Sechs Beine und feste Deckflügel

Käfer

Über 400.000 Käferarten gibt es auf der Welt – in Deutschland sind es etwa 7.000. Diese Insekten haben wichtige ökologische Funktionen und besiedeln nahezu alle Lebensräume. Wir zeigen die faszinierende Welt der Käfer.
Hirschkäfer im Duell
Hirschkäfer im Duell© Foto: NABU/Anne Rollero

Käfer (Coleoptera) sind eine der artenreichsten und vielseitigsten Insektengruppen der Erde. Sie besiedeln fast alle Lebensräume und übernehmen dort wichtige ökologische Funktionen. Weltweit sind über 400.000 und in Deutschland etwa 7.000 Käferarten beschrieben.

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Woran erkennt man Käfer?

Käfer haben verhärtete Vorderflügel (Flügeldecken oder Elytren), die die eingeklappten Hinterflügel schützen und kauende Mundwerkzeuge. Es gibt aber auch ein paar flügellose Arten.

Sie haben diverse Funktionen im Ökosystem, wie: 

  • Zersetzer von Totholz, Aas und Pflanzenresten
  • Räuber, die andere Insekten regulieren
  • Bestäuber oder Samenverbreiter einzelner Pflanzenarten
  • Nahrungsquelle für Vögel, Amphibien und Säugetiere

Typische heimische Käfer sind unter anderem Siebenpunkt-Marienkäfer, Lederlaufkäfer, Hirschkäfer, Maikäfer, Rosenkäfer und Großer Leuchtkäfer (Glühwürmchen).