Entscheidungen, die das Klima verändern

Klimapolitik

Von CO₂-Reduktion über Klimaanpassung bis zu internationalen Abkommen wie dem Pariser Vertrag: Klimapolitik soll eine klimafreundliche Zukunft sichern. Wir erklären die wichtigsten Hebel und Maßnahmen.
Menschen auf einem Klimastreik halten Schilder mit Slogans.
Menschen fordern mehr Klimaschutz von der Politik© Foto: NABU/Ben Kriemann

Unter Klimapolitik sind alle Arten von politischen Prozessen oder Entscheidungen zusammengefasst, die darauf abzielen, das Klima zu schützen. Das umfasst vor allem internationale, europäische oder nationale Entscheidungen, die den menschengemachten Klimawandel begrenzen, Treibhausgasemissionen senken und die Folgen der Erderwärmung mildern sollen.

Ziel der Klimapolitik ist vor allem die Einhaltung des Paris-Abkommens: Der weltweite Temperaturanstieg soll 2 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter nicht überschreiten und idealerweise unter 1,5 Grad bleiben – auch wenn diese Schwelle schon 2024 zum ersten Mal überschritten wurde.

Wenn wir als Menschheit das Ziel, die Klimaerwärmung so gut es noch möglich ist einzudämmen, nicht völlig aus den Augen verlieren möchten, ist internationale Kooperation unabdingbar.

Indigene protestieren auf der Weltklimakonferenz 2016.

Globale Verantwortung, globale Gipfeltreffen

Klimakonferenzen

Weltklimakonferenzen bringen Staaten, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen – für gemeinsame Lösungen gegen die Klimakrise. Wie setzen sie sich zusammen, was haben sie bisher erreicht und warum stehen sie immer wieder in der Kritik?

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Messstab steckt in Wasser bei Hochwasser an der Aller in Verden, überflutete Landschaft.

Der Kompass der internationalen Klimapolitik

Weltklimarat

Der Weltklimarat (kurz: IPCC) bündelt weltweit führende Klimaforschung und liefert damit die wissenschaftliche Grundlage für globale Klimapolitik. Er bewertet Studien, zeigt Risiken auf und unterstützt Entscheidungen, ohne dabei selbst Politik zu machen.

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Politische Maßnahmen fürs Klima

Oft liegt der Fokus auf der Reduzierung von CO₂-Emissionen, aber auch andere Treibhausgase wie Methan sind relevant. Ebenso die Einführung von Maßnahmen zur Klimaanpassung.

Niedrigwasser am Rhein bei Bonn, Lastschiff auf Wasser.

Wie gehen wir mit den Folgen der Klimakrise um?

Klimaanpassung

Hitzewellen, Dürrephasen, Starkregen – die Auswirkungen der Klimakrise sind schon jetzt unübersehbar. Umso wichtiger ist es, wie wir uns anpassen. Der NABU fasst den aktuellen Wissensstand zur Klimaanpassung zusammen.

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Beispiele für konkrete Maßnahmen in der Klimapolitik, sind das Pariser Klimaschutzabkommen, der europäische Green Deal oder das deutsche Klimaschutzgesetz.

Wie Klimaschutz regional oder national umgesetzt werden soll, unterscheidet sich aber: Deutschland hat sich laut Klimaschutzgesetz vorgenommen, bis 2045 klimaneutral sein, die Europäische Union hingegen erst bis 2050. Inhaltlich liegt der Fokus bei der Emissionsreduktion vor allem auf den Sektoren Verkehr, Energie, Industrie, Gebäude und Landwirtschaft.

Wichtig ist, dass gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedürfnisse dabei mitgedacht werden, um die Transformation hin zu einer klimafreundlicheren Welt möglichst einfach zu gestalten.

Klimaschutz-Glossar: „Fachsprech“ verständlich erklärt

Letzte Aktualisierung: 07/2026

Ansprechpersonen

NABU Mitarbeitende Katharina Stucke im Portrait.
Katharina Stucke
Referentin und stellv. Teamleitung Klima und Verkehr
Porträt Christian Kopp
Christian Kopp
Referent für Klima und Verkehr
+ 49 (0)1525 9567 443
Christian.Kopp@NABU.de

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