Sumpfmeise
Sumpfmeise auf einem Ast© Foto: Mathias Schäf

Poecile palustris

Sumpfmeise

Die Sumpfmeise ähnelt äußerlich stark der deutlich seltener vorkommenden Weidenmeise. Ihre Kopfplatte ist jedoch glänzend schwarz, während die der Weidenmeise matt schwarz ist. Dieser kleine und rundliche Vogel brütet vor allem in feuchten, totholzreichen Laubwäldern. Auch in unterwuchsreichen Parks mit alten Laubbäumen kann man sie antreffen. Auch wenn ihr Name das suggeriert, trifft man sie nicht im Sumpf an. Sie brütet in Astlöchern, Baumhöhlen und Nistkästen.

Ruf

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Gesang

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Vorkommen in Deutschland

Gefährdungs­grad

Der Gefährdungsgrad ist der Roten Liste der Brutvögel in Deutschland 2020 entnommen.

Nicht gefährdet

  • Nicht gefährdet
  • Extrem selten
  • Vorwarnliste
  • Gefährdet
  • Stark gefährdet
  • vom Aussterben bedroht
  • Ausgestorben

Bestands­zahl

Die Bestandszahl stammt aus "Gerlach et. Al (2025): Vögel in Deutschland - Bestandssituation 2025. DDA, BfN, LAG VSW, Münster."

430.000 - 560.000 Brutpaare

Bestands­trend

Der Bestandstrend stammt aus "Gerlach et. Al (2025): Vögel in Deutschland - Bestandssituation 2025. DDA, BfN, LAG VSW, Münster."

+ 18 % (stabil)

Steckbrief

Beobachten

ganzjährig zu beobachten

Größe

11,5-13 cm groß

Besonderheit

glänzend schwarze Kopfplatte

Funfact

Die Sumpfmeise wird auch „Nonnenmeise“ genannt.

Sumpfmeise im Abflug© Foto: Frank Derer

Beschreibung

Aussehen

Die Oberseite des Gefieders ist mehrheitlich braun. Im Unterschied zur Weidenmeise hat sie kein helles Armschwingenfeld, wenn sie die Flügel zusammenlegt. Die Unterseite ist hell bis beige. Eine glänzend schwarze Kopflatte erstreckt sich von der Stirn bis in den Nacken. Die Wangen sind hell. Der schwarze Kinnfleck ist schmal und deutlich abgegrenzt.

Nicht zu verwechseln mit:

Weidenmeise

Poecile montanus

Weidenmeise

Die Weidenmeise ähnelt mit der matt schwarzen Kopfplatte der Sumpfmeise, bei der diese jedoch glänzt. Am besten kann man sie am Gesang unterscheiden.

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Verhalten

Wie auch Weidenmeisen legen Sumpfmeisen Futtervorräte an, wenn es das Angebot hergibt. Sie leben in Dauerehen und suchen im Frühjahr nach geeigneten Baumhöhlen zum Brüten. Wenn diese nicht vorhanden sind, nehmen sie auch Nistkästen.

Lebensraum

Sumpfmeisen leben vor allem in feuchten Laubwäldern mit viel Totholz. Außerdem besiedeln sie auch Parks mit Laubbäumen und viel Unterholz.

Gefährdung

Sumpfmeisen sind in Deutschland nicht gefährdet.

Nahrung

Sie ernähren sich vor allem von Insekten, Spinnen und Samen.

Stimme/Laute

Der eher monoton klingende Gesang der Sumpfmeise besitzt verschiedene Strophentypen, die zum Beispiel wie „tjepp tjepp tjepp“ oder „tjä tjä tjä“ klingen. Der Ruf ist ein explosives „pitsü“ oder „pitsä-dä-dä-dät“.

Zugverhalten

Die Sumpfmeise ist überwiegend ein Jahresvogel, der auch im Winter in Deutschland bleibt.

Beobachtungstipps

Man kann sie das ganze Jahr über in Laubwäldern in weiten Teilen Deutschlands beobachten. Sie ähnelt stark der Weidenmeise, deren Kopfplatte jedoch matt ist. Manchmal erscheint sie auch in Gärten.

Tipps zum Fernglaskauf

Aktiv werden

Was kann ich tun?

In Gärten brüten Sumpfmeisen zum Beispiel in alten Obstbäumen, die zum Teil ausgefault sind. Sie nehmen seltener als die Blau- oder Kohlmeise Nistkästen an, dennoch kommt es vor.

Hier geht es zur Bauanleitung

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