Vögel mit eingebautem Stoßdämpfer
Spechte im Vergleich

Der Buntspecht
Unser mit Abstand häufigster Specht. Kommt auch gerne an Futterstellen. Kennzeichen: Schwarz-weißer Kopf, Männchen (im Bild) mit rotem Hinterkopffleck, der den Weibchen fehlt, kräftig-rote Unterschwanzdecken.
Der Mittelspecht
Ähnlich dem Buntspecht, aber ein Stück kleiner. Kopf bei beiden Geschlechtern mit großem rotem Scheitel. Bauch und Unterschwanzdecken mit leichter Rotfärbung. Gebunden an alte Laubwälder, bevorzugt Eichen. Vorkommen auch in Parks und Friedhöfen. Besucht im Winter Futterstellen.

Der Kleinspecht
Unser kleinster Specht, nur spatzengroß. Schwarze Oberseite mit weißen Querbändern, roter Scheitel, Unterseite ohne jedes Rot. Besiedelt feuchte Laub- und Mischwälder, auch Parks und Gärten mit alten Obstbäumen. Frisst an Futterstellen Sonnenblumenkerne.

Der Weißrückenspecht
Etwas größer als der Buntspecht. Färbung ähnlich dem Kleinspecht, aber mit hellrotem Untersteiß. Verbreitung ist weitgehend auf die Alpenregion beschränkt und Garten- und Futterstellensichtungen sind äußerst unwahrscheinlich.

Der Dreizehenspecht
Größe ähnlich Buntspecht. Nadelwaldspezialist mit weitgehend schwarz-weißem Gefieder, Männchen mit gelbem Scheitel. Verbreitung ist weitgehend beschränkt auf Alpen und Bayerischen Wald.

Der Schwarzspecht
Unser größter Specht, ungefähr Krähenformat. Unverwechselbar durch komplett schwarzes Gefieder mit rotem Scheitel (Männchen) beziehungsweise Rot am Hinterkopf (Weibchen). Nistet in alten, möglichst glattrindigen Bäumen. In Siedlungen selten zu beobachten.

Der Grünspecht
Grundfärbung ein schmutziges gelbgrün. Langer roter Scheitel, Auge schwarz umrandet, Männchen (im Bild) mit schwarz umrandetem rotem Wangenfleck, Fleck bei Weibchen schwarz. „Bodenspecht“, der vor allem Ameisen frisst. Lebensraum: Laub- und Mischwälder, Parks und sehr gerne Obstwiesen.

Der Grauspecht
Grundfärbung wie der Grünspecht. Jedoch kein roter Scheitel, sondern nur ein roter Stirnfleck, der beim Weibchen fehlt. Der Kopf ist grau. Ebenfalls Ameisenfresser. Lebensraum: Laub- und Mischwälder, Parks und Obstwiesen. Kommt im Winter an Futterstellen.

Der Wendehals
Ein weiterer Ameisenliebhaber aus der Spechtfamilie, äußerlich aber unverwechselbar und nur wenig an die anderen Familienmitglieder erinnernd. Zieht als einziger heimischer Specht im Winter in den Süden. Im Brutgebiet ein typischer Bewohner von Streuobstwiesen, aber auch von lichten Wäldern und Parks.


