Amselmännchen im Garten.
Amselmännchen im Garten© Foto: Frank Derer

Turdus merula

Amsel

Die Amsel ist einer unserer bekanntesten Vögel. Das typische Konzert gehört zum lauen Sommerabend einfach dazu, wie auch ihr Warnruf, wenn sich eine Katze anschleicht. Nachdem sie ihre Scheu vorm Menschen überwunden hat, ist die Amsel heute aus unseren Gärten, Parks und Städten nicht mehr wegzudenken.

Ruf

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Gesang eines Amsel-Männchens in städtischer Umgebung

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Vorkommen in Deutschland

Gefährdungs­grad

Der Gefährdungsgrad ist der Roten Liste der Brutvögel in Deutschland 2020 entnommen.

Nicht gefährdet

  • Nicht gefährdet
  • Extrem selten
  • Vorwarnliste
  • Gefährdet
  • Stark gefährdet
  • vom Aussterben bedroht
  • Ausgestorben

Bestands­zahl

7.650.000 - 9.300.000 Brutpaare

Bestands­trend

+ 14 % (stabil)

Steckbrief

Beobachten

ganzjährig zu beobachten

Größe

23-29 cm groß

Besonderheit

hüpft auf der Suche nach Würmern am Boden

Funfact

Die Amsel war früher ein sehr scheuer Waldbewohner.

Beschreibung

Aussehen

Das Männchen ist unverkennbar schwarz gefärbt, mit gelbem Schnabel und Augenring. Das Weibchen und auch Jungvögel sind unauffälliger unterwegs und tragen ein schlichtes braunes Federkleid. Die Kehle ist etwas heller und braun gestrichelt.

Verhalten

Während der Balzzeit liefern sich rivalisierende Männchen aufregende Kämpfe und Verfolgungsjagden. Ansonsten sind sie eher Einzelgänger oder zur Brutzeit paarweise unterwegs. Amseln sind nicht sehr scheu und oft in Gärten auf Würmersuche zu beobachten. Am Boden bewegen sie sich hüpfend fort.

Lebensraum

Amseln sind Bewohner der Wälder, Siedlungen, Parks und Gärten. Sie sind in unterschiedlichsten Lebensräumen zu Hause.

Gefährdung

Amseln sind nicht gefährdet.

Nahrung

Sie fressen gerne Regenwürmer, Insekten und Schnecken, aber auch Beeren und Früchte.

Stimme/Laute

Der Balzgesang des Männchens ist volltönend, sehr melodisch und abwechslungsreich. Klare sprunghafte Flötentöne wechseln sich ab mit kurzem Zwitschern und kleinen Trillern. Bei Gefahr warnt die Amsel laut mit einem metallischen „pli-pli-pli-pli-pli“.

Zugverhalten

Amseln sind das ganze Jahr über bei uns heimisch. Selten überwintern Vögel anderer Regionen bei uns.

Beobachtungstipps

Ab dem späten Winter im Februar bis etwa Ende Juni kann man ihren Gesang hören. Sie singen vor allem, um ihr Revier abzustecken und potenzielle Partnerinnen anzulocken. Den schwarzen Vögeln können Sie ab etwa 45 Minuten vor Sonnenaufgang lauschen.

Welcher Vogel singt wann?

Aktiv werden

Was kann ich tun?

Als Weichfutterfresser kann man Amseln am Futterhaus mit Haferflocken, Mohn, Obst und Rosinen eine Freude machen. In sehr kalten Wintern sind Haferflocken, die in heißem Öl getränkt wurden, ein Energiespender. Amseln suchen ihr Futter am liebsten am Boden.

Tipps zur Vogelfütterung

Weitere typische Gartenvögel kennenlernen

Vogelporträt: Amsel - NABU