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Die NABU-Infoseite zum Thema Vogelgrippe
Die NABU-Infoseite zum Thema Vogelgrippe
Auf dieser Seite finden Naturfreunde Informationen zur Vogelgrippe aus Sicht des Naturschutzes. Der NABU bemüht sich, den jeweils aktuellsten Wissensstand wiederzugeben, kann aber für die Angaben keine Gewähr übernehmen.
Downloads, Hintergrundinfos und weiterführende externe Links...
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NABU-Position zur Vogelgrippe (Stand: 22. Februar 2006)
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Die 10 wichtigsten Punkte zur Vogelgrippe (Stand: März 2006)
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Die Vogelgrippe weitet sich aus
Neue Fälle in Sachsen-Anhalt, Nord- und Ostthüringen
4. Juli 2007: Die Zahl der Vogelgrippefälle in der Goldenen Aue am Fuße des Kyffhäusers wächst. Nach einem auf der thüringischen Seite der Talsperre Kelbra gefundenen Schwarzhalstaucher wurde nun auch bei insgesamt 38 Hauben- und Schwarzhalstauchern auf der sachsen-anhaltischen Seite des Sees die Vogelgrippe nachgewiesen. Gleiches gilt für einen Höckerschwan von der Talsperre Windischleuba.
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Die Vogelgrippe erreicht Thüringen
Toter Schwarzhalstaucher an Talsperre Kelbra / Umstritten: Wer steckt wen an?
3. Juli 2007: Die Vogelgrippe 2007 hat Thüringen erreicht. Bei einem an der Talsperre Kelbra (Kyffhäuser-Kreis) gefundenen toten Schwarzhalstaucher wurde das aggressive Vogelgrippe-Virus H5N1 nachgewiesen. Wie in solchen Fällen üblich, haben die Behörden im Radius von drei Kilometern einen Sperrbezirk eingerichtet. Hunde dürfen nur an der Leine nach draußen, Geflügel darf weder ein- noch ausgeführt werden.
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Nach Nürnberg nun die Eschefelder Teiche
Zweiter Vogelgrippe-Fall innerhalb einer Woche - erneut Schwäne betroffen
27. Juni 2007: Nur wenige Tage nach dem Auftauchen der Vogelgrippe in Nürnberg ist das H5N1-Virus nun auch in Sachsen festgestellt worden. Das Friedrich-Loeffler-Institut wies die aggressive Vogelgrippe-Variante in drei Höckerschwänen aus dem südlich Leipzig gelegenen Frohburg nach. NABU-Mitarbeiter hatten die toten Vögel im Rahmen der Schutzgebietsbetreuung am NSG Eschefelder Teiche gefunden.
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Schwäne und Gans sterben an Vogelgrippe
Erster Nachweis des aggressiven H5N1-Virus seit August letzten Jahres
25. Juni 2007: Erstmals seit August 2006 ist in Deutschland wieder die Vogelgrippe nachgewiesen worden. In Nürnberg wurden an drei Fundorten nahe städtischer Seen insgesamt 14 verendete Vögel mit dem Verdacht auf die Seuche gefunden. Bei bisher sechs dieser Vögel - fünf Schwänen und einer Kanadagans - hat das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) inzwischen das aggressive H5N1-Virus nachgewiesen.
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Industrielle Massentierhaltung durchleuchten
Vogelgrippe tritt immer wieder in abgeschotteten Tierfarmen auf
9. Februar 2007: Nachdem Viren vom Typ H5N1 zuletzt in hermetisch abgeriegelten Mastbetrieben aufgetaucht sind, ruft der NABU dazu auf, die industrielle Massentierhaltung stärker zu durchleuchten. Ein Jahr nach dem Auftreten der Seuche in Deutschland gibt es immer Hinweise auf Übertragungswege innerhalb von Geflügelzucht und -handel. Für eine Ansteckung durch Wildvögel fehlt nach wie vor jeder Beweis.
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Kam die Vogelgrippe per Lkw aus Ungarn?
Britische Putenfarm kurz vor Seuchen-Ausbruch beliefert
9. Februar 2007: In England verdichten sich die Anzeichen, dass aus Ungarn eingeführtes, infiziertes Fleisch den dortigen Vogelgrippe-Ausbruch verursacht hat. Die im Abstand weniger Tage in Ungarn bei Gänsen und in England bei Puten gefundenen Viren gehören zur gleichen H5N1-Variante und kurz vor dem Ausbruch waren noch Lkw-Lieferungen in England angekommen. Dort wurde das Virus jetzt in drei weiteren Mastställen der gleichen Putenfarm nachgewiesen.
