Landwirtschaft
Landwirtschaft
Agrarreform, gesunde Ernährung, Ökolandbau, Pestizide und Erhalt der Feldvögel
Die intensive Landwirtschaft nimmt mit über 50 Prozent Flächenanteil starken Einfluss auf Natur und Umwelt und verursacht den Rückgang unserer Tier- und Pflanzenwelt. Der NABU setzt sich für eine naturverträgliche Landwirtschaft ein. Ob EU-Agrarreform, gesunde Ernährung und Ökolandbau, Pestizide und Düngemittel oder Maßnahmen zum Erhalt der Feldvögel - hier finden Sie wichtige Informationen rund um Landwirtschaft, Agrarpolitik und Bioenergie.
Mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft
NABU-Studie zeigt politische Handlungsmöglichkeiten auf

Die Landwirtschaft verursacht elf Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland. Die neue NABU-Studie „Klimaschutz in der Landwirtschaft“ weist Möglichkeiten auf, diesen Beitrag zu verringern. Dazu gehört, dass die Freisetzung von Stickstoffen aus der Viehhaltung und Düngung verringert werden muss.
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Ergebnisse des Weltagrarberichts
Landwirtschaft in Zeiten von Klimawandel und Hungerkrise

Die Landwirtschaft ist der größte Beschäftigungszweig der Welt und der entscheidende Wirtschaftsfaktor vieler Entwicklungsländer. Der Weltagrarbericht 2009 zeigt nun nach vier Jahren Forschung auf, wie sich die Landwirtschaft in Zeiten von Klimawandel und Konsumsteigerung in den Schwellenländern weltweit ökologischer und sozial gerechter gestalten lässt.
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Maisäcker verdrängen Moore
NABU legt Studie „Landwirtschaftliche Flächennutzung im Wandel“ vor

Beim Schutz ökologisch sensibler Lebensräume gibt es immer noch Regelungslücken. In einer Studie haben Wissenschaftler erstmals in Deutschland die Daten der Agrarstatistik beispielhaft für vier Bundesländer mit weiteren Fachdaten des Naturschutzes kombiniert. „Allein zwischen 2005 und 2007 wurden mehr als 6000 Hektar Moorboden von Grünland zu Ackerland umgewandelt“, resümierte NABU-Agrarexperte Florian Schöne.
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Landwirtschaft und Umwelt
NABU-Strategiepapier zu einer zukunftsfähigen Agrarpolitik

Die extensive Landnutzung hat in Deutschland ein wunderbares Mosaik von artenreichen Landschaftstypen geschaffen. Die Artenvielfalt, der Zustand der Böden und der Gewässer sind durch Intensivierung der Nutzung jedoch in Gefahr. Dabei hat die Politik im Zuge der Diskussion um die Reform der Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union Handlungsmöglichkeiten hier umzusteuern.
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Wiesen und Heiden brauchen geregelten Schutz
Studie bewertet Auswirkungen der EU-Agrarpolitik

Bergwiesen, Wacholderheiden, Streuobstwiesen und Heiden haben eines gemeinsam - sie sind artenreich und entstanden aus einer extensiven Nutzung der Landschaft meist über Jahrhunderte hinweg. Der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) untersuchte nun in Kooperation mit dem NABU, inwieweit es gelungen ist, diese Flächen in das Modell der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU zu integrieren.
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1000 Äcker für die Feldlerche
NABU und Bauernverband schaffen Raum für Vögel der Kulturlandschaft

Naturschützer und Bauern setzen sich mit dem Projekt „1000 Äcker für die Feldlerche“ gemeinsam für den Erhalt von gefährdeten Feldvögeln ein. Durch einfache Änderungen bei der Aussaat schaffen Landwirte wertvolle Brutplätze. Und das mit nur minimalen Einbußen beim Ertrag. Mit der Anlage von Feldlerchenfenstern könnten sich Landwirte freiwillig, unbürokratisch und schnell beim kooperativen Naturschutz engagieren.
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Wenig Schutz vor Pestiziden
Neuer „Aktionsplan“ ist ein gefährlicher Rückschritt

