburg, OT Wohldorf
28.09. 12:30 Uhr
Kranichrastplatz Langhägener Seewiesen
23843 Bad Oldesloe
28.09. 14:40 Uhr
Zugvogelbeobachtung Lehniner Land
14550 Groß Kreutz, OT Götz
05.10. 17:00 Uhr
Vogelbeobachtung Rietzer See
14797 Kloster Lehnin, OT Netzen
12.10. 16:00 Uhr
Kranich-Zug in der Elbtalaue
19303 Dömitz
13.10. 07:00 Uhr
Kraniche im Morgengrauen
27419 Tiste
18.10. 16:00 Uhr
Kranich-Zug in der Elbtalaue
19303 Dömitz






