
Cyanistes caeruleus
Blaumeise
Die Blaumeise ist wohl jedem schon mal begegnet. Sie ist auch in unseren Gärten zu Gast, sobald dort ein paar ältere Bäume stehen. Außerdem hält sie sich gerne in Scharen an Futterplätzen auf. Man kann bei ihnen sogar eine regelrechte Routine beobachten, bei der die Tageszeit und die Abfolge der Futterstellen in etwa gleich bleiben. Am Futterhäuschen fallen Blaumeisen oft durch ein freches Verhalten auf und geraten hin und wieder in kleine Streitereien mit anderen Vogelarten.
Ruf
Aufgenommen von Lars Lachmann
Gesang
Aufgenommen von Lars Lachmann
Bettelruf Jungvogel
Aufgenommen von Lars Lachmann
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Vorkommen in Deutschland
Gefährdungsgrad
Nicht gefährdet
- Nicht gefährdet
- Extrem selten
- Vorwarnliste
- Gefährdet
- Stark gefährdet
- vom Aussterben bedroht
- Ausgestorben
Bestandszahl
3.550.000 – 5.300.000 Brutpaare
Bestandstrend
+ 33 % (stabil)
Steckbrief
Beobachten
ganzjährig zu beobachten
Größe
11,5 cm groß
Besonderheit
klettert oft kopfüber im Geäst
Funfact
Blaumeisen wiegen nur ungefähr so viel wie zwei 20-Cent-Münzen. Bei diesem Fliegengewicht können sie sich auch an dünnen Zweigen kopfüber entlang hangeln.
Beschreibung
Aussehen
Der blaue Scheitel, die blauen Flügel- und Schwanzfedern und die leuchtend gelbe Brust machen die Blaumeise unverwechselbar. Die kleine, kompakte Gestalt und der winzige Schnabel geben der Blaumeise ein besonders niedliches Aussehen. Männchen und Weibchen sehen fast gleich aus, die Farben des Männchens sind etwas leuchtender.
Verhalten
Häufig sieht man Blaumeisen, wenn sie an den äußeren Zweigen von Bäumen nach Insekten suchen. Dabei klettern sie flink und oft auch kopfüber umher. Für ihre Nester suchen sich Blaumeisen Höhlen, die sie mit Tierhaaren und Moos auspolstern, sie nehmen aber auch gerne Nistkästen an. Eier legen sie ab Mitte April.
Lebensraum
Die Blaumeise kann man in Lebensräumen mit vielen Gehölzen antreffen, vor allem in Laub- und Mischwäldern, Parks oder Gärten. In Nadelwäldern halten sie sich eher selten auf.
Gefährdung
Blaumeisen sind nicht gefährdet.
Nahrung
Blaumeisen fressen gerne kleine Insekten, Larven, Spinnen und Sämereien. Im Winter passen sich die Blaumeisen an und werden zu Körnerfressern. Dann fressen sie Nüsse, Sonnenblumenkerne und Meisenknödel, aber auch Äpfel und Beeren.
Stimme/Laute
Der Gesang der Blaumeisen ist sehr abwechslungsreich. Meist beginnt er mit einem hohen „tii-tii“ und endet mit einem hübschen Triller.
Zugverhalten
Sie bleiben das ganze Jahr über hier und sind daher immer bei uns zu sehen.
Beobachtungstipps
Ob in Wäldern, Gärten, Parks oder in der Stadt: Da sie sehr weit verbreitet sind, können wir die kleinen blauen Vögel an vielen verschiedenen Orten entdecken. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bietet ihnen im Winter eine Futterstelle an. Dort kann man Blaumeisen oft als Gäste begrüßen – und zwar das ganze Jahr.
Aktiv werden
Was kann ich tun?
Gerade wenn ein Garten erst frisch angelegt wurde und größere Bäume mit natürlichen Höhlen fehlen, kann der Blaumeise mit dem klassischen Meisenkasten geholfen werden. Um sie gezielt anzulocken, sollte der Durchmesser des Einflugloches nur 26 bis 28 Millimeter betragen.






