Unter Klimapolitik sind alle Arten von politischen Prozessen oder Entscheidungen zusammengefasst, die darauf abzielen, das Klima zu schützen. Das umfasst vor allem internationale, europäische oder nationale Entscheidungen, die den menschengemachten Klimawandel begrenzen, Treibhausgasemissionen senken und die Folgen der Erderwärmung mildern sollen.
Ziel der Klimapolitik ist vor allem die Einhaltung des Paris-Abkommens: Der weltweite Temperaturanstieg soll 2 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter nicht überschreiten und idealerweise unter 1,5 Grad bleiben – auch wenn diese Schwelle schon 2024 zum ersten Mal überschritten wurde.
Wenn wir als Menschheit das Ziel, die Klimaerwärmung so gut es noch möglich ist einzudämmen, nicht völlig aus den Augen verlieren möchten, ist internationale Kooperation unabdingbar.
Beispiele für konkrete Maßnahmen in der Klimapolitik, sind das Pariser Klimaschutzabkommen, der europäische Green Deal oder das deutsche Klimaschutzgesetz.
Wie Klimaschutz regional oder national umgesetzt werden soll, unterscheidet sich aber: Deutschland hat sich laut Klimaschutzgesetz vorgenommen, bis 2045 klimaneutral sein, die Europäische Union hingegen erst bis 2050. Inhaltlich liegt der Fokus bei der Emissionsreduktion vor allem auf den Sektoren Verkehr, Energie, Industrie, Gebäude und Landwirtschaft.
Wichtig ist, dass gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedürfnisse dabei mitgedacht werden, um die Transformation hin zu einer klimafreundlicheren Welt möglichst einfach zu gestalten.
Klimaschutz-Glossar: „Fachsprech“ verständlich erklärt
Letzte Aktualisierung: 07/2026
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