Haubenmeise an einem Baum.
Haubenmeise© Foto: NABU/Wolfgang Kiesewetter

Parus cristatus

Haubenmeise

Bei der Haubenmeise ist schnell klar, woher sie ihren Namen hat. Die weiß-grauen Federn am Kopf bilden eine prächtige Haube. Ein weiteres auffälliges Merkmal ist das halbmondförmige schwarze Band hinter dem Auge. Sie ist etwa blaumeisengroß und lebt in Fichten- und Kiefernwäldern. Wenn genug Nadelhölzer vorhanden sind, besiedelt sie auch Parks und Gärten. Selten kommt sie auch zu Futterhäusern, ist dort aber eher scheu.

Ruf

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Gesang

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Vorkommen in Deutschland

Gefährdungs­grad

Der Gefährdungsgrad ist der Roten Liste der Brutvögel in Deutschland 2020 entnommen.

Nicht gefährdet

  • Nicht gefährdet
  • Extrem selten
  • Vorwarnliste
  • Gefährdet
  • Stark gefährdet
  • vom Aussterben bedroht
  • Ausgestorben

Bestands­zahl

Die Bestandszahl stammt aus "Gerlach et. Al (2025): Vögel in Deutschland - Bestandssituation 2025. DDA, BfN, LAG VSW, Münster."

330.000 - 520.000 Brutpaare

Bestands­trend

Der Bestandstrend stammt aus "Gerlach et. Al (2025): Vögel in Deutschland - Bestandssituation 2025. DDA, BfN, LAG VSW, Münster."

- 6 % (stabil)

Steckbrief

Beobachten

ganzjährig zu beobachten

Größe

10,5-12 cm groß

Besonderheit

auffällige Haube

Funfact

Die Haubenmeise ist die einzige europäische Meisenart mit einer voll ausgeprägten Haube.

Zum Lebensraum der Haubenmeise gehören Fichten- und Kiefernwälder© Foto: Tom Dove

Beschreibung

Aussehen

Ihr auffälligstes Merkmal ist die verwaschen grau-schwarze Federhaube am Kopf, der wiederum sauber schwarz-grau-weiß gemustert ist. Die Oberseite ist graubraun, die Unterseite hingegen ist weiß mit hellbraunen Flanken.

Haubenmeisen gehören zu unseren häufigsten Wintervögeln.© Foto: Mathias Schäf

Verhalten

Die Haubenmeise ist recht scheu, daher hört man sie öfter, als dass sie tatsächlich zu sehen ist. Sie führt wie viele andere Meisen auch eine monogame Dauerehe. Ihr Nest baut sie in morschen Bäumen.

Lebensraum

Die Haubenmeise lebt vor allem in Nadelwäldern. Häufig brütet sie in alten Fichten- und Kiefernbeständen.

Gefährdung

Die Haubenmeise gilt aktuell als nicht gefährdet in Deutschland.

Nahrung

Sie ernährt sich von verschiedenen Insekten und Spinnen. Im Winter frisst sie Samen von Nadelbäumen.

Stimme/Laute

Der Gesang besteht aus verschiedenen spitzen Tönen „zi-zi-dürr-dürr“. Ihr Ruf klingt ähnlich wie der Gesang und ist ein brodelndes „dürrdürrET“.

Zugverhalten

Die Haubenmeise ist ein ausgesprochen standorttreuer Vogel, der meist das ganze Jahr in seinem Revier bleibt.

Beobachtungstipps

In weiten Teilen Deutschlands kann man die Haubenmeise in Nadelwäldern beobachten. Bei einem ausreichenden Nadelholzanteil brütet sie auch in Gärten und Parks.

Tipps zum Fernglaskauf

Aktiv werden

Was kann ich tun?

Wenn Sie in der Nähe eines Nadelwalds wohnen, kann es sein, dass die Haubenmeise Ihr Futterhaus im Winter auf der Suche nach Nahrung aufsucht. Sie ist jedoch scheuer als die Blau- oder Kohlmeise.

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