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Balzende und fliegende Kraniche
Balzende und fliegende Kraniche
Der Frühjahrszug der „Vögel des Glücks“ hat begonnen
Die ersten Brutpaare haben bereits ihre Reviere erreicht.
23. Februar 2011 -
Wer jetzt die Augen offen hält, hat gute Chancen die ersten Kraniche zu entdecken. „Ziehende Kraniche sieht man momentan in der ganzen Republik und die ersten Brutpaare sind auch schon in ihren Revieren“, berichtet Dr. Günter Nowald, der Leiter des Kranichzentrums in Groß Mohrdorf. Er schätzt, dass weit mehr als 10.000 Kraniche inzwischen in Deutschland unterwegs sind. Nur ein Teil von ihnen brütet hier, die anderen machen in der Republik lediglich einen kurzen Zwischenstopp, um dann weiter nach Skandinavien zu ziehen. „Diese Tiere haben natürlich noch ein bisschen Zeit. Im hohen Norden ist es noch sehr kalt.“
Seinen Höhepunkt erreicht der Frühjahrszug erst in der zweiten Märzhälfte. „Dann lohnt sich ein Besuch im Kranichzentrum auf jeden Fall, denn dann gibt es mit größter Wahrscheinlichkeit etwas zu sehen“, berichtet der Kranichexperte Nowald. Anders als der Herbstzug ist der Frühjahrszug der Kraniche schlechter vorherzusehen und verläuft viel weiter verstreut. Denn beim Frühlingszug gibt es keine großen, einheitlichen Rastgebiete. Überall auf den Feldern finden die Vögel des Glücks jetzt etwas zu fressen. Und wenn weiterhin so schöner Sonnenschein ist wie heute, dann kommen die hier brütenden Kraniche auch schon in Balzstimmung.
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Trompetenrufe im Nebel
Alljährlich im Oktober und November können Naturfreunde das großartige Schauspiel ziehender Kraniche am Himmel beobachten. Der größte Kranichsammelplatz liegt rund um das brandenburgische Linum. Tierfilmer Daniel Samanns war vor Ort und hat das beeindruckende Spektakel gefilmt.
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Die große Kranichwelle rollt an
Frühjahrsrekord mit 68.000 Tieren am Lac du Der / Stau löst sich auf
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Auffliegende Kraniche
16. März 2010 – Während in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern viele Kranichreviere bereits besetzt sind, hat ein Großteil der skandinavischen Kraniche abgeschreckt vom Winterwetter den Zug zunächst unterbrochen. Auf dem Weg von Spanien nach Nordosten machten viele Vögel längere Rast am Lac du Der in der Champagne. Mit 68.000 Kranichen wurde dort ein neuer Frühjahrsrekord aufgestellt.
Inzwischen beginnt sich der große Stau aber aufzulösen. In teils riesigen Trupps setzen die Kraniche den Zug fort und überqueren dabei weite Teile Deutschlands. So wurden am Montag (15.) über dem mittelhessischen Marburg insgesamt 17.000 ziehende Kraniche gezählt.
Hauptrastplätze in Deutschland vor dem Weiterflug nach Skandinavien sind die Untere Havel mit dem Gülper See und die flachen Boddengewässer an der Ostsee nahe Stralsund. „Momentan herrscht bei uns noch die große Leere vor dem Sturm“, berichtet Günter Nowald vom Kranichzentrum Groß-Mohrdorf. „Durch das Tauwetter haben sich auf vielen Äckern und Wiesen große Wasserblänken gebildet, die die Kraniche gerne als Schlafplatz nutzen. Sie müssen deshalb nicht in einer Etappe bis zur Küste durchfliegen. Es sind aber so viele Kraniche unterwegs, dass man zum kommenden Wochenende sicher auch am Bodden große Rasttrupps beobachten kann. Ein Besuch lohnt sich also.“
Kranichzentrum Groß Mohrdorf
Die „Vögel des Glücks“ ziehen wieder
Die ersten trompetenden Kranichschwärme überfliegen Deutschland
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Kranicheinflug am Gülper See (Havel). Hören Sie den Ruf der Kraniche.
25. Februar 2010 - Ende Februar/Anfang März kehren die ersten Zugvögel aus dem Süden zurück nach Deutschland. Ein besonderer Höhepunkt am Himmel sind dabei die Kraniche. Lautes Trompeten aus der Höhe macht auf die Keilformation der großen, grauen Vögel aufmerksam und lässt auf längere und sonnige Tage hoffen.
