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Junger Wolf überfahren
Wolfswelpe überfahren
Tragischer Unfall bei Hoyerswerda
Am 16. April wurde auf der Staatsstraße 234 bei Hoyerswerda in der sächsischen Lausitz ein Wolf von einem Auto überfahren. Es handelt sich um einen männlichen Welpen. Der Unfall ereignete sich im Revier des Seenland-Rudels, welches seit 2009 nachgewiesen ist. Der tote Rüde war einer von fünf Jungen aus dem letzten Jahr.
Wölfin überfahren
Tödlicher Unfall in der sächsischen Lausitz
15 Wölfe starben seit 2006 im Straßenverkehr.
06. Januar 2012 -
Das Jahr ist noch keine Woche alt, da ist schon wieder ein Wolf von einem Auto überfahren worden. Der tödliche Unfall ereignete sich am frühen Freitagmorgen auf der Staatsstraße 121 zwischen Kaschel und Lieske im Landkreis Görlitz. Wahrscheinlich handelt es sich um die Mutter des Daubaner Rudels, das seit 2008 in der Gegend lebt.
Der Verlust eines Elterntieres ist für das Rudel besonders dramatisch, da die Eltern die Haupternährer sind. Seit 2006 wurden insgesamt 23 Wölfe im Lausitzer Wolfsgebiet tot aufgefunden. Mehr als die Hälfte – 15 Wölfe – fiel dem Straßenverkehr zum Opfer.
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Wolf von Auto gehetzt und überfahren
Verdacht auf grausame Tötung – Verbände stellen Strafanzeige
Wahrscheinlich wurde dieser Wolf bewusst gehetzt, bevor er überfahren wurde.
08. Dezember 2011 -
Der NABU, der International Fund for Animal Welfare (IFAW) und der Freundeskreis freilebender Wölfe stellen wegen des in der Gemeinde Lohsa in der Lausitz überfahrenen Wolfes gemeinsam Strafanzeige gegen Unbekannt. Besonders die Todesumstände des Wolfes sind erschreckend: Die Spuren legen den Verdacht nahe, dass der Wolf bewusst von einem Auto gehetzt und anschließend überfahren wurde. Die Verbände erwarten, dass die Staatsanwaltschaft zu diesem Vorfall ohne Zeitverzögerung ihre Ermittlungsarbeit aufnimmt.
Bei der näheren Untersuchung des Unfallortes durch Wildbiologen des sächsischen Wolfsmanagements zeigte sich ein ungewohntes Bild: Auf dem Waldweg war eine lange, hochflüchtige Fährte, die an der Stelle endet, an der der Wolf überfahren wurde. Der Wegabschnitt ist an beiden Seiten gezäunt, wodurch der etwa acht Monate alte weibliche Welpe keine Möglichkeit zur seitlichen Flucht hatte. „Sollte sich der Verdacht auf diese perfide Tierquälerei mit anschließender Tötung bestätigen, muss die Bestrafung gewährleisten, dass diese Einzeltat keinen Nachahmer findet“, so die Verbände.
In der Lausitz wurden alleine im Jahr 2011 sieben Wölfe überfahren.
Schon wieder wurde ein Wolf überfahren
Zweiter Todesfall an der B 156 innerhalb von nur einer Woche
Bei dem überfahrenen Tier handelt es sich um einen ausgewachsenen, aber noch jungen männlichen Wolf.
18. Oktober 2011 - Am Dienstag (18.) wurde auf der B156 südlich von Weißwasser im Landkreis Görlitz erneut ein Wolf von einem Auto überfahren. Es handelt sich um einen ausgewachsenen, jungen männlichen Wolf. Nach Angaben des Kontaktbüros „Wolfsregion Lausitz“ wird das Tier nun im Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung näher untersucht.
Der Unfall ereignete sich im Revier des Nochtener Rudels, dessen Kerngebiet sich seit 2005 beiderseits der Bundesstraße auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz und dem Tagebau Nochten befindet. Seit 2007 sind damit acht Wölfe auf der Bundesstraße 156 zwischen Weißwasser und Boxberg überfahren worden. Erst letzten Donnerstag (13.) wurde etwas weiter nördlich auf der B156 ebenfalls ein junger Rüde von einem Auto überfahren.
Im Jahr 2011 wurden bislang insgesamt acht Wölfe im Lausitzer Wolfsgebiet tot aufgefunden. Fünf Wölfe wurden überfahren, eine junge Wölfin wurde illegal geschossen und bei zwei Funden ist die Todesursache unklar.
