Spinnentiere (Arachnidae) bilden zusammen mit Insekten, Hundert- und Tausendfüßern, sowie den Krebstieren den Stamm der Gliederfüßer (Arthropoda). Spinnen sind allerdings keine Insekten.
Zu den Spinnentieren gehören neben den Echten Spinnen oder Webspinnen noch weitere mehr oder weniger bekannte Tiergruppen, zum Beispiel die Weberknechte, Skorpione und auch die Milben. In Deutschland gibt es etwa 1.000 Webspinnenarten, davon 971 heimische und 21 gebietsfremde.
Porträts von Webspinnen
Alle Spinnentiere haben acht Beine, statt sechs bei Insekten, und nur zwei Körperteile, statt den drei bei Insekten. Anders als Insekten haben sie keine Komplexaugen, sondern mehrere Punktaugen.
Spinnen erfüllen in unseren Ökosystemen verschiedene Rollen. Sie sind aber vor allem wichtige Räuber, die Populationen regulieren. Außerdem dienen sie vielen anderen Tieren wie Vögeln, Amphibien und auch Insekten als Nahrung.












