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Amphibienschutz
Den Fröschen und Kröten auf der Spur
Infos zu den Laichwanderungen im Frühjahr 2012

In der ganzen Republik sind Naturschutzgruppen Jahr für Jahr aktiv, stellen Fangzäune auf und tragen Kröten über die Straße. Seit 2002 dokumentiert der NABU das bundesweite Wandergeschehen tagesaktuell im Internet. Mit 150 teilnehmenden Gruppen war diese Aktion auf Anhieb enorm erfolgreich, inzwischen sind es rund 400. Natürlich lassen sich auch 2012 die Laichwanderungen wieder auf der NABU-Homepage verfolgen.
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Bitte überfahrene Erdkröten melden
NABU-Aufruf zum „Lurch des Jahres 2012“

Beim Überqueren von Straßen verlieren jedes Jahr während der Laichwanderungen Tausende Kröten, Frösche und Molche ihr Leben. Anlässlich der Kür der Erdkröte zum „Froschlurch des Jahres 2012“ will der NABU nun die tatsächliche Anzahl der Straßenopfer ermitteln. Um ein möglichst genaues Ergebnis zu erhalten, bittet der NABU jeden um Mithilfe, der überfahrene Erdkröten sieht – nämlich diese zu zählen und anschließend per Internetformular zu melden.
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Regenwetter ist Wanderwetter
NABU-Podcast über die gefährlichen Wanderungen von Kröten und Co
Fünf Grad und Regen - das ist für Kröten, Frösche und Molche das ideale Wanderwetter. Kaum beginnt der Frühling, legen die kleinen Tiere große Strecken zurück, um zu ihren Laichgewässern zu gelangen. Wanderungen von mehreren Kilometern sind dabei keine Seltenheit, wie der Amphibienschützer Jens Scharon berichtet. Schon früh morgens ist er unterwegs, um Kröten und Co bei ihrer Reise zu helfen.
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Kröten, Frösche, Molche, Unken, Salamander
Alle heimischen Lurch-Arten im Porträt

Braune Frösche, grüne Frösche und dicke Kröten. Viel weiter reicht die Artenkenntnis der meisten Menschen nicht. Dabei kommen in Deutschland immerhin 20 verschiedene Lurche vor, von Molchen und Salamandern bis zu Unken, Fröschen und Kröten. Die NABU stellt die heimischen Arten in Einzelporträts vor.
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Den „Schlumpf-Fröschen“ auf der Spur
Ruth Moschner erzählt von ihrem Streifzug durchs Moor

Auch Ruth Moschner kann sich der Faszination der blauen Schlümpfe nicht entziehen. „Jedes Jahr im Frühjahr tausche ich meine Highheels gegen Gummistiefel aus“, erzählt die Fernsehmoderatorin, „und mache mich auf die Suche nach dem Moorfrosch. Das besondere ist, dass sich die Männchen zur Paarungszeit nur für wenige Tage schön blau färben. O.k. – schön ist hier ein dehnbarer Begriff, aber wer auf Schlümpfe steht, springt (!) definitiv drauf an.“
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Selbstbedienung am Krötenzaun
Amphibien als Beute von Vögeln und Säugetieren

Immer wieder finden Amphibienschützer bei ihren Einsätzen tote und angefressene Erdkröten, Gras- und Moorfrösche sowie stellenweise auch Molche. Oft sind die Tiere stark verstümmelt, es fehlen die Gliedmaßen, die Haut ist auseinandergerissen oder einem Handschuh gleich umgestülpt. Trotz schwerster Verletzungen leben viele der Amphibien noch und versuchen davonzukriechen oder bewegen sich, wenn man sie berührt.
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Sancho, der Frosch aus der Bananenkiste
Was tun beim Fund exotischer Tiere?