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Dem Vogelgrippe-Virus auf der Spur
NABU beteiligt sich an Forschung / Wasservögel und Bussarde im Fokus
28. Dezember 2006: Mit zwei eigenen Projekten nimmt der NABU Baden-Württemberg am Forschungsprogramm "Wildvögel und Vogelgrippe" des Landes teil. Dabei wird einmal für zunächst drei Jahre am Oberrhein und an der Donau das Wasservogel-Monitoring stark intensiviert, bei dem zweiten Vorhaben sollen insgesamt rund 300 Mäusebussarden Blutproben entnommen werden.
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Stockenten als Vogelgrippe-Wächter
Bundesweites Vorwarnsystem mit zahmen Enten startet am Bodensee
8. August 2006: Wie funktionieren die Ausbreitungsmechanismen der Vogelgrippe genau und welche Rolle spielen dabei Wildvögel? Gesundheitsexperten und Vogelforscher wollen nun ein Vorwarnsystem aufbauen, bei dem zahme Stockenten als so genannte Wächtertiere zum Einsatz kommen. Mit Futter sollen dann Wildenten angelockt werden, damit diese mit den zahmen Enten in Kontakt kommen und sie gegebenenfalls infizieren.
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Dresdener Zoo-Schwan stirbt an Vogelgrippe
Erster H5N1-Todesfall in Deutschland seit Mitte Mai
4. August 2006: Zum ersten Mal seit zweieinhalb Monaten ist in Deutschland wieder ein Vogelgrippefall aufgetreten. Im Zoo Dresden starb ein dort in den Parkanlagen lebender Trauerschwan. Der tote Vogel war am Mittwoch (2.) zur näheren Untersuchung an das Nationale Referenzlabor im Friedrich-Loeffler-Institut gesendet worden, wo man die Infektion mit dem aggressiven Virusstamm H5N1 feststellte.
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Es ist noch nicht ausgestanden
Eine sommerliche Zwischenbilanz zur Vogelgrippe in Deutschland
28. Juli 2006: Die gute Nachricht zuerst: Unsere Weißstörche sind nicht mit Vogelgrippe infiziert. Das staatliche Friedrich-Loeffler-Institut hat nach dem Storchentod in Brandenburg in den letzten Wochen mehr als 100 Kotproben untersucht, alle mit negativem Befund. Wir ziehen eine Bilanz des Vogelgrippe-Verlaufs und der getroffenen Maßnahmen einschließlich der bis Ende Februar verlängerten Stallpflicht.
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Storch stirbt an Vogelgrippe
NABU warnt nach Vogelgrippeverdacht bei Weißstorch vor Panikreaktionen
27. April 2006 Erstmals ist in Deutschland ein Storch am Vogelgrippe-Virus H5N1 verendet. Das Tier wurde im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland gefunden und positiv auf den Erreger getestet, wie das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit mitteilte. Ob es sich um den auch für den Menschen gefährlichen gefährlichen Virus vom Typ Asia handelt, wird nach Angaben des Sprechers noch untersucht. Der NABU warnt erneut vor Panikmache.
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Wird Vogelgrippe über Hühnerkot verbreitet?
Mit dem Virus infizierte Abfälle und Geflügelprodukte könnten die Vogelgrippe eher verbreiten als Zugvögel, behauptet der internationale Dachverband des NABU Birdlife International.
Die größte Gruppe der "Zugvögel" sind Küken. Jedes Jahr werden mehrere hundert Millionen um den Globus verfrachtet.
9. März 2006: Die Rolle der Zugvögel bei der Ausbreitung des Vogelgrippevirus muss neu bewertet werden. Dies fordert BirdLife International, der internationale Dachverband des NABU. Verantwortlich für globale Wanderung des Virus sind nicht Wildvögel, sondern der Handel mit Abfällen und infizierten Produkten der weltweit agierende Geflügelindustrie. Mit dem Export von täglichen mehreren Millionen Bruteiern und jung geschlüpften Hühnerküken kann H5N1 ungehindert von Kontinent zu Kontinent springen, warnt Birdlife International.
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Verbreiten Zugvögel die Vogelgrippe?
