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Die Hoffnung stirbt zuletzt
COP 10 in Nagoya
Weltnaturschutzkonferenz vom 18. bis 29. Oktober 2010
Die zehnte Weltnaturschutzkonferenz fand vom 18. bis 29. Oktober in Nagoya/Japan statt. Ihr kam im Internationalen Jahr der Biodiversität, und nach dem Scheitern der Weltgemeinschaft am 2010-Ziel, das Artensterben deutlich zu verlangsamen, besondere Bedeutung zu. Mit einer neuen Naturschutzstrategie bis 2020 und dem „Nagoya Protokoll“ gegen Biopiraterie hat die Konferenz die Erwartungen zum großen Teil erfüllt.
Die Arbeit des NABU, in Deutschland, Brüssel und vor Ort in Nagoya hat sicher zu diesem Erfolg beigetragen.
Der Verlauf der Verhandlungen zum Nachlesen im NABU Nagoya Tagebuch
Ein Rettungspaket für die biologische Vielfalt
Weltnaturschutzkonferenz in Nagoya: Erfolg in letzter Minute

Großes Aufatmen im japanischen Nagoya: Nach zähen Verhandlungen gelang den 193 Vertragstaaten um halb zwei Uhr nachts Ortszeit doch noch ein Durchbruch für den Schutz der biologischen Vielfalt. Zum Paket gehören eine ambitionierte Naturschutzstrategie für 2020, ein verbindlicher Vertrag gegen Biopiraterie sowie Finanzzusagen für die Entwicklungsländer.
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Medienbeiträge
- Radio-Interview des Deutschlandradios Kultur mit NABU-Präsident Olaf Tschimpke am 30.10.2010
Pressekonferenz von BirdLife International am 28.10.2010 - Radio-Interview der Deutschen Welle mit dem NABU-Direktor für Europapolitik Claus Mayr am 27.10.2010
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Analyse der wichtigsten Ergebnisse der COP-10
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Das Nagoya-Tagebuch
Durchbruch in letzter Minute / Erleichterung und stehender Applaus

Zuerst macht die Nachricht die Runde, das Peru als letztes Land dem Protokoll über den Nutzungsausgleich für biologische Rohstoffe (ABS) zugestimmt hat. Um halb zwei Uhr in der Nacht geht es plötzlich ganz schnell: Der Vorschlag von Bolivien wird angenommen, und dann das ganze Paket von allen 193 Vertragstaaten verabschiedet. NAGOYA IST EIN ERFOLG – es stand lange auf der Kippe. Im Saal gibt es stehenden Applaus.
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Wo der NABU der biologischen Vielfalt hilft
Der NABU stellt zur Weltnaturschutzkonferenz die Art des Tages vor

Wenn von gefährdeten und bedrohten Tier- und Pflanzenarten die Rede ist, denken wohl die meisten Menschen oft zuerst an die Zerstörung der tropischen Urwälder. Doch während auf der Weltnaturschutzkonferenz in Nagoya die biologische Vielfalt gerettet werden soll, verlieren sie nicht nur in den Tropen sondern auch bei uns den Boden unter den Füßen. Mit jedem Verhandlungstag in Japan stellen wir an dieser Stelle eine gefährdete Tierart vor.
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Meldungen
Weltnaturschutzgipfel darf nicht scheitern
Bundesumweltminister Röttgen muss in Nagoya dafür werben, dass andere EU-Mitgliedstaaten dem Beispiel Deutschlands folgen und mehr Geld für den Schutz der biologischen Vielfalt bereit stellen. Die armen Länder brauchen jährlich 15 Milliarden US-Dollar.
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Mahnwache für ausgestorbene Tiere
Mit einer Mahnwache vor dem Brandenburger Tor haben NABU-Aktive kurz vor dem Weltnaturschutzgipfel im japanischen Nagoya mit großformatigen Traueranzeigen den bereits ausgestorbenen Pflanzen und Tiere gedacht. „Stoppt das Artensterben“ fordern sie von der EU.
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Vereinter Rettungsaufruf für Nagoya
Anlässlich der Weltnaturschutzkonferenz im japanischen Nagoya fordern Naturschützer aus 27 Ländern in einem gemeinsamen Film, dass Europa beim Naturschutz vorangeht. In der Videobotschaft fordern sie: Rettet die biologische Vielfalt vor dem Verschwinden!
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MOP 5
Vor der Weltnaturschutzkonferenz zur biologischen Vielfalt findet die MOP 5 im japanischen Nagoya statt. Die Konferenz präsentierte hochkarätige Vorträge, die wissenschaftlichen Daten wurden nicht durch Vertreter der Biotechnologieindustrie und -forschung in Frage gestellt.
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Kein zweites Kopenhagen in Nagoya
Die verhärteten Fronten zwischen Industrie- und Entwicklungsländern müssen bei der Weltnaturschutzkonferenz in Nagoya aufgebrochen werden. Die artenreichen, aber oft bettelarmen Länder müssen sich darauf verlassen können, dass den reichen Staaten unser Planet etwas wert ist.
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Hintergrundinformationen
Der NABU auf der 10. Vertragsstaatenkonferenz
Gemeinsam mit vielen anderen Umweltverbänden aus aller Welt ist der NABU mit Forderungen auf der COP 10 vertreten. Seine Mitarbeiter vor Ort erinnern die verhandelnden Regierungsvertreter immer wieder daran, dass die Welt einen Erfolg dieser Konferenz braucht und erwartet.
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