Nachtrag 21. Oktober 2011: Es ist nicht bei zwei toten Wölfen in einer Woche geblieben. Am Mittwoch (19.) wurde an der Bahnlinie in der Slamener Heide im sächsischen Landkreis Bautzen ein von einem Zug überfahrener Wolfswelpe gefunden. Die Strecke durchquert das Kerngebiet des Spremberger Rudels. Laut Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz handelt es sich um ein weibliches Jungtier aus dem diesjährigen Wurf des Rudels.
Wolfsrüde auf der B 156 überfahren
Woher der Zweijährige stammt, ist noch unklar
Gegen 11 Uhr starb der junge Wolf an der B 156.
17. Oktober 2011 -
Im Revier des Nochtener Rudels in der brandenburgischen Lausitz, auf der B 156 südlich von Weißwasser, kam es am vergangenen Donnerstag zu einem tödlichen Unfall. Opfer war ein zweijähriger, männlicher Wolf. „Bei dem Tier handelt es sich nicht um den Vater des Nochtener Rudels. Vielleicht war es ein junger Wolf, der auf der Suche nach einem Weibchen in der Nähe des Rudels gelebt hat“, vermutet NABU-Wolfsexperte Markus Bathen. Um die Herkunft des toten Vierbeiners zu klären, wird die DNA im Labor überprüft. Unklar wird aber bleiben, warum das Tier um 11 Uhr vormittags unterwegs war. „Das ist für Wölfe eine völlig untypische Zeit. Sie sind eigentlich vorallem in der Dämmerung aktiv“, so Bathen.
Es ist der vierte Wolf in diesem Jahr, der in der Lausitz von einem Auto überfahren wurde. Auch der Straßenabschnitt erlangte bereits traurige Berühmtheit. Auf der B 156 kommen des öfteren Wölfe ums Leben. Schutzbemühungen gibt es bisher leider nicht.
Mehr zu den Unfällen auf der B 156
Wölfin in Brandenburg überfahren
Ob es sich um ein Elterntier handelt, ist unklar

Auf der A 15 in Brandenburg wurde in der Nacht zum 6. Mai eine Wölfin überfahren. Auf dem gleichen Streckenabschnitt kam bereits 2006 ein Wolf ums Leben. Bisher ist unklar, ob es sich bei dem Tier um ein Elterntier handelt. Das wäre umso dramatischer, da mit ihrem Tod auch ihre Jungen in Gefahr wären.
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Wolfswelpe auf der B 169 überfahren
Das schwerverletzte Tier musste eingeschläfert werden
Die Wölfin war so schwer verletzt, dass der Tierarzt sie von den Schmerzen erlöste.
02. März 2011 - In der Nacht zum 27. Februar wurde erneut ein Wolf überfahren. Es handelt sich um eine junge Wölfin, vermutlich aus dem Welzower Rudel. Sie wurde auf der B 169 nördlich von Drebkau in der brandenburgischen Lausitz von einem Auto erfasst. Sie starb nicht sofort, doch ihre Verletzungen waren so schwerwiegend, dass ein Tierarzt sie einschläferte.
Damit sind in den letzten vier Monaten insgesamt drei erwachsene Wölfe Opfer von Verkehrsunfällen geworden. Einer davon war Wolf Rolf, dessen Tod erst wenige Wochen zurückliegt. Auch er kam auf der B 169 zu Tode, nur 15 Kilometer vom aktuellen Unfallort.
Wolfsrüde Rolf ist tot
Rolf, der Vater des Milkeler Rudels ist in der Nähe von Senftenberg bei einem Verkehrsunfall getötet worden. Damit fehlt der Lausitzer Wolfsfamilie ein Ernährer und die Zukunft des gesamten Rudels steht auf dem Spiel. Vor wenigen Wochen erst gab es einen ähnlichen Vorfall.
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Wolfsrüde im Straßenverkehr getötet
Der Vater des bisher einzigen Wolfsrudels in Brandenburg wurde offenbar durch einen Zusammenstoß mit einem Auto getötet. Die Zukunft der Welpen ist nun ungewiss. Die älteren Geschwister müssen nach dem Tod des Vaters die Versorgung der Kleinen übernehemen.
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Die B156 fordert viertes Wolfsleben
Wieder ein Welpe des Nochtener Rudels überfahren
13. Dezember 2009 -
Es ist nun schon das vierte Mal in diesem Jahr, dass das Wolfsbüro in der Lausitz die schreckliche Meldung erreicht: Auf der B156 zwischen Boxberg und Weißwasser ist ein junger Wolf überfahren worden. Die Strasse, die das Territorium des Nochtener Rudels durchquert, kostete immer wieder Wolfsleben. Erst im Oktober war einer der Welpen des Nochtener Rudels von einem Auto überrollt worden. Nun ist einer seiner Geschwister, ein knapp einjähriger Rüde an der selben Stelle zu Tode gekommen. Der tote Wolf wird zur weiteren Untersuchung an das Institut für Zoo- und Wildtierforschung nach Berlin gebracht.