Mehr Schutz für Verbraucher und Umwelt vor gefährlichen Pestiziden fordert der NABU gemeinsam mit Greenpeace, BUND und PAN im Vorfeld der Agrarministerkonferenz in Meißen. Der vor kurzem vorgestellte „Aktionsplan“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMELV) ist ein schwerer Rückschritt für den Schutz von Verbrauchern und Umwelt. Die bisher geltenden Ziele werden zurückgestuft.
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Welternährungskrise erfordert Agrarwende
Bericht des Weltagrarrats zur Neuausrichtung der internationalen Agrarpolitik
Preissteigerungen für Nahrungsmittel und Hungerrevolten in mehr als 30 Entwicklungsländern offenbaren eine Welternährungskrise, die von kaum einem Wissenschaftler vorausgesehen wurde. Anlass zur Hoffnung auf einen Wechsel in der Weltagrarpolitik gibt der aktuelle Bericht des Weltagrarrats. "Aus Natur- und Umweltsicht sind wir mit den Ergebnissen des Berichts zufrieden", so NABU- Bundesgeschäftsführer Leif Miller.
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Intensivierung ist kein Ausweg
Überschussproduktion führt in ökologische Sackgasse
Stark gestiegene Lebensmittelpreise sind derzeit Diskussionsthema in Deutschland. Der NABU warnt jedoch vor einer Intensivierung der Landwirtschaft als Ausweg aus einer weltweiten Ernährungskrise. Die Lösung liegt nicht darin, auf Kosten von Umwelt und Steuerzahlern große Überschüsse zu produzieren, die zu stark subventionierten Preisen in Entwicklungsländer exportiert werden und dort lokale Märkte zerstören.
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Positionspapier zur Agrarstrukturpolitik
NABU und DVL fordern Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen
Die Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft haben sich verändert. Flächenkonkurrenz durch nachwachsende Rohstoffe, geplante Abschaffung der Flächenstilllegung, Klimawandel. Viele Entwicklungen führen zu Konflikten mit der Förderung einer nachaltigen Agrarstruktur. In einem Positionspapier zeigen NABU und DVL die Notwendigkeit eines wesentlichen Ausbaus der ökologischen Komponenten in der Agrarstrukturpolitik.
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NABU gibt Tipps zum Schutz von Feldvögeln
Tschimpke: Landwirte können "Ostervögeln" wie Feldlerche und Kiebitz helfen
Kurz vor dem Start der beginnenden Brutsaison gibt der NABU praktische Handlungsempfehlungen zum Schutz zahlreicher Feldvögel. "Im Gegensatz zu anderen Vogelgemeinschaften leiden die meisten Vogelarten der Agrarlandschaften unter besonders starken Bestandsrückgängen", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. In einigen Teilen Deutschlands sind selbst früher so häufige Arten wie Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche bereits fast verschwunden. Daher ist es dringend erforderlich, konkrete Maßnahmen in unserer Kulturlandschaft zu ergreifen, um die negativen Bestandstrends rückgängig zu machen. Vor diesem Hintergrund hat der NABU eine Reihe praktischer Handlungsempfehlungen erarbeitet, die von jedem Landwirt zum Schutz der Feldvögel umgesetzt werden können.
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NABU-Studie: Integrierter Pflanzenschutz
Erhebliche Mängel in der Praxis und kaum Entlastung der Umwelt
Weiterhin bestehen erhebliche Mängel bei der Praxis des Integrierten Pflanzenschutzes. Das belegt eine aktuelle Studie im Auftrag des NABU. "Der in die Praxis umgesetzte Integrierte Pflanzenschutz ist eine Mogelpackung. Er ist weitgehend unverbindlich, fachlich unzureichend und wird damit seiner möglichen Schlüsselrolle zur Pestizidreduktion nicht gerecht", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Ziel des Integrierten Pflanzenschutzes sei es, durch den Vorrang biologischer, pflanzenzüchterischer und anbautechnischer Maßnahmen die Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel auf ein Minimum zu beschränken. Trotzdem sei bis heute keine wesentliche Entlastung der Umwelt eingetreten. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bleibe auf hohem Niveau, da Richtlinien und Maßnahmen fast nur auf Freiwilligkeit basierten.
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So kommt der Naturschutz in Fahrt
Forschungsvorhaben zeigt sieben Schritte für Artenvielfalt und nachhaltige Landwirtschaft auf
In den letzten Jahren haben freiwillige vertragliche Vereinbarungen zwischen Landwirtschaft und Naturschutz wichtige Erfolge erzielt: Landwirte haben in Sachen Landschaftspflege berufliche Perspektiven entwickelt, auf regionaler Ebene konnten Arten und Lebensräume gesichert werden. Und dennoch: Nach wie vor ist gerade bei den Tier- und Pflanzenarten der offenen Feldflur ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) und der NABU haben deshalb mehr als 90 erfolgreiche Kooperationsprojekte zwischen Naturschutz und Landwirtschaft aus dem In- und Ausland ausgewertet. Ziel war es, eine konkrete Hilfestellung und praktikable Vorschläge für die Weiterentwicklung von freiwilligen Vereinbarungen zu geben.
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Mit der Landwirtschaft zu mehr Natur (PDF, 1,1 MB)
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