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Die Schneeleoparden vom Issyk Kul
Kirgistan
Internationales Artenschutzprojekt des NABU
Nach den jüngsten Schätzungen leben in Kirgistan nur noch 260 Schneeleoparden. In nur wenigen Jahren fielen 50 bis 80 Prozent des Bestandes der Wilderei und dem illegalen Handel zum Opfer. Alleine ein Mantel kostet 16 Schneeleoparden das Leben. Daher hat der NABU im Januar 1999 eine Wildhütertruppe zum Schutz des Schneeleoparden ins Leben gerufen. Zusätzlich zur äußerst erfolgreichen Arbeit der Gruppe werden seit Herbst 2000 Umweltbildungsmaßnahmen im gesamten Land durchgeführt.
Was der NABU vor Ort tut:
Schutz für Schneeleoparden
Film zum Artenschutzprojekt in Kirgistan

Für Heike Finke, Leiterin des Artenschutzprojekts, ist klar: Schneeleoparden sind gefährdet und brauchen unseren Schutz. Sie kennt die Geschichte des kleinen verletzten Schneeleo-Babys nur zu gut, das aus den Händen der Wilderer befreit wurde und zur medizinischen Behandlung nach Deutschland geflogen werden musste. Aber sehen Sie selbst...
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Schneeleoparden - vom Aussterben bedroht
Helfen Sie mit, die letzten Schneeleoparden zu retten!
Schneeleoparden sind die am stärksten bedrohten Großkatzen der Erde. Das schöne Fell wird ihnen zum Verhängnis: Gnadenlos werden die Schneeleoparden von Wilderern gejagt. In Kirgistan gibt es nur noch etwa 260 Schneeleoparden. In kurzer Zeit sind fast 80% des Bestandes der Wilderei zum Opfer gefallen! Der NABU kämpft seit Jahren für die Rettung der letzten Schneeleoparden. Um wirklich erfolgreich zu sein, brauchen wir dringend Ihre Hilfe!
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Polizei-Grün wandert nach Kirgistan
Schneeleoparden-Schützer tragen Uniformen der hessischen Polizei

Die vom NABU und der kirgisischen Regierung eingesetzte Anti-Wilderer-Einheit zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Schneeleoparden in Kirgistan wird künftig im Tienshan-Gebirge in ehemaligen Uniformen der hessischen Polizei unterwegs sein. Beamte der Polizeidirektion Groß-Gerau haben dem NABU für diesen Zweck ihre nicht mehr benötigten grünen Uniformen überlassen.
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"Wir sind Natur"
Die Schauspielerin Maren Eggert engagiert sich für das NABU-Schneeleopardenprojekt
Ginge es in Deutschlands Film- und Theaterszene mit rechten Dingen zu, müsste Maren Eggert ein Star sein. Kaum eine Schauspielerin versteht sich wie sie auf die Kunst, mit sparsamen Mitteln unter einer mühsam beherrschten Oberfläche ganz andere Seelenschichten anzudeuten. Seit Sommer 2008 ist sie neben der Schauspielerei auch für den NABU als Botschafterin des Schneeleopardenprojektes aktiv.
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Artenschutz statt Gewehre
NABU-Umweltbildung zeigt erste Erfolge
In Kirgistan haben Schneeleoparden Rinderherden angegriffen und dabei zwei Rinder getötet. Früher hätten die Hirten zum Gewehr gegriffen und die geschützten Tiere gejagt. Stattdessen meldeten sie den Vorfall im NABU-Schutzzentrum vor Ort. In der kirgisischen Bevölkerung beginnt ein Umdenken. Dies ist als Erfolg für die Umweltbildungsarbeit des NABU in Kirgistan zu werten.
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Weltweit größtes Schneeleo-Gehege eröffnet
Alcu, Bagira und Kunak fühlen sich sichtlich wohl
Der NABU hat in Kirgistan das weltweit größte Gehege für Schneeleoparden eröffnet und stellt es jetzt der Öffentlichkeit vor. Durch die Unterstützung der englischen Tierschutzorganisation Care for the Wild International und der Paten und Spender des NABU konnte das bisherige Reha-Zentrum für verletzte und geschwächte Schneeleoparden komplett modernisiert und vergrößert werden. Das Besondere an dem Gehege ist seine Größe und Lage sowie des naturgerechte Ausbau.
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Kirgistan
Naturschutz im Tien Shan-Gebirge
Der Schutz bedrohter Arten, die Einrichtung von Schutzgebieten, Umweltbildung und die Unterstützung von Nicht-Regierungsorganisationen stehen seit Anfang der 90er-Jahre im Zentrum unseres Engagements in Kirgistan, in der fragilen Hochgebirgsregion Zentralasiens.
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Ansprechpartnerin
NABU-Artenschutzexpertin Heike Finke
Sie haben Fragen zum Schneeleoparden-Projekt des NABU oder sind auf der Suche nach Experten für den internationalen Artenschutz? Wenden Sie sich an Heike Finke. Sie ist in diesem Bereich die NABU-Expertin und steht Ihnen für Detailfragen zur Verfügung.
Heike Finke
Mobil: 0179 / 110 25 13
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