Grundlagen
Naturschutz
Ziele und Handlungsansätze zum Schutz der biologischen Vielfalt
Der größte Reichtum der Erde ist die unüberschaubare Fülle der Lebensformen von Tieren und Pflanzen in den vielfältigen Ökosystemen, Klimazonen und Landschaftsformen unseres Planeten. Ihr verdanken wir unser Essen, unsere Kleidung und die Luft zum Atmen. Die Zahl der auf der Erde lebenden Arten wird auf zehn bis 30 Millionen geschätzt, von denen nur ein kleiner Teil wissenschaftlich beschrieben sind. Stärker als je zuvor ist diese biologische Vielfalt heute durch den Menschen gefährdet. Die Langzeitfolgen des Verlustes an biologischer Vielfalt sind unabsehbar. Zum einen werden die Funktionen der Ökosysteme in globalem Umfang gestört. Arten, die auch dem Menschen als biogenetische Ressource, etwa zur pharmazeutischen und biotechnischen Nutzung sowie als potenzielle Nahrungsmittel zur Verfügung stünden, fallen aus.
Vorsicht vor Rostkrebs und Pfannengras
Bundesamt für Naturschutz legt Liste potentieller invasiver Arten vor

In Folge der Globalisierung werden immer mehr Tier- und Pflanzenarten weltweit verschleppt oder gar bewusst außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes angepflanzt oder ausgesetzt, was in der neuen Heimat dann zu Problemen führen kann. Vorbeugen ist besser als heilen, findet das Bundesamt für Naturschutz und legt deshalb nun eine Liste von Arten vor, die demnächst bei uns einwandern könnten.
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Agrarreform – Umsteuern jetzt!
Für mehr Nachhaltigkeit und Vielfalt in der Landwirtschaft

In der Europäischen Union wird zurzeit die gemeinsame Agrarpolitik bis zum Jahr 2020 neu gestaltet. Machen Sie mit bei unserer Kampagne und machen Sie deutlich, dass die EU-Agrarpolitik umsteuern muss! Schreiben Sie einen Musterbrief an Ihren EU-Abgeordneten oder demonstrieren Sie mit bei der Demo am 19. Januar in Berlin.
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Naturschutz international
Internationale Arbeit für die biologische Vielfalt

In einer globalisierten Welt sind auch die Bedrohungen für die Natur nahezu grenzenlos. Im Rahmen des 1992 geschlossenen Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) bemühen sich die Regierungen der Welt, gemeinsam Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt zu ergreifen und Regeln zur fairen und nachhaltigen Nutzung biologischer Ressourcen zu vereinbaren.
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Wird Natura 2000 zum Papiertiger?
NABU zieht Bilanz zum 20-jährigen Bestehen des Schutzgebietsnetzes

Mit einem „Natura-2000-Gipfel“ hat der NABU das 20-jährige Bestehen des europäischen Schutzgebietsprogramms gefeiert. Fehlende Schutz- und Managementmaßnahmen vor Ort sowie ein eklatanter Finanzmangel, drohen das Netzwerk zum zahnlosen Papiertiger zu machen.
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Naturschutz gibt es nicht zum Nulltarif
NABU-Aktionsplan für biologische Vielfalt

Nach dem Scheitern des UN-Jubiläumsgipfels 2012 in Rio hat der NABU mit seinem Masterplan 2020 einen Aktionsplan zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland vorgestellt. Der dain enthaltene Forderungskatalog mit Maßnahmen, um das Artensterben bis zum Jahr 2020 wirksam zu stoppen und geschädigte Ökosysteme wiederzubeleben, richtet sich an Entscheidungsträger auf kommunaler, Landes- und Bundesebene.
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Eingriffe in die Natur kompensieren
Hintergrundinfos zum Entwurf des Bundesumweltministeriums

Bisher hatte das BMU von seiner Ermächtigung – anders als vom NABU seit langem gefordert – keinen Gebrauch gemacht, so dass sich Näheres zur Kompensation von Eingriffen nach dem jeweiligen Landesrecht richtet. Gemäß Koalitionsvertrag wurde nunmehr aber ein Entwurf einer Kompensationsverordnung des Bundes erarbeitet, der auch Gegenstand des Zehn-Punkte-Plans von Umweltminister Altmaier war.
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Recht einfach – das BNatSchG
Neue NABU-Broschüre zum Bundesnaturschutzgesetz

In seiner Reihe „Recht einfach“ erläutert der NABU aktuelle Gesetze und zeigt die wichtigsten Neuerungen auf. Nun ist „Das Bundesnaturschutzgesetz 2009“ in dieser Reihe erschienen. Sie ermöglicht Natur- und Umweltschützern einen grundlegenden Überblick über die wichtigsten Veränderungen und Neuerungen des Gesetzes, das zum 1. März 2010 in Kraft getreten ist.
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