Als in der Lebensmittelabteilung der Karstadt-Filiale Dortmund eine Kiste mit Bio-Bananen geöffnet wird, ist die Überraschung groß: Ein kleiner rund vier Zentimeter großer Frosch springt heraus. Viele Fragen stellten sich die Mitarbeiter: Ist er giftig? Woher kommt er? Wie konnte er diese Reise überleben? Experten stellen schließlich fest, dass es um einen noch nicht ausgewachsenen Hispaniola-Laubfrosch aus der Dominikanischen Republik handelt.
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Chytridpilz bedroht Kröten in höheren Lagen
Erste Ergebnisse aus dem EU-Projekt RACE

Geburtshelferkröten im Gebirge leben gefährlich. Ihr Risiko, an der pilzbedingten Amphibienseuche Chytridiomykose zu erkranken und zu sterben, ist wesentlich höher als bei ihren Artgenossen im Flachland. In den höheren Lagen seien bis zu 100 Prozent der Kröten an dieser Krankheit verendet, schreibt ein internationales Wissenschaftlerteam im Fachblatt Ecology Letters.
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Projekt LIFE-AMPHIKULT gestartet
Konkrete Maßnahmen für gefährdete Amphibien umsetzen

Der NABU Niedersachsen hat ein großangelegtes Schutzprojekt namens AMPHIKULT gestartet. Unter dem Motto „300 Teiche für Niedersachsen“ sollen in den nächsten fünf Jahren in 15 Projektgebieten Laichgewässer gefährdeter Amphibien saniert oder neu angelegt werden. Eine Besonderheit des Projektes ist, dass die EU erstmals auch Maßnahmen außerhalb der Europäischen Schutzgebiete (Natura 2000) fördert.
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Echse ohne Beine
Die Blindschleiche im Porträt

Blindschleichen sind leicht zerbrechliche Wesen. Ein unbedachter Griff und die mühelos zu fangenden Tiere brechen entzwei. Während sich das längere Ende hastig davonschlängelt, verbleibt das kürzere heftig zappelnd in der geschlossenen Hand. Mit diesem Trick gelingt es in Gefahr geratenen Blindschleichen oftmals, ihre Feinde zu verwirren und ihnen zu entkommen.
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Ein Pilz bedroht Kröten und Frösche
Erreicht das Amphibiensterben auch Deutschland?

Die Haut ist für Amphibien ein besonders wichtiges Organ. Durch sie nehmen sie Flüssigkeit ebenso wie Mineralien auf, geben aber auch Abfallstoffe ab. Sie atmen sogar über die Haut. Der die Amphibienhaut angreifende, erst 1998 entdeckte Chytridpilz gilt deshalb als Mitverursacher des weltweiten Amphibiensterbens. Auch in Deutschland wurde der todbringende Pilz inzwischen nachgewiesen.
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Molche sicher unterscheiden
Tipps zur Artbestimmung am Amphibienzaun

Das Übersetzen der in Fangeimern eingesammelten Amphibien bietet eine gute Gelegenheit, Daten zum örtlichen Artenspektrum zu erheben. Vor dem Aussetzen auf der anderen Straßenseite werden deshalb in der Regel Anzahl, Art und Geschlecht der Tiere notiert. Speziell bei den vier heimischen Molcharten haben die Aktiven jedoch immer wieder Schwierigkeiten, diese schnell und sicher zu bestimmen.
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Kein Platz an der Sonne
Die sonnenliebende Würfelnatter ist „Reptil des Jahres 2009“

