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Demonstrationen am 18. April in vier deutschen Städten
Der NABU beim Klimastreik in Berlin 2025 - Foto: NABU/Ben Kriemann
Während die Klimakrise eskaliert, klammert sich die aktuelle Regierung an eine Energiepolitik von gestern, statt konsequent auf eine naturverträgliche Energiewende zu setzen. Unsere Zukunft und unsere Natur sind zu wertvoll, um sie für kurzfristige Profite zu verspielen. Deshalb gehen wir am 18. April 2026 in Berlin, Hamburg, Köln und München gemeinsam auf die Straße: Für eine Energiewende, die Klima schützt und Natur bewahrt – und gegen eine Energiepolitik, die unsere Zukunft verspielt.
Zu den Demonstrationen ruft das Bündnis „Erneuerbare Energien verteidigen“ auf, bestehend aus verschiedenen Umweltverbänden und Nichtregierungsorganisationen, wie Campact, Fridays For Future, Greenpeace, Deutsche Umwelthilfe und WWF. Der NABU unterstützt das Bündnis.
Die Bundesregierung bremst die Energiewende: Statt konsequent aus fossilen Energien auszusteigen, werden Strukturen gestützt und neu geschaffen, die die Klimakrise verschärfen. Gleichzeitig droht ein Ausbau der Energieinfrastruktur ohne ausreichenden Schutz für Arten und Lebensräume – und damit eine Energiewende, die Natur und Klima gegeneinander ausspielt. Eine echte Energiewende muss das Klima schützen und gleichzeitig unsere Natur bewahren. Denn intakte Wälder, Meere, Moore und Flusslandschaften sind unverzichtbare natürliche Kohlenstoffsenken, Lebensraum für unzählige Arten und unverzichtbar im Kampf gegen die Krisen von Natur und Klima.
Als NABU wissen wir: Wer Natur und Klima schützt, stärkt auch Demokratie, Lebensqualität und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Gerade jetzt kommt es auf uns an: Eine nachhaltige Energiezukunft mit unabhängiger und bezahlbarer Energieversorgung ist möglich – wenn sie klug geplant, naturverträglich umgesetzt und konsequent vorangetrieben wird. Dafür braucht es politischen Mut, klare Prioritäten und eine starke Zivilgesellschaft.
Deshalb müssen wir gemeinsam sichtbar werden, eine umfangreiche Beteiligung macht den Unterschied. Los geht es am 18. April um 12 Uhr:
- Berlin: Invalidenpark
- Hamburg: Jungfernstieg
- München: Siegestor
- Köln: Heumarkt
Jede Stimme zeigt: Eine konsequente und naturverträgliche Energiewende hat die breite, gesellschaftliche Unterstützung.
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