Tannenmeise
Tannenmeisen präferieren eigentlich Fichten gegenüber Tannen© Foto: Frank Derer

Periparus ater

Tannenmeise

Die Tannenmeise ist tatsächlich meistens in Nadelwäldern anzutreffen, vor allem dort, wo Fichten dominieren. Mit ihrem schwarzen Kopf und den weißen Wangen erinnert sie an eine kleine Kohlmeise, jedoch ist die Unterseite der Tannenmeise eher beige statt gelb, und ihr fehlt der dunkle Längsstreifen an der Unterseite. Im Winter sucht sie auch Futterhäuser in Gärten auf.

Gesang

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Vorkommen in Deutschland

Gefährdungs­grad

Der Gefährdungsgrad ist der Roten Liste der Brutvögel in Deutschland 2020 entnommen.

Nicht gefährdet

  • Nicht gefährdet
  • Extrem selten
  • Vorwarnliste
  • Gefährdet
  • Stark gefährdet
  • vom Aussterben bedroht
  • Ausgestorben

Bestands­zahl

Die Bestandszahl stammt aus "Gerlach et. Al (2025): Vögel in Deutschland - Bestandssituation 2025. DDA, BfN, LAG VSW, Münster."

1.000.000 - 1.450.000 Brutpaare

Bestands­trend

Der Bestandstrend stammt aus "Gerlach et. Al (2025): Vögel in Deutschland - Bestandssituation 2025. DDA, BfN, LAG VSW, Münster."

- 18 % (stabil)

Steckbrief

Beobachten

ganzjährig zu beobachten

Größe

10-11,5 cm groß

Besonderheit

häufig kleine Kopfhaube

Reise

Standvogel und Kurzstreckenzieher

Funfact

20- bis 56-mal fliegt die Tannenmeise stündlich mit Nahrung zu den Jungen, wenn sie größer sind.

Tannenmeisen sind insgesamt kleienr als Kohlmeisen und haben zwei helle Flügelbinden© Foto: Mathias Schäf

Beschreibung

Aussehen

Tannenmeisen sind in etwa so groß wie Blaumeisen. Der Kopf ist schwarz. Häufig haben sie eine kleine Haube auf dem Kopf. Der Nacken und die Wangen sind weiß. Die Oberseite des Gefieders ist bleigrau, und die Unterseite ist graubeige.

Nicht zu verwechseln mit:

Verhalten

Die Tannenmeise sucht vor allem in den Baumwipfeln und auf Zweigen nach Nahrung. Sie brütet häufig in Bodennähe, zum Beispiel in Felsspalten oder unter Baumwurzeln. Ein Brutpaar bleibt häufig viele Jahre zusammen.

Lebensraum

Sie leben in Nadelwäldern und bevorzugen Wälder mit Fichtenbeständen.

Gefährdung

Tannenmeisen gelten aktuell als nicht gefährdet.

Nahrung

Die Nahrung besteht aus Insekten, deren Larven und Spinnen. Gerade im Winter fressen sie auch Sämereien.

Tannenmeise auf Nahrungssuche an Kiefernzapfen© Foto: Mathias Schäf

Stimme/Laute

Der Ruf ist ein kurzes „tüü“ oder „ti tüüe“. Der Gesang erinnert an eine Kohlmeise, ist aber ein helleres, sanfteres, schnelleres „sitüi-sitüi-sitüi“.

Zugverhalten

Die Tannenmeise zählt überwiegend zu den Standvögeln. Je nach Nahrungsangebot zieht sie allerdings in Richtung Südeuropa.

Beobachtungstipps

Vor allem in Nadelwäldern kann man Tannenmeisen beobachten. Auf den ersten Blick ähnelt sie einer Kohlmeise, jedoch fehlt ihr der kohlmeisentypische Längsstreifen am Bauch.

Meisen unterscheiden

Aktiv werden

Was kann ich tun?

Im Winter können Sie ein Futterhaus in Ihrem Garten aufstellen, denn auch Tannenmeisen besuchen diese manchmal auf der Suche nach Nahrung.

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