Die Würfelnatter wurde von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde in Kooperation mit dem NABU zum „Reptil des Jahres 2009“ ausgewählt. Die Würfelnatter ist die seltenste und am stärksten vom Aussterben bedrohte Schlangenart in Deutschland. Zwischen ihren Tauchgängen zur Nahrungssuche sucht die vom Aussterben bedrohte Wasserschlange gern Sonnenplätze am Gewässerufer auf.
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Schau mal, wer da frisst...
Amphibien als Beute von Iltissen, Krähen, Reihern und Waschbären
Immer wieder finden die Amphibienschützer bei ihren Einsätzen tote und angefressene Tiere. Oft sind diese stark verstümmelt, die Haut ist auseinandergerissen oder einem Handschuh gleich umgestülpt. Als Täter infrage kommen eine ganze Reihe Säugtiere und Vögel - von Igeln und Mardern, Iltissen, Füchsen und Fischottern über Raben- und Nebelkrähen, Eichelhäher und Möwen, Graureiher und Weißstörche bis zu Eulen und Greifen wie dem Bussard.
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Alles über Frösche, Kröten und Molche
NABU-Broschüre mit Amphibieninfos auf 64 Seiten
Wer mehr über "Frösche, Kröten und Molche" wissen möchte, kann beim NABU eine 64-seitige Broschüre beziehen, die alle heimischen Arten vorstellt und Tipps zum Schutz sowie für amphibiengerechte Gärten und Gartenteiche gibt. Einzelbestellung der Broschüre gegen Einsendung von 3,30 Euro in Briefmarken (6 mal 55 Cent) beim NABU-Infoservice, 10108 Berlin, Mehrfachbestellungen über den NABU Natur Shop.
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Kaum entdeckt und schon gefährdet
Sensationsfund eines Länglichen Schneefroschs in Sachsen
Überraschender Fund in der Nähe von Leipzig: Dort haben Feldherpetologen des NABU Sachsen im März 2007 eine bisher unbekannte Amphibienart entdeckt, die dem äußeren Erscheinungsbild nach wohl dem Formenkreis des Schneefrosches zuzuordnen ist. Der genaue Fundort, so NABU-Sprecherin Ina Ebert, muss aus Sicherheitsgründen zunächst geheim bleiben.
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Kröten auf gefährlicher Winterquartiersuche
Im Herbst Gullys und Lichtschächte amphibienfreundlich absichern
Kröten und Molche, die durch das warme Oktober-Wetter mitunter noch aktiv waren, suchen spätestens jetzt im November ein dunkles, feuchtes Versteck als Winterquartier. Dabei entpuppen sich Kellerschächte und Gullys als regelrechte Amphibienfallen, aus denen die Tiere nicht wieder herauskommen. Dort trocknen sie einfach aus oder verhungern spätestens im nächsten Frühjahr.
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Bildbeweis: Liebe macht blind
Ein "Doppelpack" der besonderen Art vom Kamener Kreuz
Jaja, die Hormone. Wenn die Erdkrötenmännchen im Frühjahr erst mal richtig in Fahrt kommen, klammern sie sich an alles, was sich bewegt, denn es könnte ja eines der begehrten Erdkrötenweibchen sein. Unser Bild zeigt einen "Doppelpack" der besonderen Art, bei der ein Erdkrötenmännchen einen Grünfrosch gepackt hat. "Liebe macht blind" hat Wolfgang Postler dieses Foto genannt.
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Eine perfekte Froschjägerin
Aus dem Leben der Ringelnatter
Ausgewachsene Ringelnattern sind zwischen 80 und 120 Zentimetern lang, einzelne Exemplare können noch größer werden. Zwei gelbe, halbmondförmige Flecken am Hinterkopf machen die Ringelnatter praktisch unverwechselbar. Diese anmutige Schlange ist für den Menschen vollkommen ungefährlich und pflegt auch untereinander einen friedfertigen Umgang.