Seit elf Jahren gibt es wieder Wölfe in Deutschland. Sechs Rudel sind inzwischen wieder bei uns heimisch. Doch die Existenz der Art ist damit noch lange nicht stabil. Jederzeit können die Wildtiere aus Deutschland wieder verschwinden. Jeder tote Wolf ist damit ein großer Verlust für die noch kleine Population.
Wieder ein toter Wolf an der B156
In Sachsen wurde erneut ein Wolf-Welpe überfahren
Der zweite tote Welpe des Nochtener Rudels an der B156.
02. Oktober 2009 -
Heute Morgen wurde in Sachsen an der B156 zwischen Boxberg und Weißwasser schon wieder ein überfahrener Wolf gefunden. Es handelt sich dabei um einen 5 Monate alten Welpen des Nochtener Rudels. Erst am 15. September war an der gleichen Stelle eines seiner Geschwister überfahren worden. Damit erhöht sich die Zahl der Jungwölfe, die seit 2007 auf der B156 überfahren wurden auf fünf.
In dem betroffenen Straßenabschnitt besteht eine hohe Konzentration von Unfällen, bei denen Rehe, Hirsche, Wildschweine aber auch Marder und immer wieder Wölfe tödliche Opfer sind.
Insgesamt hat es in diesem Jahr schon drei Welpen des Nochtener Rudels erwischt. Bisher –Glück im Unglück- keines der Elterntiere. Sollte dies eintreten, würde das Rudel wahrscheinlich zerfallen, denn es ist wie eine Familie organisiert. Entsprechend leben nur zwei erwachsene Wölfe in einem Rudel.
Ob ein Tempolimit den Wölfen helfen würde?
Bei der Suche nach Lösungen werden vor allem Geschwindigkeitsregulierungen ins Gespräch gebracht. Das betroffene Teilstück der B 156 hat keine engen Kurven und kann über zehn Kilometer Länge mit der Höchstgeschwindigkeit für Landstraßen befahren werden. Es ist jedoch häufig zu beobachten, dass diese von den Verkehrsteilnehmern deutlich überschritten wird.
Es erscheint daher fraglich, ob ein Tempolimit ausreichend befolgt würde und damit Wildunfälle tatsächlich reduziert werden. Als eines der seltensten Säugetiere Deutschlands kann der Wolf nicht als Versuchstier für die Erfolgskontrolle von Verkehrsregelungsmaßnahmen herhalten. Empfehlenswerter ist es, andere Maßnahmen vorab auf ihre Machbarkeit hin zu überprüfen.
Was immer letztlich umgesetzt wird: es gilt zwar eine hohe Dringlichkeit aufgrund der Gefährdung der Wölf, grundsätzlich aber liegt das Augenmerk auf der gesamten Wildunfallproblematik: Die Unfälle sind zu vermeiden, da dabei an erster Stelle Menschen gefährdet werden können. An nächster Stelle ist der Tod aller Wildarten, von Kleinsäugern über Vögel, über Wild, bis hin zu seltenen Arten wie dem Wolf zu vermeiden.
Weitere Informationen
Bei Tötung droht Freiheitsstrafe
Der NABU hat erstmals ein Rechtsgutachten zum Schutzstatus des Wolfes in Deutschland vorgelegt. Der Wolf gehört zu den seltensten Säugetieren Deutschlands. Seine Tötung stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen den Artenschutz dar und ist streng zu ahnden.
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Wölfe haben es schwer bei uns. Der NABU kämpft für mehr Akzeptanz dieser faszinierenden Tiere. Helfen auch Sie mit, dem Wolf in Deutschland eine Heimat zu schenken. Werden Sie Wolfspate!
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Verkehrsopfer Wolf
Wolf in Sachsen überfahren
Auf der Bundesstraße 156 zwischen Boxberg und Weißwasser einen Wolf angefahren und tödlich verletzt. Die Autofahrer waren in Richtung Weißwasser unterwegs, als plötzlich ein Rudel Wölfe über die Straße lief.
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Wolf in Schleswig-Holstein überfahren
An der B 76 bei Süsel im Kreis Ostholstein ist am Montag (23.) ein Wolf überfahren worden. Da das etwa ein Jahre alte und 38 Kilogramm schwere Tier keinen implantierten Mikrochip trug, stammt es nicht aus einem Wildpark.
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Ansprechpartner
Die NABU-Wolfexperten beantworten gerne Ihre Fragen:
Markus Bathen
Tel. 0172.6 45 35 37
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