Grundlagen
Naturschutz
Ziele und Handlungsansätze zum Schutz der biologischen Vielfalt
Der größte Reichtum der Erde ist die unüberschaubare Fülle der Lebensformen von Tieren und Pflanzen in den vielfältigen Ökosystemen, Klimazonen und Landschaftsformen unseres Planeten. Ihr verdanken wir unser Essen, unsere Kleidung und die Luft zum Atmen. Die Zahl der auf der Erde lebenden Arten wird auf zehn bis 30 Millionen geschätzt, von denen nur ein kleiner Teil wissenschaftlich beschrieben sind. Stärker als je zuvor ist diese biologische Vielfalt heute durch den Menschen gefährdet. Die Langzeitfolgen des Verlustes an biologischer Vielfalt sind unabsehbar. Zum einen werden die Funktionen der Ökosysteme in globalem Umfang gestört. Arten, die auch dem Menschen als biogenetische Ressource, etwa zur pharmazeutischen und biotechnischen Nutzung sowie als potenzielle Nahrungsmittel zur Verfügung stünden, fallen aus.
Naturschutz international
Internationale Arbeit für die biologische Vielfalt

In einer globalisierten Welt sind auch die Bedrohungen für die Natur nahezu grenzenlos. Im Rahmen des 1992 geschlossenen Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) bemühen sich die Regierungen der Welt, gemeinsam Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt zu ergreifen und Regeln zur fairen und nachhaltigen Nutzung biologischer Ressourcen zu vereinbaren.
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Wir müssen mehr für die Feuchtgebiete tun
Ramsar-Konvention setzt Maßstäbe – Umsetzung jedoch mangelhaft

Zum heutigen Welttag der Feuchtgebiete forderte der NABU ein stärkeres Engagement der Politik zum Schutz dieser bedrohten Lebensräume. Auch wenn mit der Ramsar-Konvention über Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung vor 40 Jahren eines der ersten internationalen Naturschutzabkommen unterzeichnet wurde, bleibt die Bilanz unter dem Strich dürftig.
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Recht einfach – das BNatSchG
Neue NABU-Broschüre zum Bundesnaturschutzgesetz

In seiner Reihe „Recht einfach“ erläutert der NABU aktuelle Gesetze und zeigt die wichtigsten Neuerungen auf. Nun ist „Das Bundesnaturschutzgesetz 2009“ in dieser Reihe erschienen. Sie ermöglicht Natur- und Umweltschützern einen grundlegenden Überblick über die wichtigsten Veränderungen und Neuerungen des Gesetzes, das zum 1. März 2010 in Kraft getreten ist.
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Mehr Mut zur Wildnis
NABU legt Maßnahmenkatalog zum Erhalt der biologischen Vielfalt vor
Die Situation der Tier- und Pflanzenwelt hat sich in den vergangenen Jahren weiter deutlich verschlechtert. Die Ursachen für den Rückgang sind weitgehend bekannt. Doch scheint das Ziel das Artensterben bis 2010 zu stoppen dennoch verfehlt. Mit seinem "Masterplan 2010" hat der NABU einen Maßnahmenkatalog entwickelt, der konkrete Schritte zum Erhalt der biologischen Vielfalt aufzeigt.
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