Landwirtschaft
Landwirtschaft
Agrarreform, gesunde Ernährung, Ökolandbau, Pestizide und Erhalt der Feldvögel
Die intensive Landwirtschaft nimmt mit über 50 Prozent Flächenanteil starken Einfluss auf Natur und Umwelt und verursacht den Rückgang unserer Tier- und Pflanzenwelt. Der NABU setzt sich für eine naturverträgliche Landwirtschaft ein. Ob EU-Agrarreform, gesunde Ernährung und Ökolandbau, Pestizide und Düngemittel oder Maßnahmen zum Erhalt der Feldvögel - hier finden Sie wichtige Informationen rund um Landwirtschaft, Agrarpolitik und Bioenergie.
Gut für die Bienen, gut für die Umwelt
EU zieht drei Pestizide für zunächst zwei Jahre aus dem Verkehr

Die für Wild- und Honigbienen tödlichen Wirkstoffe Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam dürfen beim Anbau von Mais, Sonnenblumen, Raps und Baumwolle in der EU zunächst nicht mehr verwendet werden. Nachdem die Abstimung der Mitgliedstaaten auch im zweiten Anlauf ein Unentschieden ergab, kann die EU-Kommission den von ihr vorgeschlagenen Zweijahresbann nun umsetzen.
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Agrarreform – Umsteuern jetzt!
Für mehr Nachhaltigkeit und Vielfalt in der Landwirtschaft

In der Europäischen Union wird zurzeit die gemeinsame Agrarpolitik bis zum Jahr 2020 neu gestaltet. Machen Sie mit bei unserer Kampagne und machen Sie deutlich, dass die EU-Agrarpolitik umsteuern muss! Schreiben Sie einen Musterbrief an Ihren EU-Abgeordneten oder demonstrieren Sie mit bei der Demo am 19. Januar in Berlin.
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Die Bodenfruchtbarkeit erhalten
Basisinfos zum Ökologischen Landbau

Ökolandbau hat viele positive Wirkungen auf Natur, Mensch und Tier: Neben dem Klimaschutz und dem Schutz der Kulturlandschaft leistet er auch einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. So gibt es auf ökologisch bewirtschafteten Flächen über 40 Prozent mehr Laufkäfer, Kurzflügler und Spinnen und eine bis zu achtfach erhöhte Populationsdichte von Vögeln. Umso wichtiger ist es, dass der Anteil des Öko-Landbaus steigt.
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Reiche Ernte dank Wildbienen-Bestäubung
Wilde Honigbienen-Verwandtschaft erweist sich als besonders effektiv

Ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelproduktion ist von Bestäubung abhängig. Herrscht Mangel an Bestäubern, fallen die Erträge gering aus. Erdbeeren und Kirschen, Raps, Kaffee und Wassermelonen bringen besonders reiche Ernte, wenn sie von Wildbienen bestäubt werden. Eine internationale Studie zeigt, dass die wildlebende Verwandtschaft noch effektiver arbeitet als die „herkömmlichen“ Honigbienen.
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Dramatischer Rückgang artenreicher Wiesen
NABU fordert Kurswechsel in der Agrarpolitik

Das eigentlich durch europäisches Recht geschützte artenreiche Grünland wird in dramatischem Ausmaß zerstört, so das zentrale Ergebnis einer aktuellen NABU-Studie. Die weitere Zerstörung kann nur durch einen schnellen Kurswechsel in der Agrarpolitik verhindert werden.
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Stoppschild für Biokraftstoffe
Aktuelle Studie zeigt Alternativen auf

Biokraftstoffe sind problematisch und können dem Klima teilweise mehr schaden als nutzen. Eine neue Studie zeigt nun, wie eine Steigerung erneuerbarer Energien durch technologische Innovationen und sparsamere Motoren auf umweltverträgliche Weise stattfinden kann – und ein echter Kurswechsel der europäischen Verkehrspolitik möglich ist.
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Tödliche Gefahr für Frösche und Kröten
UBA sieht Handlungsbedarf bei Pflanzenschutzmitteln

Schon bei einem Zehntel der offiziell erlaubten Anwendungsmenge sind einige der in der Landwirtschaft verwendeten Pflanzenschutzmittel bei Hautkontakt für Amphibien tödlich. Das ergab eine Studie an Grasfröschen. Das Umweltbundesamt (UBA) fordert deshalb nun Änderungen in den Zulassungsbestimmungen für Pestizide.
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Verbot von Glyphosat ist überfällig
Bundestag entscheidet über gefährliches Pflanzenschutzmittel

Der Einsatz des Pestizidwirkstoffs Glyphosat birgt große Risiken. Der NABU unterstützt einen Antrag im Bundestagsausschuss, die Zulassung von Glyphosat auszusetzen und den weit verbreiteten Pflanzenkiller wissenschaftlich neu zu bewerten.
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Die Haut der Erde
Fruchtbarer Boden ist eine endliche Ressource

Immer schwerere Maschinen verdichten das Erdreich, Monokulturen und enge Fruchtfolgen laugen die Böden aus, Kunstdünger und Pestizide dezimieren das Bodenleben und wenn für den Anbau von Energiepflanzen Wiesen und Weiden umgebrochen werden, fördert dies das Abtragen der fruchtbaren Humusschicht durch Wind und Regen. Die intensive Landwirtschaft hat Artenvielfalt und Bodenfruchtbarkeit weltweit dramatisch reduziert.
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Ist die Wirtschaft in Zukunft bio-basiert?
Forderungen zur Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030

Mit der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" hat die Bundesregierung die Grundlagen für die Vision einer nachhaltigen, bio-basierten Wirtschaft bis zum Jahr 2030 gelegt. Die geplante Umstellung der erdölbasierten auf eine pflanzenbasierte Wirtschaft geht jedoch weit über Forschung und Ökonomie und damit über den Horizont der vorgelegten Strategie hinaus.
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