Ein Kommentar von Markus Nipkow, Vogelschutzreferent beim NABU
9. März 2006: Es herrscht eine große Hektik und Verunsicherung quer durch unser Land, während ich diese Zeilen schreibe. Die gefürchteten Erreger der Geflügelpest - die in den Medien diesmal unter der Bezeichnung "Vogelgrippe" für Schlagzeilen sorgen - sind Mitte Februar auch bei Wildvögeln in Deutschland nachgewiesen worden. Bei toten Höckerschwänen, Singschwänen und einigen anderen Vogelarten in den Gewässern rund um die Ostseeinsel Rügen fanden sich zum Ende des Winters erstmals hoch-pathogene Viren vom Stamm H5N1.
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Kater stirbt an Vogelgrippe
Experten sehen trotzdem kein erhöhtes Risiko für Säugetiere
1. März 2006: Auf Rügen hat sich ein Kater mit dem H5N1-Virus infiziert und ist daran gestorben. Damit ist der Erreger erstmals in Europa auf ein Säugetier übergesprungen. Das Agrarministerium spricht von einem Einzelfall. Die Regierung Mecklenburg-Vorpommerns denkt jedoch über Massentötungen streunender Katzen nach. Landwirtschaftsminister Backhaus hat Katzenbesitzer dringend gebeten, ihre Tiere nicht streunen zu lassen.
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Stallpflicht für Niederrheiner und Diepholzer
Wie sich die Vogelgrippe-Maßnahmen auf NABU-Einrichtungen auswirken
24. Februar 2006: Neben Rindern oder Schafen zum Einsatz in der Landschaftspflege hält und züchtet der NABU auch alte, vom Aussterben bedrohte Hausgeflügelrassen. Eigentlich sind diese Hühner, Enten und Gänse für den unmittelbaren Kontakt mit interessierten Tierfreunden gedacht. Doch daran ist zunächst nicht mehr zu denken, denn auch die NABU-Einrichtungen bleiben von der Stallpflicht nicht verschont.
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Wie verhalte ich mich richtig?
Die wichtigsten Infos zur Vogelgrippe
Ein Kater erkrankte in Deutschland an dem Vogelgrippevirus. Trotzdem wird von Experten die Wahrscheinlichkeit, dass sich Katzen mit dem Virus infizieren als gering eingeschätzt.
22. Februar 2006: Auch außerhalb der von Vogelgrippe betroffenen Regionen stellen sich viele Fragen zum Umgang mit möglicherweise infizierten Tieren. Der NABU hat für sie die wichtigsten Antworten zusammen getragen.
Ist der Vogelkot von infizierten Tieren gefährlich?
Im Kot erkrankter Tiere finden sich tatsächlich Vogelgrippe-Erreger. Allerdings in der Regel in geringer Menge. Außerdem überlebt das Grippevirus im Kot nicht allzu lange. Bei Sonnenschein stirbt es schon nach wenigen Stunden ab, bei bedecktem Himmel dauert es zumindest 24 Stunden.
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NABU: Keine Angst vor Zugvögeln
Die Tiere kommen für die Verbreitung der Vogelgrippe nur begrenzt in Frage
15. Februar 2006: Der NABU warnt angesichts des Vogelgrippe-Verdachts auf Rügen vor Panik gegenüber Zugvögeln. "Die Millionen Tiere, die in den kommenden Monaten zu uns kommen, dürfen nun nicht vorschnell zu Todesboten gestempelt werden", sagte NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow. Eine erhöhte Sterblichkeit zum Winterausgang sei bei Höckerschwänen nicht ungewöhnlich.
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Vogelgrippeverdacht auf Rügen
Positiver Schnelltest bei Schwänen / Ab Freitag (17.) bundesweite Stallpflicht
15. Februar 2006: Nach dem Fund von zwei Schwänen auf Rügen, die möglicherweise an der Vogelgrippe gestorben sind, wird die zunächst ab dem 1. März geplante Stallpflicht für Hausgeflügel nun vorgezogen. Sie tritt bereits am Freitag (17.) in Kraft. Auch Geflügelausstellungen und -märkte werden erneut verboten. Ausnahmen sollen schärfer gehandhabt werden als bisher. Ob es sich in Rügen um den gefährlichen Virustyp H5N1 handelt, müssen nun nähere Untersuchungen ergeben.
