Grundlagen
Recht einfach – das BNatSchG
Neue NABU-Broschüre zum Bundesnaturschutzgesetz

In seiner Reihe „Recht einfach“ erläutert der NABU aktuelle Gesetze und zeigt die wichtigsten Neuerungen auf. Nun ist „Das Bundesnaturschutzgesetz 2009“ in dieser Reihe erschienen. Sie ermöglicht Natur- und Umweltschützern einen grundlegenden Überblick über die wichtigsten Veränderungen und Neuerungen des Gesetzes, das zum 1. März 2010 in Kraft getreten ist.
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Das 2010-Debakel
NABU-Diskussionsveranstaltung im Europäischen Parlament - Mai 2010

Mit dem bewusst provozierenden Titel „The 2010 debacle: lessons learned for a new 2020 biodiversity target and a new Biodiversity Action Plan of the European Union“ hatten Jo Leinen, Mitglied des Europäischen Parlamentes und der NABU anlässlich des Internationalen Jahres der biologischen Vielfalt zu einer Diskussionsveranstaltung in das Europäische Parlament in Brüssel eingeladen.
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Keine „grüne Welle“ für den Artenschutz
Neun Bundesländer hinken bei dem Erhalt der Artenvielfalt hinterher

2007 hatte die Bundesregierung mit der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt ein Paket mit 330 Zielen und rund 430 Maßnahmen für den Erhalt der Artenvielfalt verabschiedet. Große Verantwortung für deren Umsetzung haben die Bundesländer. Eine Analyse von BUND und NABU zeigt: In keinem einzigen Bundesland stehen derzeit die Zeichen für einen erfolgreichen Arten- und Biotopschutz auf Grün.
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Natur aus einem anderen Blickwinkel
Olaf Tschimpke ist Mitautor des Buches „Produktivkraft Natur“

Natur und der Schutz des natürlichen Reichtums unserer Erde werden heutzutage leider allzu häufig nur als Kostenfaktor gesehen. In ihrem Buch „Produktivkraft Natur“weiten die Autoren Beate Jessel, Olaf Tschimpke und Manfred Walser den Blickwinkel und stellen die Natur nicht als Kostenpunkt, sondern als Wirtschaftsfaktor dar.
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100.000 Hektar für den Naturschutz
Endlich tragfähige Haftungsregelung für Militär-Altlasten

