Klimaschutz im Blumentopf
Moorschutz
Der Ausgang der Weltklimakonferenz in Cancun vom 29. November bis 10. Dezember 2010 entscheidet über die Zukunft von Menschen, Tieren und Pflanzen auf der ganzen Welt. Der NABU fordert, die fortschreitende Zerstörung der klimawirksamen Moorgebiete sofort zu stoppen. Der Schutz von Mooren und damit der Erhalt von natürlichen Kohlenstoffspeichern wird in Deutschland und weltweit klimapolitisch völlig vernachlässigt.
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NABU-Positionspapier zum Moorschutz
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Deutscher Moorschutzfonds gegründet
Neues Instrument zur Finanzierung von Natur- und Klimaschutzprojekten

Ursprünglich prägten Moore vielerorts das Landschaftsbild Deutschlands. Heute sind nur noch zehn Prozent dieser Flächen erhalten. Mit dem NABU-Moorschutzfonds wird ein Instrument geschaffen, mit dem dauerhafte Moorschutzprojekte in Deutschland finanziert werden sollen. Durch die gezielte Kombination mit Fördergeldern soll das aus dem Moorschutzfonds eingesetzte Geld vervielfacht werden.
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Klimaschutz im Blumentopf
Felix Grützmacher über Moore, Klima und Blumenerde im NABU-Podcast
Wussten Sie, dass in den Mooren doppelt so viel Kohlenstoff gespeichert ist wie in allen Wäldern weltweit? Damit haben Moore nicht nur eine wichtige ökologische Funktion, sondern schützen auch das Klima. In Deutschland ist das Moor selten geworden. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, die letzten Moorflächen zu schützen, erklärt Moorschutzexperte Felix Grützmacher im NABU-Podcast. Dabei kommt es auf die richtige Blumenerde an.
Zum Podcast
Film „Give me Moor“
Moorjungfrau und NABU fordern Klimaschutz und Erhalt der Moore

Angelehnt an die Kleine Meerjungfrau in Kopenhagen fordert die Berliner „Moorjungfrau“ des NABU mehr Moorschutz. Moore sind für den Klimaschutz unverzichtbar. Sie bedecken zwar nur drei Prozent der Landfläche unserer Erde, in ihnen lagert aber doppelt so viel Kohlenstoff wie in allen Wäldern weltweit zusammen.
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Moore in Deutschland
Über die Entstehung und Zerstörung der heimischen Moorlandschaften

Die heimischen Moorlandschaften bedeckten ursprünglich mit 1,5 Millionen Hektar eine Fläche von 4,2 Prozent der Landfläche Deutschlands. Heute sind sie zu 95 Prozent entwässert, abgetorft, bebaut oder landwirtschaftlich und forstwirtschaftlich genutzt. Diese Moore gelten als „tot“. Dabei erfüllen sie bedeutende Funktionen für unsere Umwelt. Sie stellen mit ihren einzigartigen Ökosystemen Lebens- und Rückzugsräume für viele bedrohte Arten dar.
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Ökologie und Biodiversität
Moore säubern unser Wasser und sind Lebensraum für seltene Arten

Die verschiedenen Moortypen stellen mit ihren extremen Lebensbedingungen hohe Ansprüche an die Anpassungsfähigkeit ihrer Bewohner. In den vergangenen Jahrtausenden hat sich daher eine einzigartige Biozönose in und auf den Mooren entwickelt. Charakteristische Pflanzen der Hochmoore wie der Sonnentau oder das Scheidige Wollgras sind wahre Hungerkünstler.
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Ansprechpartner
Felix Grützmacher
NABU-Experte für Moorschutz
Tel. 030-284 984-1622
Felix.Gruetzmacher@NABU.de
Kooperationspartner
Unternehmenskooperationen für den Naturschutz Mehr
Naturschutzmacher
Wir sind für den NABU aktiv. Mehr
Termine
09.02. 19:30 Uhr
Das Leben im Moor
23879 Mölln
11.02. 08:15 Uhr
Biotoppflege Venner Moor
49082 Osnabrück
11.02. 09:00 Uhr
Pflegeeinsatz Osteregelser Moor
26605 Aurich
11.02. 09:00 Uhr
Pflegeeinsatz Ottermeer
26639 Wiesmoor
11.02. 10:00 Uhr
Entkusselung im Heidkoppelmoor
29640 Schneverdingen, OT Wintermoor
19.02. 07:00 Uhr
Vogelzugbeobachtungen
26639 Wiesmoor
19.02. 09:30 Uhr
Pflegearbeiten Wanhödener Moor
27472 Cuxhaven