Erneut Stallpflicht für Geflügel
Miller: Massentierhaltung begünstigt Übertragung gefährlicher Viren
3. Februar 2006: Die geplante erneute Stallpflicht zielt nach Auffassung des NABU ins Leere. "Es ist zwar nachvollziehbar, dass versucht wird, mit Hilfe einer zeitlich begrenzten Stallpflicht Minimalrisiken auszuschließen. Dabei darf aber nicht vergessen werden, welche negativen Auswirkungen die Stallpflicht mittelfristig auf die Struktur der Geflügelhaltung in Deutschland haben könnte", sagte NABU-Geschäftsführer Leif Miller.
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Zugvögel nicht zu Sündenböcken machen
Gefahr der Vogelgrippe-Einschleppung durch Weißstörche ist äußerst gering
2. Februar 2006: Der NABU hält die Gefahr, dass Weißstörche das Vogelgrippevirus einschleppen könnten, für äußerst gering. Es ist kaum zu erwarten, dass Weißstörche in der Türkei mit infiziertem Geflügel in Kontakt kommen. Das Zugverhalten des NABU-Wappenvogels ist sehr genau bekannt. So überquerte die mit einem Satellitensender ausgestattete Störchin "Prinzesschen" die Türkei Anfang April vergangenen Jahres innerhalb von 10 Tagen, ein weiterer Storch durchkreuzte das Land in nur drei Tagen.
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Hühner und Puten sollen erneut hinter Gitter
Vogelgrippe-Vorsorge: Experten empfehlen Stallpflicht ab 1. März
1. Februar 2006: Zum Schutz vor der Vogelgrippe muss Hausgeflügel in Deutschland voraussichtlich von Anfang März bis Ende April wieder in den Stall.
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Illegale Geflügel-Importe bekämpfen
Stallpflicht allein reicht gegen die Geflügelpest nicht aus
13. Januar 2006: Anlässlich der Diskussion um die Vogelgrippe warnt der NABU erneut vor Panikmache gegenüber Wildvögeln. Zugleich fordert er ein strengeres Vorgehen gegen illegale Importe von Geflügel und Geflügelprodukten. Im Inland sollte die Bundesregierung kleinere Strukturen mit geschlossenen Kreisläufen bei Tieren und Futtermitteln stärker fördern, um die Risiken einer explosionsartigen Verseuchung großer Tierbestände zu mindern.
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Winterfütterung - so machen Sie es richtig
Die wichtigsten Infos zur Winterfütterung und Vogelgrippe
19. Dezember 2005: Viele Menschen fragen sich, darf man im Winter trotz der Vogelgrippe Vögel füttern? NABU-Vogelexperte Dr. Markus Nipkow hat darauf eine klare Antwort: "Ja, denn eine Übertragung auf Singvögel hat es weltweit bisher kaum gegeben. Für die Wintergäste am Futterhaus besteht aktuell kein erhöhtes Risiko." Damit das Füttern den Vögeln hilft und sich nicht nachteilig auf sie auswirkt, gilt es einige Regeln zu beachten.
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Endlich wieder glückliche Hühner
Stallpflicht für Geflügel endet am 15. Dezember um 24 Uhr
15. Dezember 2005: Die vor zwei Monaten zum Schutz vor der Vogelgrippe verhängte Stallpflicht für Geflügel ist wieder aufgehoben.
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Importverbot für Wildvögel wird verlängert
EU verhängt Einfuhrstopp bis Ende Januar 2006
16. November 2005: Die EU hat das Einfuhrverbot für Ziervögel im Rahmen der Vogelgrippe-Vorsorge um zwei Monate bis Ende Januar 2006 verlängert. Auf einen entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission verständigten sich die Mitgliedstaaten nun in Brüssel. Begründet wird die Entscheidung damit, dass derzeit aus Südostasien immer wieder neue Vogelgrippe-Ausbrüche gemeldet werden.
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Geflügelschauen sind ab sofort verboten
Verschärfung der Geflügelpest-Schutzverordnung / Ausnahmen möglich
2. November 2005: Bundes-Verbraucherschutzminister Trittin hat die so genannte Geflügelpest-Schutzverordnung verschärft.
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Verbreitungswege und Risikoabschätzung
Ein Fachartikel für Ornithologen aus der "Vogelwarte"
25. Oktober 2005: Autoren der Vogelwarten Helgoland und Radolfzell, des NABU und des Friedrich-Löffler-Instituts haben in einem Fachbeitrag für die Zeitschrift "Vogelwarte" den aktuellen Wissensstand zur Vogelgrippe zusammengetragen. Dieser Artikel "Hintergrundinformationen zur Vogelgrippe und Hinweise für Vogelkundler" steht aufgrund der Dringlichkeit des Themas nun vorab zur Verfügung:
PDF-Download (850 KB)
Hühner und Enten hinter Schloss und Riegel
Jetzt bundesweite Stallpflicht / Trittin sieht "veränderte Gefahrenlage"
19. Oktober 2005: Ab Samstag (22.) gilt in ganz Deutschland eine Stallpflicht für Nutz-Geflügel. Die Stallpflicht soll "die restliche Vogelzugzeit" bis Mitte Dezember gelten.
