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Den Fröschen und Kröten auf der Spur
Den Fröschen und Kröten auf der Spur
Infos zu den Laichwanderungen im Frühjahr 2013
Schüler helfen am Krötenzaun in Bad Sobernheim (Nahe).
Seit vielen Jahren haben Naturschützer dem Amphibientod an unseren Straßen den Kampf angesagt. In der ganzen Republik sind Naturschutzgruppen Jahr für Jahr aktiv, stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an. Ohne dieses vielfache Engagement wäre es um unsere Frösche und Kröten deutlich schlechter bestellt.
Seit 2002 dokumentiert der NABU das jeweilige bundesweite Wandergeschehen tagesaktuell im Internet. Mit 150 teilnehmenden Gruppen war diese Aktion auf Anhieb enorm erfolgreich, inzwischen sind es rund 400. Natürlich lassen sich auch 2013 die Laichwanderungen wieder auf der NABU-Homepage verfolgen. Beteiligen können sich alle Gruppen und Aktiven unabhängig von ihrer Verbandszugehörigkeit.
Der NABU-Bundesfachausschuss Feldherpetologie hat hierzu eine interaktive Schutzzaun-Datenbank erstellt. Diese enthält allgemeine Informationen zur Lage, Ausstattung und Fangergebnissen von Schutzzaunstandorten. Für jeden Zaunstandort kann eine Betreuerliste eingefügt werden, um die Zaunbetreuung zu optimieren. Das Besondere: Schutzzaun-Organisatoren können ihren Zaunstandort selbständig in die Datenbank eingeben und jederzeit aktualisieren. Termine zum Amphibienschutz, also Seminare, Exkursionen, Vorträge und Mitmachtermine, sind im NABU-Terminkalender enthalten.
Weitere Informationen, unter anderem zu allen heimischen Reptilien- und Amphibienarten, gibt es unter www.amphibienschutz.de.
Medien-Ansprechpartner vor Ort
Tagesaktuelle Infos
Jetzt „blubbern“ sie wieder
Kröten und Frösche, wohin man schaut. Vielerorts sind die Erdkröten sogar schon auf dem Rückweg, im Norden und Osten hört man nun das blubbernde Werben der Moorfroschmännchen. Die bisherigen Zahlen lassen vermuten, dass der lange Winter den Beständen nicht geschadet hat.
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Schutzzaun-Übersicht
Krötenzäune in Deutschland
Die Datenbank des NABU-Bundesfachausschusses Feldherpetologie enthält Infos zu Lage, Ausstattung und Fangergebnissen von Schutzzaunstandorten. Schutzzaun-Organisatoren können ihren Zaunstandort selbständig in die Datenbank eingeben und aktualisieren.
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Kröten, Frösche, Molche, Unken, Salamander
Braune Frösche, grüne Frösche und dicke Kröten. Viel weiter reicht die Artenkenntnis der meisten Menschen nicht. Dabei kommen in Deutschland immerhin 20 verschiedene Lurche vor, von Molchen und Salamandern bis zu Unken, Fröschen und Kröten.
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Molche sicher unterscheiden
Bei den vier heimischen Molcharten haben die Aktiven immer wieder Schwierigkeiten, diese am Zaun schnell und sicher zu bestimmen. Carlo Fuchs von der NABU-Bezirksgruppe Braunschweig hat nun gut nachvollziehbare Unterscheidungsmerkmale zusammengestellt.
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Ein Pilz bedroht Kröten und Frösche
Die Haut ist für Amphibien ein besonders wichtiges Organ. Durch sie nehmen sie Flüssigkeit ebenso wie Mineralien auf. Der die Amphibienhaut angreifende Chytridpilz gilt deshalb als Mitverursacher des Amphibiensterbens. Auch in Deutschland wurde der Pilz inzwischen nachgewiesen.
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Selbstbedienung am Krötenzaun
Immer wieder finden Amphibienschützer bei ihren Einsätzen tote und angefressene Erdkröten, Gras- und Moorfrösche sowie stellenweise auch Molche. Oft sind die Tiere stark verstümmelt, es fehlen die Gliedmaßen, die Haut ist auseinandergerissen oder einem Handschuh gleich umgestülpt.
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Zwischen Wasser und Land
Das Leben der Amphibien ist eng an Wasser gebunden. Zur Eiablage müssen sie im Frühjahr ihre Laichgewässer aufsuchen. Lediglich der Alpensalamander bringt voll entwickelte Jungtiere zur Welt. Die erste Lebensphase im Wasser verbringen die Amphibien als Larven oder Kaulquappen.
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Leiten und abfangen
Straßenbaumaßnahmen, die Lebensräume oder Wanderwege von Amphibien beeinträchtigen, sind immer Eingriffe in die Natur, die nach dem Naturschutzrecht von den Straßenbauern wiedergutgemacht werden müssen - und nicht von den Naturschützern.
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Nachrichten-Archiv
Seit 2002 den Fröschen und Kröten auf der Spur
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Kröten-Podcast
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Spiel fürs iPhone
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Von Aal bis Zilpzalp
Über 300 Pflanzen- und Tierporträts im NABU-Artenlexikon Mehr
Online-Vogelführer
Mit wenigen Klicks 250 heimische Arten einfach online bestimmen. Mehr
Erste Hilfe für Tiere
Hier finden Sie Pflege- und Auffangstationen deutschlandweit. Mehr
Termine
21.06. 20:00 Uhr
Naaturkundliche Abendexkursion
63589 Linsengericht, OT Großenhausen
23.06. 08:00 Uhr
Vogelkundliche Wanderung
35606 Solms, OT Burgsolms
28.06. 17:00 Uhr
Insekten-Erlebniscamp Bergwiese
98544 Zella-Mehlis
30.06. 10:00 Uhr
Amphibien und Reptilien im Schnaakenmoor
22559 Hamburg, OT Rissen
07.07. 09:00 Uhr
Naturgartenbesuch
27367 Hellwege
20.07. 10:00 Uhr
Für Kinder: Abenteuer Tümpel
27367 Eversen
28.07. 10:00 Uhr
Amphibien und Reptilien im Schnaakenmoor
22559 Hamburg, OT Rissen
25.08. 10:00 Uhr
Amphibien und Reptilien im Schnaakenmoor
22559 Hamburg, OT Rissen
22.09. 10:00 Uhr
Amphibien und Reptilien im Schnaakenmoor
22559 Hamburg, OT Rissen