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Tempo 30 für Kröten und Frösche
Interview mit Dietrich Hummel zum Verkehrstod der Amphibien
Wegen ihrer Wanderungen sind Amphibien von den Auswirkungen des ständig wachsenden Straßennetzes besonders betroffen. Dabei sterben viele Tiere, obwohl sie nicht direkt überfahren werden. Wie Professor Dietrich Hummel vom Institut für Strömungsmechanik der TU Braunschweig herausfand, ist es der Strömungsdruck der Autos auf die Fahrbahn, der die Amphibien tötet.
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Gefährdet, schön und schützenswert
Über die Verbreitung der Kreuzotter in Sachsen
Die einzige Giftschlange Ostdeutschlands ist eine der insgesamt drei Schlangenarten, die in Sachsen vorkommen. Während im Tiefland mehr oder weniger ausschließlich die verbliebenen Moorgebiete mit ihren Grenzbereichen bewohnt werden, siedelt die Kreuzotter im Mittelgebirge in einer breiten Palette von Biotoptypen.
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10.02. 19:30 Uhr
NABU-Stammtisch
25355 Barmstedt
21.02. 18:30 Uhr
Amphibienschutz-Seminar
12627 Berlin
22.02. 19:00 Uhr
Vortrag Eichhörnchen und Feldhase
10367 Berlin
23.02. 17:00 Uhr
Schildkröten-Vortrag
15711 Königs Wusterhausen
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Aufbau der Krötenschutzzäune
71364 Winnenden
25.02. 10:00 Uhr
Krötenzaun-Aufbau
48565 Steinfurt
27.02. 14:00 Uhr
Aufbau eines Amphibienschutzzaunes
71540 Murrhardt
01.03. 00:00 Uhr
Schutzmaßnahmen für Amphibien
74343 Sachsenheim
03.03. 00:00 Uhr
2. natures12-Workshop
64342 Seeheim
03.03. 09:00 Uhr
Aufbau des Krötenzauns
73734 Esslingen
03.03. 19:00 Uhr
Erdkröten-Exkursion
37581 Bad Gandersheim
05.03. 20:00 Uhr
Vortrag: Orchideen, Schlangen und mehr
71720 Oberstenfeld
12.03. 19:30 Uhr
Krötensammel-Schnuppertage am Stausee
36396 Steinau
12.03. 20:00 Uhr
Fachgruppe Feldherpetologie
15230 Frankfurt
17.03. 09:00 Uhr
Ein Solarium für Eidechsen
64354 Reinheim
17.03. 10:00 Uhr
Pflegeeinsatz
31535 Neustadt
18.03. 00:00 Uhr
Amphibien-Exkursion
66386 St. Ingbert
18.03. 09:00 Uhr
Frühlingserwachen für Kinder und Eltern
70173 Stuttgart
23.03. 18:00 Uhr
Abendliche Amphibienwanderung
70736 Fellbach
23.03. 20:30 Uhr
Exkursion zum Amphibienzaun
45127 Essen
24.03. 19:00 Uhr
Amphibienwanderung
55566 Auen
24.03. 19:30 Uhr
Exkursion zum Amphibienzaun
45127 Essen
25.03. 00:00 Uhr
Amphibien-Tour
71546 Aspach
25.03. 08:00 Uhr
Amphibien- und Reptilienführung
22559 Hamburg, OT Rissen
25.03. 09:00 Uhr
Exkursion Amphibienwanderung
23879 Mölln
25.03. 09:00 Uhr
Erdkrötenwanderung Aichschieß
73734 Esslingen
31.03. 09:00 Uhr
Abbau des Krötenzauns
73734 Esslingen
31.03. 19:00 Uhr
Amphibienexkursion
16359 Biesenthal
03.04. 18:30 Uhr
Auf der Suche nach Amphibien
13053 Berlin
04.04. 11:00 Uhr
Radführung zur Krötenwanderung
22397 Hamburg, OT Wohldorf
04.04. 15:00 Uhr
Kindernachmittag Katinger Watt
25832 Tönning
07.04. 09:00 Uhr
Ostersänger und Ostereier
22397 Hamburg, OT Wohldorf
07.04. 14:00 Uhr
Abbau der Amphibienschutzzäune
71540 Murrhardt
11.04. 15:00 Uhr
Kindernachmittag Katinger Watt
25832 Tönning
13.04. 20:00 Uhr
Costa-Rica-Vortrag
64823 Semd
14.04. 00:00 Uhr
Modul III Artennkenntnisse Amphibien
44801 Bochum
15.04. 14:30 Uhr
Amphibien in Hellersdorf
14165 Berlin
16.04. 09:00 Uhr
Aktionswoche rund um den Frosch
55411 Bingen
21.04. 09:00 Uhr
Abbau der Krötenschutzzäune
71364 Winnenden