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NABU warnt vor überzogenen Maßnahmen
Tschimpke: Entenjagd in Schutzgebieten unangemessen
13. Oktober 2005: Angesichts der Diskussion um Vogelgrippe-Vorsorgemaßnahmen von Bund und Ländern warnt der NABU vor Panikmache sowie vor überzogenen Maßnahmen im Rahmen eines Zugvogel-Monitorings. Die Aufhebung von Schonzeiten für gefährdete Entenarten und die so genannte Beprobungsjagd in Schutzgebieten sind keinesfalls angemessen. "Die mit Abstand größte Gefahr geht von Tiertransporten und illegalen Einfuhren aus ", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
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Zugvögel sind Opfer, nicht Täter
In Asien eindeutig kein Zusammenhang von Vogelzug und Virusausbreitung
1. September 2005: Zahlreiche Organisationen und Wissenschaftler - darunter die internationale Naturschutzorganisation BirdLife und die Welternährungsorganisation (FAO) - bezweifeln, dass das Vogelgrippe-Virus durch Zugvögel verbreitet wird. Vielmehr sei belegt, dass sich das Virus H5N1 bereits in Asien nur über den Weg der Geflügelhaltung und -vermarktung Richtung Westen ausgebreitet haben kann.
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Angst vor Wildvögeln wäre unbegründet
Größere Ausbreitungsgefahr durch Tiertransporte aus betroffenen Gebieten
19. August 2005: Mit Blick auf eine mögliche Ausbreitung der Vogelgrippe durch Zugvögel aus dem Osten warnt der NABU vor einer generellen Panik gegenüber Wildvögeln, die im Frühjahr und Herbst Deutschland überqueren, hier rasten oder überwintern. "Die größere Gefahr besteht im Zusammenhang mit Tiertransporten und illegaler Einfuhr von Vögeln", so NABU-Experte Markus Nipkow.
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Downloads, Hintergrundinfos und weiterführende Links
Umfassende Vogelgrippe-Infos des Bundes-Verbraucherministeriums
Vogelgrippe-Infos des Auswärtigen Amtes für Reisende
Vogelgrippe-Infos des Robert-Koch-Instituts
Vogelgrippe-Infos der Welt-Gesundheitsorganisation WHO (englisch)
Vogelgrippe-Infos des Center for Disease Control and Prevention (englisch)
"Vogelwarte"-Fachartikel incl. Hinweisen für Vogelkundler (PDF, 850 KB)
Hinweise der Vogelwarte Helgoland für Beringer
"Conservation implications of avian influenza", Fachartikel der RSPB (PDF)
Friedrich-Löffler-Institut für Tiergesundheit (FLI)
Vogelgrippe-Lagebericht des FLI vom 1.12.06 (PDF mit 4 MB)
Risikobewertung des FLI zur H5N1-Einschleppung (PDF vom 1.12.06)
Positionspapier BirdLife International vom 28.2.06 (PDF in englisch)
Fish farming and avian flu, BirdLife-Report vom 9.3.06 (PDF)
Fischfarmen und das Risiko der Verbreitung der Aviären Influenza, deutsche Übersetzung des BirdLife-Reports (PDF, 220 KB)
"Wild Bird H5N1 Outbreaks", weltweite Übersicht von BirdLife, 4.8.06 (PDF)
Infos und Position von BirdLife International zur Vogelgrippe (englisch)
Fowl play - Falsches Spiel: Die zentrale Rolle der Geflügelindustrie in der Vogelgrippekrise (deutsche Übersetzung von GRAIN report says global poultry industry is the root of the bird flu crisis) (PDF, 220 KB)
Aktuelle Vogelgrippe-Verbreitung weltweit (englisch)
"Avian Influenza News" des US National Wildlife Health Centre
Infos über Vogelgrippe bei Wildvögeln am Quinghai-See in China (englisch)
Wissenschaftliche Artikel zur Vogelgrippe aus "Nature" (englisch)

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