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Schifffahrt
Protest gegen schmutzige Schiffstaufe
Die „AIDAmar“ ist umwelttechnisch von gestern

Beim Hamburger Hafenfest wurde die „AIDAmar“ in einem festlichen Akt getauft. Doch das 385 Millionen Euro teure Kreuzfahrtschiff verfügt weder über einen Rußpartikelfilter noch über einen Stickoxid-Katalysator und stößt giftige Abgase aus. Partikelfilter sind seit Jahren bei Handelsschiffen erfolgreich im Einsatz. Der NABU und die NAJU waren mit einer Protestaktion vor Ort.
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Kreuzfahrt-Anbieter gaukeln Sauberkeit vor
Reedereien noch meilenweit vom nachhaltigen Wirtschaften entfernt
Abgase von Kreuzfahrtriesen sind enorm schädlich. Jedes Jahr sterben 33mal mehr Personen an Schiffsabgasen als es Tote beim Unfall der Titanic vor 100 Jahren gab. Doch die Anbieter von Kreuzfahrten verschleiern die dreckige Realität gern und schönen ihre Bilder. Der NABU-Fotowettbewerb rückt die Wahrheit ins Licht.
Zur Pressemitteilung vom 13. April 2012
Gewinner-Fotos vom NABU-Wettbewerb
Schwerölverbot für Kreuzfahrtschiffe
Wir müssen aus dem „Concordia“-Unglück lernen

NABU-Meeresbiologe Dr. Kim Detloff, der drei Jahre im Unglücksgebiet forschte, sieht große Gefahren für das Naturparadies vor der Insel Giglio, vor allem durch die 2400 Tonnen Schwer- und Dieselöl, die in den Tanks des verunglückten Kreuzfahrtschiffes gebunkert sind. Schweröl ist eine hochgiftige Substanz, die schwer abzupumpen ist. Wenn das Schweröl ausläuft, sinkt es auf den Meeresboden ab und überdeckt dort alles.
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Von wegen Traumschiff!
Chefs von AIDA und TUI Cruises sind „Dinosaurier des Jahres“

Der NABU verleiht Deutschlands peinlichsten Umweltpreis 2011 an die Kreuzfahrtunternehmen AIDA und TUI Cruises. Ihre angeblich ‚Weißen Flotten‘ sind in Wahrheit dreckige Rußschleudern. Ein einziger Ozeanriese stößt auf einer Kreuzfahrt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkw. Die Gefahren für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen ließen sich leicht vermeiden, so die deutschen Reeder.
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NABU fordert weniger Gifte in Treibstoff
NABU-Hintergrundpapier zu Schwefelgrenzwerten in Schiffstreibstoff ab 2015 und 2020
Die EU muss die international bereits geltenden Grenzwerte schnell umsetzen. Denn noch immer gefährden Schiffe durch schmutzige Emissionen tausende Menschenleben, das Klima und die Umwelt. Die EU muss nun ambitioniert vorangehen und beispielsweise den globalen Wert von 0,5 Prozent Schwefel bereits ohne Klausel ab 2020 festschreiben.
Download NABU-Hintergrundpapier (PDF)
Ein Albtraum für die Umwelt
Neuer Luftverpester im Hamburger Hafen getauft

Rußpartikelfilter sucht man bei Kreuzfahrtschiffen immer noch vergeblich. Deswegen wird das Kreuzschiff „Celebrity Silhouette“ auf seiner Jungfernfahrt so viel Ruß ausstoßen wie 270.000 Autos. Die Auswirkungen auf Umwelt und Menschen sind dramatisch. Alleien auf der Jungfernfahrt stößt das Schiff so viel Ruß aus wie 270.000 Autos, so viel Stickoxide wie 4.7 Millionen Autos und so viel Schwefeloxide wie sämtliche Autos in Europa zusammen.
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Verschärfungen für Schiffskraftstoffe
Bundesregierung unterstützt Initiative von NABU und IG Metall Küste

Der NABU begrüßt, dass nun auch die Bundesregierung die geplante Verschärfung der Umweltstandards auf den europäischen Meeren unterstützt. Dies ergibt sich aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag. Wichtig ist, dass die Regierung sich in Zukunft tatsächlich für eine Schadstoffbegrenzung ausspricht.
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Kann die Fehmarnbeltquerung noch kippen?
Verkehrsminister muss Protest der Bürger wirklich ernst nehmen

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat angekündigt, mit der Protest-Bewegung gegen die geplante Fehmarnbeltquerung nach Dänemark einen „offenen Dialog“ zu führen. Von seinem Vorhaben, die Anbindung zügig zu erschließen, rückt er dennoch nicht ab. Seit langem unterstützt der NABU die Protestbewegung gegen dieses ökologisch und ökonomisch unsinnige Projekt.
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