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Spinnen
Schau mal, wer da kommt...
Zum Sommerende zieht es vermehrt Spinnen ins Haus

Sinkende Temperaturen und steigende Luftfeuchtigkeit bringen nicht nur die Menschen dazu, sich wieder mehr in ihre vier Wände zurückzuziehen. Das traute Heim wird nun auch vermehrt von achtbeinigen Mitbewohnern aufgesucht, die nicht immer willkommen sind. In unseren Häusern fühlen sich unter anderem die Hauswinkelspinne und die Zitterspinne recht wohl und befreien uns von lästigen Insekten wie Stechmücken und Stubenfliegen.
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Filigrane Kunstwerke der Natur
Die drei wichtigsten Spinnennetztypen

Die Radnetzspinnen bauen ihr Netz in die Flugbahn von Insekten. Die Beutetiere fliegen in das Netz hinein und kleben an den leimbehafteten Fangfäden erst einmal fest. Durch ihre eigenen Befreiungsversuche verwickeln sie sich dann immer stärker in den Fangfäden. Die Spinne selbst befindet sich zumeist in Wartestellung außerhalb des eigentlichen Netzes am Ende eines Rahmenfadens, über den sie jede Bewegung des Netzes wahrnimmt.
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Fürsorgliche Spinnenmütter im Wald
Aus dem Leben der Bodentrichterspinne
Welche erstaunlichen Verhaltensweisen Spinnen an den Tag legen, wird all denen stets verborgen bleiben, die ihnen einfach nur mit Ekel oder Abscheu entgegentreten. Genaue, sachliche und ohne Angst durchgeführte Beobachtungen sind aber im Falle der achtbeinigen "Krabbeltiere" vielfach sehr lohnend und rufen eine nachhaltige Faszination hervor.
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Baumeister auf acht Beinen
Aus dem Leben der Gartenkreuzspinne
Anders als viele andere Arten hat die Gartenkreuzspinne einen zweijährigen Lebensrhythmus. Es existieren also immer zwei unterschiedlich entwickelte Spinnengenerationen nebeneinander. Zur Zeit der Eiablage im September oder Oktober sind es für wenige Tage sogar drei Generationen. Wenige Tage nach der Eiablage setzt die weitere Entwicklung ein, so dass noch vor Beginn der kalten Jahreszeit die Jungspinnen aus ihren Eihüllen schlüpfen.
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Unscheinbarer Hausbewohner
Die Große Zitterspinne

Die Zitterspinne ist ein Kosmopolit, dessen eigentliche Herkunft noch nicht geklärt ist. Jedoch scheint sich die Art in gemäßigten Breiten im Gegensatz zu den Tropen stärker durchgesetzt zu haben. Die Art kommt in Europa vor allem in den südlichen Teilen vor, hat sich von dort nach Norden hin ausgebreitet und ist heute in fast jedem Haus zu finden.
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Jagdrevier Badezimmer
Die Große Winkelspinne ist "Spinne des Jahres 2008"

Der Großen Winkelspinne ist fast jeder irgendwann schon mal begegnet. Groß, dunkel, langbeinig und behaart taucht der Achtbeiner immer wieder mal in heimischen Badezimmern auf. Oft hockt sie tagsüber lange Zeit völlig reglos in ihrer trichterförmigen Wohnröhre, die sich in Ecken und Winkeln menschlicher Behausungen findet.
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Mit dem Klappnetz auf der Lauer
Die Dreiecksspinne ist „Europäische Spinne des Jahres 2009“

Einmal im Netz gefangen, ist ein Entrinnen kaum noch möglich. Die zur „Europäischen Spinne des Jahres 2009“ gekürte Dreiecksspinne hat zwar keine Giftdrüsen, doch bei ihrem Netz hält sie auf raffinierte Weise die „Fäden in der Hand“. Sobald ein Insekt ins Netz gerät, verlängert die Spinne blitzschnell den Faden hinter sich. Das Netz fällt dann über der Beute in sich zusammen und das Insekt wird in Windeseile bis zur Unkenntlichkeit eingesponnen.
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Achtbeiniger Insektenjäger am Flussufer
Die Sand-Wolfspinne ist Europäische Spinne des Jahres 2007

Mit knapp zwei Zentimetern Körperlänge - die Beine nicht mitgerechnet - ist die Sand-Wolfspinne eine der größten einheimischen Spinnenarten. Wie alle Wolfspinnen webt sie keine Netze, sondern jagt mit ihren gut ausgebildeten Augen auf Sicht. Als Nahrung dienen ihr Insekten wie Laufkäfer, Heuschrecken und Fliegenlarven, aber auch andere Spinnen.
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Ein Chamäleon unter den Spinnen
Die Veränderliche Krabbenspinne ist Spinne des Jahres 2006

Ihren deutschen Namen bekam die Krabbenspinne daher, dass ihre beiden Vorderbeinpaare sehr kräftig und lang sind, wodurch sie eher einer Krabbe ähnelt als einer Spinne. Die Weibchen können ihre Körperfarbe aktiv wechseln und weiß, gelb oder grünlich gefärbt sein, eine perfekte Möglichkeit zur Tarnung.
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Sprungkünstlerin mit Sicherheitsleine
Die Zebraspringspinne im Porträt

Auch wenn Zebraspringspinnen keine Fangnetze bauen, Fäden spinnen sie dennoch. Als aktive Jäger befestigen sie den Spinnfaden am Boden, schleichen sich dann langsam an ihre Beute auf wenige Zentimeter heran, springen blitzschnell los - den Spinnfaden als Sicherheitsleine nutzend - und umfassen ihr Opfer mit ihren Giftklauen und Beinen.
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Bunt bemalt und doch gut getarnt
Die Grüne Huschspinne ist Spinne des Jahres 2004

Vorderkörper und Beine sind bei Männchen und Weibchen der Grünen Huschspinne einheitlich leuchtend grasgrün. Beim Hinterkörper dagegen zeigt das Weibchen einen gelblich abgesetzten grünen Fleck, beim Männchen ist es ein leuchtend roter Längsstreifen, beiderseits eingefasst von gelben Streifen. Die Seiten des Hinterleibs sind wiederum in prachtvollem Rot gefärbt.
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