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Schreiadler kommen aus Afrika zurück

Schreiadler kommen aus Afrika zurück

Begleiten Sie die besenderten Schreiadler auf der Reise in ihr Brutgebiet

Mit dem GPS-Sender unterwegs – zehn Schreiadler sind in diesem Frühjahr mit kleinen Rucksacksendern unterwegs. Schreiadlerexperte Bernd-Ulrich Meyburg beobachtet die Adler dabei und gewinnt so wertvolle Erkenntnisse für einen besseren Schutz der seltenen Greifvögel. Begleiten auch Sie die Adler auf ihrer Reise!

Die Karte zeigt die aktuellen Zugwege unserer Schreiadler. Klicken Sie auf die einzelnen Namen der Vögel, um ihre Routen ein- und auszublenden. Mit dem Schieberegler unter der Karte können Sie den Zeitraum der Route eingrenzen.



 
 
 
 
 
 
 
 


Nur noch knapp 100 Paare des seltenen Schreiadlers brüten in Deutschland. Und jedes Jahr werden es weniger. Seit Jahren kämpft der NABU um die letzten Lebensräume des scheuen Greifvogels, kauft Flächen in den Brutrevieren und kümmert sich um den Schutz seiner Nahrungsgebiete. Trotzdem nehmen die Bestände weiter ab, denn auf dem Zugweg lauern Jäger auf sie und viele Jungvögel sterben, bevor sie Erwachsen sind und zu uns ins Brutrevier zurückkommen. Helfen Sie uns beim Schutz der Schreiadler mit einer Spende.

Um das Zugverhalten zu erforschen, wurden auf dem Rücken der Schreiadler rund 30 Gramm leichte Rucksacksender angebracht, die uns regelmäßig die genaue Position, Höhe und Fluggeschwindigkeit der Adler mitteilen. Unser Schreiadlerexperte setzt zwei verschiedene Typen von Sendern ein, die über ein GPS-Modul die Position ermitteln. Zum einen werden die Daten über Satelliten an Bodenstationen gefunkt. Die modernsten Sender nutzen Mobilfunknetze, um ihre Positionsdaten zu übermitteln.

P.S: Um die genauen Brutplätze der seltenen Adler in Deutschland nicht preiszugeben, werden die Routen in der Karte erst ab der polnischen Grenze angezeigt.

Weitere Informationen

Noch 100 Paare in Deutschland / Brutrevier-Sicherung durch FlächenkaufBesenderte Schreiadler fliegen nach Afrika

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