Der NABU ist ein gemeinnütziger Verein und als solcher zwar überparteilich, aber nicht unpolitisch. Wir setzen uns nicht nur mit einer breiten fachlichen Expertise für Natur und Umwelt ein, sondern auch als zivilgesellschaftlicher Akteur. Für unsere satzungsgemäßen Zwecke, darunter Naturschutz, Landschaftspflege und Tierschutz, treten wir auch politisch ein.
Politik für unsere Zukunft
Der NABU ist politisch, aber überparteilich. Denn gute Initiativen für den Klima- und Naturschutz können von Politiker*innen ganz unterschiedlicher Parteien kommen, wie ein Blick in die Vergangenheit zeigt. Vier Beispiele:
- Als Umweltminister prägte der Christdemokrat Klaus Töpfer in den 1980er Jahren die deutsche Umweltpolitik, etablierte moderne Naturschutz-Gesetze und Umweltstandards.
- Umweltministerin Svenja Schulze von der SPD nutzte ab 2018 den Druck der Klimaproteste und handelte in der Großen Koalition verbindliche CO₂-Preise, einen verbindlichen Kohleausstieg sowie konkrete Klimaziele aus.
- Biodiversität und Naturschutz fielen in der EU oft unter den Tisch. Bis CDU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und ihr Vize, der niederländische Sozialdemokrat Frans Timmermans, ab 2019 den „Green Deal“ vorantrieben, den ambitionierten Klimaschutzplan der EU.
- Die ehemalige Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) rief das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz ins Leben. Dieses fördert Projekte, die die Klimakrise mithilfe der Natur bekämpfen.
Du willst politisch aktiv werden?
Informiere dich in einem kostenlosen NABU-Wissen-Kurs oder einem Video über deine Möglichkeiten, mit uns aktiv zu werden.
NABU-Wissen
„Politische Einflussnahme – Was sind deine Möglichkeiten?“
Du möchtest dich politisch engagieren, weißt aber noch nicht genau wie? In diesem Kurs zeigen wir dir, wie du dich politisch für den Naturschutz einsetzen und Einfluss nehmen kannst. Du bekommst mehrere Möglichkeiten aufgezeigt, die du mit und ohne Mitgliedschaft in einem Verband umsetzen kannst.
The video player cannot render on the server side







