
Parus major
Kohlmeise
Die Kohlmeise ist einer der häufigsten Gäste in unseren Gärten. Sie ist die größte Meisenart Europas und wirkt deutlich plumper neben der Blaumeise, die ebenfalls häufig im Garten anzutreffenden ist. Mit dem schwarz-weißen Kopf, der gelben Brust und dem auffälligen schwarzen Bauchstreifen ist sie eigentlich unverwechselbar. Im Winter kommt sie gerne zum Futterhaus und zeigt sich selten scheu. Als Höhlenbrüter baut sie ihr Nest eigentlich in Baumhöhlen oder Felsspalten, nimmt aber auch gerne Nistkästen an.
Gesang
Aufgenommen von Lars Lachmann
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Vorkommen in Deutschland
Gefährdungsgrad
Nicht gefährdet
- Nicht gefährdet
- Extrem selten
- Vorwarnliste
- Gefährdet
- Stark gefährdet
- vom Aussterben bedroht
- Ausgestorben
Bestandszahl
6.000.000 - 7.450.000 Brutpaare
Bestandstrend
+ 28 % (stabil)
Steckbrief
Beobachten
ganzjährig zu beobachten
Größe
13,5-15 cm groß
Besonderheit
größte Meisenart Europas
Reise
Standvogel und Kurzstreckenzieher
Funfact
Meisen bauen ihr Nest zwar meist in Baumhöhlen, nicht selten nutzen sie aber auch Briefkästen.
Beschreibung
Aussehen
Die Kohlmeise ist vergleichsweise groß und wirkt leicht plump. Der Kopf ist glänzend schwarz mit einem weißen Wangenfeld. Die Unterseite ist leuchtend gelb und wird von einem schwarzen Längsstreifen unterbrochen. Ihr Mantel ist moosgrün, und über den blaugrauen Flügeln befindet sich eine weiße Binde. Am ähnlichsten sieht ihr die Blaumeise.

Verhalten
Die Kohlmeise ist sehr zutraulich und kann häufig im Winter am Futterhaus beobachtet werden. Sie brütet eigentlich in Baumhöhlen, nutzt aber in Siedlungsgegenden allerlei Alternativen und nimmt auch häufig Nistkästen an. Das Nest polstert sie mit weichen Materialien wie Tierhaaren oder Moos aus.
Lebensraum
Kohlmeisen sind weit verbreitet. Sie leben an baum- und gehölzreichen Orten wie Laub- und Mischwäldern, Parks und Gärten.
Gefährdung
Die Kohlmeise ist nicht gefährdet.
Nahrung
Im Sommer besteht die Nahrung hauptsächlich aus Insekten und deren Larven, Spinnen, Schmetterlingsraupen und Blattläusen. Im Winter fressen sie mehrheitlich Samen.
Stimme/Laute
Der Gesang des Männchens besteht aus verschiedenen monotonen Strophentypen, wobei „zi zi bäh“ eines der markantesten Motive ist. Die Rufe ähneln denen von anderen Meisenarten und klingen zum Beispiel wie „zi tuhi“.
Zugverhalten
Kohlmeisen zählen hauptsächlich zu den Standvögeln und verbringen das ganze Jahr in Deutschland. Jungvögel wandern teilweise im Herbst in südliche Regionen.
Beobachtungstipps
Die Kohlmeise kann man häufig das ganze Jahr über im Garten, in Parks und in Wäldern beobachten. Sie besucht gerne Futterhäuser, gerade im Winter ist sie dort ein häufiger Gast. Dort bieten Samen und Kerne gerade im Winter die perfekte Nahrungsergänzung.
Aktiv werden
Was kann ich tun?
Um der Kohlmeise genügend Nistmöglichkeiten zu bieten, können Sie im Garten etwas Unordnung schaffen und zum Beispiel morsche Baumstämme nicht direkt entfernen. Außerdem helfen Sie ihr, indem Sie im Frühjahr Nistmaterial zur Verfügung stellen: ob Moos, Haare oder andere wollige Naturfasern – das alles hilft der Kohlmeise, ein weiches Nest zu bauen. Sie nehmen häufig auch Nistkästen an.
Das macht der NABU
Unsere größte naturkundliche Mitmachaktion
Stunde der Wintervögel
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