100.000 Hektar ehemalige Militärflächen sowie Flächen aus DDR-Volkseigentum werden künftig für den Naturschutz in Deutschland zur Verfügung stehen. Erfreulich ist, dass der Bund sich zu seiner Verantwortung für militärische Altlasten bekennt und Kosten für die Sanierung auch trägt, wenn die Flächen in die Obhut von Naturschutzorganisationen übertragen werden.
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Mehr Mut zur Wildnis
NABU legt Maßnahmenkatalog zum Erhalt der biologischen Vielfalt vor
Die Situation der Tier- und Pflanzenwelt hat sich in den vergangenen Jahren weiter deutlich verschlechtert. Die Ursachen für den Rückgang sind weitgehend bekannt. Doch scheint das Ziel das Artensterben bis 2010 zu stoppen dennoch verfehlt. Mit seinem "Masterplan 2010" hat der NABU einen Maßnahmenkatalog entwickelt, der konkrete Schritte zum Erhalt der biologischen Vielfalt aufzeigt.
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Gemeinsame Tagung zu Biotopvernetzung
NABU, BUND und DJV stellen Pläne vor - Politik muss jetzt handeln
NABU, BUND und DJV haben auf einer gemeinsamen Tagung in Berlin praxisnahe Pläne für die Vernetzung von Wildtierlebensräumen vorgestellt. Im Fokus: die Überwindung der Barriere Straße. Das dichte Verkehrsnetz begrenzt die Mobilität von Wildtieren und behindert deren natürliche Wanderung. "Wirkungsvolle Konzepte liegen vor. Was wir jetzt brauchen, ist ein bundesweiter Umsetzungsplan", erklärt Olaf Tschimpke vom NABU.
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NABU informiert über Nord- und Ostseeschutz
Neue Plattform unter www.NABU-Meeresschutz.de
Circa eine Million Tonnen Munition werden als gefährliches Erbe zweier Weltkriege am Grund von Nord- und Ostsee vermutet. Der NABU hat im Oktober eine Tagung veranstaltet, auf der eine umweltschonende Beseitigung der Munition ausführlich diskutiert wurde. Interessierten stehen die Ergenisse der Fachtagung jetzt unter www.NABU-Meersschutz.de zur Verfügung.
Presseinfo
Bundesländer attackieren Naturschutzrichtlinie
NABU fordert Länder auf, Naturschutz nicht durch mangelnde Kenntnisse des EU-Rechts auszubremsen
Damit der Luchs und andere gefährdete Tier- und Pflanzenarten wieder in Deutschland heimisch werden können, brauchen sie ein Netzwerk von Naturschutzgebieten.
Der NABU hat den Vorstoß der Bundesländer Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen kritisiert, die europäische FFH- und Vogelschutzrichtlinie in Frage zu stellen. "Anstatt ständig Druck auf die EU-Kommission in Brüssel auszuüben, sollten sie zunächst ihre Hausaufgaben machen und sich die Vorgaben genauer ansehen. Einige Bundesländer möchten anscheinend mit vorschnellen Vorstößen nach Brüssel gerne die eigenen Unzulänglichkeiten beim wirksamen Schutz europaweit bedrohter Tier- und Pflanzenarten vertuschen", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
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Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt
BUND, NABU und WWF begrüßen Entwurf der Bundesregierung
Artenreiche Streuobstwiesen sind in Deutschland stark gefährdet. Vor allem mangelnde Pflege und die Ausweitung der Siedlungen bedrohen sie.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) sowie WWF und NABU begrüßen den von Umweltminister Sigmar Gabriel vorgelegten Entwurf zur Nationalen Biodiversitätsstrategie. "Die Regierung macht damit einen ersten wichtigen Schritt hin zur Wahrung der Vielfalt der Arten und Lebensräume in Deutschland. Wir begrüßen daher ausdrücklich diesen lang erwarteten Vorstoß des Ministers. Jetzt muss das Papier mit Leben gefüllt werden", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.
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Intensiv-Nutzung lässt die Landschaft verarmen
Laut neuer Roter Liste sind 72 Prozent aller Lebensraumtypen gefährdet
Über 72 Prozent der 690 verschiedenen Lebensraumtypen in Deutschland sind im Rückgang oder sogar akut von der Vernichtung bedroht. So lautet kurgefasst das Ergebnis der neuen "Roten Liste der gefährdeten Biotoptypen". Während an der Küste und in den Wäldern der Negativtrend wenigstens teilweise gestoppt werden konnte, nehmen vor allem Kulturlandschaften wie Magerrasen und blumenreiche Wiesen weiter stark ab.
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NABUtalk: Nationales Naturerbe
Braucht Deutschland mehr Natur?
Der Schutz der Natur ist in Deutschland eine anerkannt wichtige gesellschaftliche Zielsetzung. Umfragen belegen immer wieder, dass sich die Deutschen eine intakte, artenreiche Umwelt mit attraktiven Heimat- und Erholungslandschaften wünschen. Die deutschen Nationalparks und Biosphärenreservate
zählen auch deswegen zu den attraktivsten Urlaubszielen. Sie können damit auch starke wirtschaftliche Impulse in die Regionen geben. Demgegenüber steht immer noch der alltägliche Verlust an Natur und Artenvielfalt und die kontrovers geführte Diskussion über einzelne Naturschutzmaßnahmen. Wie kann die Schaffung eines Netzwerks mit großen Schutzgebieten und Verbindungsachsen umgesetzt werden? Welche Ziele und Maßnahmen müssen in einer nationalen Strategie zum Schutz von Lebensräumen, Pflanzen- und Tierarten verankert werden? Wie kann das Nationale Naturerbe langfristig gesichert werden und welche Instrumente sind dazu notwendig? Diese und weitere Fragen möchten wir mit Vertretern aus Politik, Verbänden, Verwaltung und Medien beim NABUtalk diskutieren.
Mehr zum Thema beim Bundesamt für Naturschutz
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Einladun zum NABUtalk: Nationales Naturerbe (PDF, 220 KB)
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Ergebnisse des NABUtalks: Nationales Naturerbe (PDF, 52 KB)
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Naturschutz ist wichtiger Wirtschaftsfaktor
Eine Studie belegt, dass Natur- und Nationalparke in Deutschland die regionale Wirtschaft ankurbeln und so Arbeitsplätze schaffen.
Auch der Nationalpark Hainich liegt in einer strukturschwachen Region und schafft dort Arbeitsplätze.
Natur- und Nationalparke kurbeln die regionale Wirtschaft an und schaffen Arbeitsplätze. Dies belegt eine Studie, die im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) erstellt wurde und jetzt erschienen ist. Die in der Studie aufgezeigten regionalökonomischen Effekte des Müritz-Nationalparks sowie der Naturparke Hoher Fläming und Altmühltal sprechen eine klare Sprache: Allein durch den Nationalparktourismus wurden 2004 an der Müritz Bruttoumsätze von rund 13,4 Millionen Euro erzielt. Dies entspricht dort rund 630 Arbeitsplätzen.
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Gute oder böse Arten?
Das Bundesamt für Naturschutz legt ein Positionspapier zu den Folgen der "biologischen Globalisierung" für den Naturschutz vor.
Nicht nur in Wirtschaft, Wissenschaft und Medien ist Globalisierung ein Thema, auch Pflanzen und Tiere werden über weite Strecken in neue Gebiete verbracht. Da viele dieser Arten wirtschaftliche Schäden verursachen, die Gesundheit gefährden oder heimische Arten verdrängen, wird die Frage zum Umgang mit neuen Arten im Naturschutz immer wieder kontrovers diskutiert. Das BfN hat nun deshalb ein Positionspapier zu den Folgen der "biologischen Globalisierung" vorgelegt.
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Tropische Korallenriffe im Stress
Tauchtourismus und Klimaerwärmung machen den Riffen zu schaffen
Korallenriffe machen weniger als ein Prozent der Ozeane aus, aber beherbergen ein Viertel aller Arten im Meer. Diese enorme Vielfalt ist bedroht; teils von unvernünftigen Freizeittauchern und von Dynamitfischerei, vor allem jedoch von der bereits eingesetzten Klimaerwärmung. In den letzten 30 Jahren ging die Fläche der tropischen Korallenriffe bereits um ein Drittel zurück.
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