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Unsere Zugvögel
Unsere Zugvögel
Geliebt und bedroht
Von den in unseren Breiten heimischen Vogelarten verlässt der größte Teil in den Wintermonaten seine Reviere und zieht in wärmere Gegenden Südeuropas oder Afrikas. Typische Vertreter der Zugvögel sind Weißstorch und Schwarzstorch, Kranich, Wespenbussard, Kuckuck, Mauersegler, Rauchschwalbe, Brachvogel, Kiebitz, Singdrossel, Sumpfrohrsänger, Feldlerche, Fitis, Nachtigall und Hausrotschwanz. Doch diese Reise ist nicht ohne Gefahren. Infopapier zum Vogelzug (PDF)
Trompetenrufe im Nebel
Ab Oktober ziehen die Kraniche in ihre Winterquartiere

Alljährlich im Oktober und November können Naturfreunde an vielen Orten Deutschlands das großartige Schauspiel ziehender Kraniche am Himmel beobachten. Die größten Kranichsammelplätze vor dem gemeinsamen Flug ins Winterquartier liegen in der Rügen-Bock-Region am vorpommerschen Bodden, an der Unteren Oder, im Rhinluch und im Havelländischem Luch sowie seit einigen Jahren auch in der Oberlausitz.
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Von Aufbruch kann keine Rede sein
Verfolgen Sie die Reise der Senderstörche

Einige Störche sind schon zurück in Deutschland. Doch mit so einer Kälte haben sie hier sicher nicht gerechnet. Gut, dass Nick noch nicht Richtung Nest aufgebrochen ist. Auch bei den Senderstörchen in Afrika ist von Aufbruchsstimmung keine Spur. Während Gustav und Nick sich kaum bewegen, fliegt Anni große Runden.
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Vieltausendfaches Geschnatter
Erleben Sie, wie Wildgänse am Niederrhein und in Ostfriesland überwintern

Ende August verlassen die Wildgänse ihre sibirischen Brutgebiete und brechen zu einer rund 6.000 Kilometer langen Reise auf. Diese führt sie mit mehreren Zwischenstopps über Osteuropa an den Niederrhein. Die Gänse bevölkern dann saftige und feuchte Wiesen und Weiden. Hier fressen sie sich wieder einen Fettvorrat für den beschwerlichen Heimzug im Frühjahr nach Sibirien an.
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„Last minute“ Richtung Süden
Kraniche fliehen vor der plötzlichen Kälte

Seit Anfang der Woche ziehen wieder vermehrt Kraniche über Deutschland. Die Flugrichtung der V-förmigen Trupps lässt die Beobachter jedoch stutzen, denn sie fliegen nach Südwesten. Die rapide sinkenden Temperaturen, der kalte Ostwind und die „frostigen Aussichten“ haben nun aber auch die letzten der Kraniche im Ostseeraum bewogen, den Weg in den Südwesten anzutreten.
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Mit den Sender-Milanen unterwegs
Flugrouten von drei Rotmilanen werden beobachtet

Viele Rotmilane ziehen im Winter auf die Iberische Halbinsel. Drei der eleganten Greife wurden nun mit Satellitensendern ausgestattet und bieten uns so die Möglichkeit, ihre Reise zu verfolgen. Doch die Daten des 22 Gramm schweren Senders verraten uns nicht nur die genaue Reiseroute der Vögel. Sie sollen auch helfen, das Verhalten der Rotmilane in der Umgebung von Windparks zu analysieren.
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EU-Kommission droht Malta mit Sanktionen
NABU begrüßt Brüssels Forderungen nach Beendigung der Frühjahrsjagd

Die Europäische Kommission hat die Regierung Maltas in einem formalen Schreiben aufgefordert, den Bestimmungen des Europäischen Gerichtshofes hinsichtlich der Jagd auf Zugvögel Folge zu leisten. Nach zweijähriger Unterbrechung hatte der Inselstaat im April erneut die Jagd auf Wachteln und Turteltauben erlaubt.
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NABU-Fischadler auf Malta geschossen
Schwer verletzter Greifvogel soll in Deutschland behandelt werden

Ein aus Deutschland stammender Fischadler ist Montagnachmittag auf seinem Zugweg über Malta geschossen worden, noch dazu in einem ausgewiesenen Schutzgebiet. Der seltene Vogel wurde ein Opfer der nahezu unkontrollierten Vogeljagd auf der Mittelmeerinsel. Der am Flügel schwer verletzte Fischadler ist derzeit auf dem Weg nach Deutschland, wo er in einer Pflegestation behandelt werden soll.
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Zugvögel beobachten und melden
Am 1. und 2. Oktober ist Birdwatch-Wochenende

Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt gehört das erste Wochenende im Oktober fest in den Terminkalender zahlreicher Menschen, die ein Naturschauspiel besonderer Güte erleben wollen. An diesem Wochenende findet der BirdWatch statt, das Beobachten, Zählen und Kartieren von wandernden Vögeln. Am 1. Oktober ist es wieder so weit. Suchen Sie nach einer Veranstaltung in Ihrer Nähe im NABU-Terminkalender.
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Rufender Bote des Nordens
Der Singschwan im Porträt

Der Singschwan ist mit seinem schneeweißen Gefieder und den melancholischen Rufen ein Sinnbild für den Norden. Denn bei uns ist er bis auf einige wenige Brutpaare in erster Linie ein Wintergast, der sich ab Ende Oktober an größeren Gewässern und auf Äckern und Wiesen aufhält um hier zu überwintern oder Energie für den Weiterzug zum Atlantik zu tanken. Er bietet jedem einen schönen Anblick, der ihn in der winterlichen Landschaft erblickt oder seine Rufe hört…
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NABU-Storchenzentren
Erfahren Sie mehr über den einzigartigen Wappenvogel des NABU
Rund ein halbes Dutzend Storchenzentren hat der NABU in Deutschland aufgebaut. Ausstellungen informieren ausführlich über den Weißstorch. Hier kann man nicht nur schauen, sondern auch wiegen, anfassen, erleben, ... Der Storch ist - ohne ihn zu stören - live zu beobachten. Man erhält Einblick in die vielfältigen Lebensräume dieses einzigartigen Vogels. NABU-Storchenzentren
Zugvogelschutzcamps in Südeuropa
Aktiv vor Ort teilnehmen
Seit 1986 gehören die Zugvogelschutzcamps an der Straße von Messina zum festen Angebot des NABU. Gemeinsam mit Naturschützern aus anderen europäischen Ländern kann von verschiedenen Beobachtungspunkten aus der Frühjahrszug von Greifvögeln und Störchen an der Straße von Messina live verfolgt werden. Inzwischen gibt es auch Camps auf Malta und Aktivitäten in Zypern.
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Erleben Sie den Vogelzug
Anfang Oktober startet alljährlich der internationale BirdWatch
Der von BirdLife International, der internationalen Partnerorganisation vom NABU, ins Leben gerufene BirdWatch hat sich zum Ziel gesetzt, die spektakulären Formationsflüge der Gänse, die Wanderungszüge von Alpenstrandläufern und Staren und zahlreicher anderer Vogelarten europa- und weltweit an einem festgelegten Tag im Jahr zu beobachten und festzuhalten. Der NABU bietet dazu deutschlandweit zahlreiche Veranstaltungen an.
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Kurztrip statt Langstreckenflug
Vögel reagieren auf die Klimaerwärmung
Kaum stellen sich die ersten milderen Temperaturen ein, machen heimkehrende Zugvögel auf das Ende des Winters aufmerksam. Ziehende Trupps von Gänsen und Kranichen, das auf einmal wieder erklingende zilp-zalp im Garten oder Stadtpark sind Frühlingsboten, die nicht nur von Vogelkundlern alljährlich mit Freude wahrgenommen werden.
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Tödliche Masten und Drähte
Zugvögel kennen keine Grenzen
Weißstörche überqueren auf ihren Wanderungen eine Reihe von Ländern, die über das weltweit dichteste Netz an oberirdischen Stromleitungen verfügen. Energiefreileitungen und deren Masten zählen dadurch zu den größten Gefahren für die Störche. Genaue Zahlen sind bisher nicht bekannt, doch muss mit alljährlich mehreren Tausend Vögeln gerechnet werden, die an unzureichend markierten Leitungstrassen oder falsch konstruierten Masten qualvoll verenden.
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Zugvogel-Pate
Unterstützen Sie die „Nomaden der Lüfte“ und werden Sie Zugvogel-Pate. Mehr
Sie können helfen
Unterstützen Sie den NABU beim Vogelschutz! Mehr
Vogelfreund werden
„Vogelfreunde“ bei Facebook: Für alles, was Federn hat Mehr
Vogel des Jahres
Der Dohle ist Vogel des Jahres 2012. Mehr
Sender-Brandgänse
Mit den Brandgänsen auf Reisen gehen. Mehr
Spiel fürs iPhone
Spielen und dabei den NABU unterstützen! Mehr