Angesichts tiefer Temperaturen und dichter Schneedecke haben nur wenige Kraniche den Winter bei uns verbracht. Am Schaalsee an der Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern harrten immerhin rund 500 Vögel aus und suchten tagsüber auf den umliegenden Äckern unter dem Schnee nach Nahrung.
Der Großteil unserer Kraniche aber überwinterte in milderen Gegenden, vor allem in Frankreich und in Spanien. Dort sammeln sich an den großen Rastplätzen nun wieder Zehntausende zum Abflug nach Nordosten.
Vom französischen Lac du Der in der Champagne kommend, sind erste kleine Trupps seit etwa dem 15. Februar nach Deutschland eingeflogen. Inzwischen ziehen bei günstigem Flugwetter bereits mehrere Tausend Kraniche entlang der westlichen Route via Eifel, Moseltal, Bonn, Siegerland, Ruhrgebiet und Weserbergland oder alternativ vom Saarland und Rheinland-Pfalz via Frankfurt am Main, den Taunus und die Wetterau Richtung Norden.
Die größten Zugketten wurden aktuell am Montag (22.) mit 1.850 Vögeln über Mayen in der Eifel sowie am Mittwoch (24.) mit 1.400 Kranichen ebenfalls in der Eifel, am Fuchskopf bei Daun beobachtet. 400 bis 500 Vögel starke Trupps flogen unter anderem bereits im Raum Marburg, über dem Saaletal, im Siegerland und am Paderborner Lippesee.
An den Rastplätzen im äußersten Norden ist es dagegen noch ruhig. Die Boddengewässer in der sogenannten Rügen-Bock-Region unweit des von NABU und WWF betriebenen Kranich-Informationszentrums Groß Mohrdorf bei Stralsund sind momentan weitgehend kranichfrei. Die beste Zeit zur Beobachtung großer rastender Kranichmengen dürfte dort erst in der zweiten Märzhälfte sein. Einzelne Kranichpaare haben in Mecklenburg-Vorpommern allerdings bereits ihre Brutreviere bezogen. Im Havelluch wiederum, dem zweiten Großrastplatz rund um das auch als Storchendorf bekannte Linum westlich von Berlin, halten sich bereits mehrere hundert Kraniche auf.
Die Vögel verbringen die Wintermonate überwiegend im sonnigen Spanien oder in Frankreich. Ihr wichtigstes Überwinterungsgebiet liegt in der Extremadura im Westen Spaniens. Dort suchen die Vögel traditionell in den lichten mediterranen Eichenwäldern nach den Früchten der Stein- und Korkeichen. Zählungen im Winter 2009/10 zeigen aber, dass die Vögel sich dort zunehmend auch auf Mais- und Reisäckern aufhalten.
Auf dem Rückweg in ihre Brutgebiete durchqueren die Kraniche Deutschland auf einem recht schmalen Korridor in Richtung vorpommersche Boddenlandschaft. Von dort begeben sich die Vögel auf die letzte Etappe ihrer anstrengenden Reise nach Skandinavien, nach Polen, in die baltischen Staaten oder nach Weißrussland. Ein Teil verbleibt auch hier in Deutschland, wo dank intensiver Schutzbemühungen heute wieder fast 6.000 Kranichpaare brüten. Der europäische Gesamtbestand liegt bei etwa 75.000 Brutpaaren. (elg)
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Tier- und Pflanzenbeobachtungen bei naturgucker.de
Mehr über den Kranichzug beim Kranich-Zentrum Groß-Mohrdorf
Kraniche im Rhinluch rund um Linum

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Grünhaus - vom Tagebau zum Naturparadies
36100 Petersberg
15.03. 19:00 Uhr
Grünhaus - vom Tagebau zum Naturparadies
64342 Seeheim-Jugenheim
21.03. 19:00 Uhr
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Exkursion Hasenmoor
24534 Neumünster
01.05. 09:30 Uhr
Mairadwanderung
99444 Blankenhain
19.05. 18:00 Uhr
Abendstimmung im Duvenstedter Brook
22397 Hamburg, OT Wohldorf
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Kranichzug im Naturparadies Grünhaus
03238 Lichterfeld
14.10. 05:30 Uhr
Fotoworkshop: Landschaftsfotografie in der Elbtalaue
29451 Dannenberg
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Kranichbeobachtung Grambower Moor
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28.10. 16:00 Uhr
Kranich-Führung im Günnemoor
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04.11. 16:00 Uhr
Kranich-Führung im Günnemoor
27729 Hambergen
23.11. 19:30 Uhr
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54290 Trier
