
Phylloscopus collybita
Zilpzalp
Den Zilpzalp hört man im Frühjahr und Sommer fast überall, in Mitteleuropa ist er einer der am weitesten verbreiteten Laubsänger. Er brütet in Wäldern aber auch in naturnahen Gärten und Parks. Seinen Namen verdankt er dem eingängigen und monotonen Gesang, der tatsächlich wie „zilp zalp zilp zalp“ klingt. Sein Äußeres ist eher unscheinbar braunoliv, und mit dem gelben Überaugenstreif sieht er dem Fitis zum verwechseln ähnlich, bei dem dieser allerdings deutlich stärker ausgeprägt ist.
Gesang
Aufgenommen von Lars Lachmann
Vorkommen in Deutschland
Gefährdungsgrad
Nicht gefährdet
- Nicht gefährdet
- Extrem selten
- Vorwarnliste
- Gefährdet
- Stark gefährdet
- vom Aussterben bedroht
- Ausgestorben
Bestandszahl
3.150.000 - 4.300.000 Brutpaare
Bestandstrend
+ 40 % (stabil)
Steckbrief
Beobachten
nur im Winter nicht zu beobachten
Größe
10-12 cm groß
Besonderheit
singt seinen Namen
Reise
Standvogel bis Kurzstreckenzieher
Funfact
Auch in anderen Sprachen singt der Zilpzalp seinen Namen. Im Englischen heißt er zum Beispiel „Chiffchaff“, in den Niederlanden „Tjiftjaf“.
Beschreibung
Aussehen
Das Gefieder ist auf der Oberseite fast durchweg olivbraun gefärbt. Die Unterseite ist weißlich mit Beige- und Gelbanteil. Er hat einen dunklen Augen- und einen recht kurzen, hellen Überaugenstreif. Um das Auge herum hat er einen weißlichen Augenring. Damit sieht er dem Fitis-Laubsänger sehr ähnlich.
Verhalten
Den lauten Zilp-zalp-Gesang hört man fast überall, wo es hohe Bäume gibt. Das Weibchen baut ein kugeliges Nest in der Bodenvegetation von Wäldern oder Parks und verwilderten Gärten. Häufig läuft der Zilpzalp auf der Suche nach Nahrung schwanzwippend umher.
Lebensraum
Der Zilpzalp, auch Weidenlaubsänger genannt, brütet vor allem in aufgelockerten Wäldern mit einem ausgeprägtem Altholzbestand und einer dichten Strauch- und Krautdecke, aber auch in wilderen Gärten und Parks.
Gefährdung
Der Zilpzalp ist nicht gefährdet.
Nahrung
Zur Nahrung des Zilpzalps zählen Insekten, deren Larven und Puppen. Teilweise frisst er auch Spinnen und Asseln oder Beeren und Sämereien.
Stimme/Laute
Der Gesang ist charakteristisch. Ein monotones „zilp zalp zilp zalp“ in verschiedenen Tonhöhen verleiht ihm seinen Namen. Der Ruf ist ein weiches, ansteigendes „hüit“.
Zugverhalten
Zilpzalpe verbringen den Winter vor allem im Mittelmeerraum, aber auch im südlichen Mitteleuropa.
Beobachtungstipps
Man kann seinen Gesang eigentlich überall hören, wo es Bäume gibt. Dadurch verrät er sich schnell, denn äußerlich ist er ziemlich unscheinbar und kann leicht mit seiner Zwillingsart, dem Fitis verwechselt werden.
Aktiv werden
Was kann ich tun?
Der Zilpzalp brütet zwar in erster Linie in Wäldern, aber wenn du einen Wildgarten mit Bäumen und einer dichten Vegetationsdecke hast, bietest du damit dem Zilpzalp das optimale Zuhause.









