Für ein demokratisches Miteinander

Zivilgesellschaftliches Engagement

Der NABU bekennt sich zu Menschlichkeit, Weltoffenheit, Toleranz und Diversität. Als größter Natur- und Umweltschutzverband Deutschlands stehen wir laut und deutlich für ein demokratisches Miteinander ein.
Demo-Schild vor dem deutschen Bundestag: "Es gibt kein Braun im Regenbogen".
Der NABU bekennt sich zu Menschlichkeit, Toleranz und Diversität.© Foto: NABU/Fabian Vermum

Als NABU setzen wir uns für Mensch und Natur ein. In unserer Satzung bekennen wir uns klar zu einer offenen, an den Menschenrechten orientierten Gesellschaft und zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland.

Als NABU bieten wir Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind oder sein könnten, einen sicheren Ort, um Mitglied zu werden oder sich ehrenamtlich für die Natur zu engagieren. Dies alles funktioniert nur auf dem Boden des Grundgesetzes und im Sinne unserer Bundessatzung. Hier stellen wir klar, dass unser Verband in seiner Tätigkeit als verbindendes Element zwischen Nationalitäten, Kulturen, Religionen und sozialen Schichten steht.

Angriffe auf eine freie und offene Zivilgesellschaft

In den letzten Jahren gibt es vermehrt gesellschaftliche Strömungen, die diese Position angreifen. Deutlich wurde dies z. B. im Rahmen der Veröffentlichungen des Recherchezentrums Correctiv. Im Januar 2024 berichtete Correctiv über ein Treffen vom 25. November 2023 in Potsdam, bei dem unter anderem Vorstellungen zur sogenannten Remigration vorgestellt wurden. Die Berichterstattung war ein Anlass für unser damaliges Engagement im Bündnis 'Hand in Hand'. Unser Einsatz für Demokratie, Menschenrechte und ein diskriminierungsfreies Miteinander folgt aus unserer Satzung und unseren Verbandsgrundsätzen. Wir wollen allen Mitgliedern und Mitarbeitenden eine sichere und gleichberechtigte Mitwirkung an unserer Natur- und Umweltschutzarbeit ermöglichen.

Und auch im Naturschutz ist hier wenig zu erwarten. Wer den menschengemachten Klimawandel und damit einen Teil der Zwillingskrise leugnet, in Parlamenten gegen den Naturschutz stimmt, z. B. bei der Abstimmung zur Wiederherstellungsverordnung im Europaparlament, den Schutz der Umwelt vor Pestizideinträgen (Glyphosat) ablehnt oder die EU-Verordnung zur nachhaltigen Verwendung von Pflanzenschutzmitteln zur Abschaffung vorschlägt, kann kein Partner für den Naturschutz sein.

Vier Personen bei einem Arbeitseinsatz in der Natur.

Ergebnisse einer internen Untersuchung

Studie: Rechte Einflussnahme im Naturschutz

Rechtspopulistische und rechtsextreme Einflussnahmen auf den NABU sind real. Die Studie zeigt, wie sensibel die NABU-Gliederungen sind.

Mehr anzeigen

Fünf Personen begutachten ein Gemüsebeet.

Darum ist unser Engagement bedroht

Populismus – eine Gefahr für den NABU?

Aktuell werden wir vermehrt mit populistischen Äußerungen konfrontiert, die unseren Einsatz für die Umwelt in Frage stellen. Wie wir damit umgehen.

Mehr anzeigen

NAJU-Aktive nehmen mit einem Protestschild an der Wir-haben-es-satt-Demo teil.

Unvereinbare Werte

NABU-Position zum Umgang mit der AfD

Der NABU trägt Verantwortung, nicht nur für den Natur- und Umweltschutz sondern auch als starke Stimme einer demokratischen Zivilgesellschaft.

Mehr anzeigen

Für ein demokratisches Miteinander

Kann der NABU als größter Natur- und Umweltschutzverband dazu schweigen? Der Blick in die deutsche Geschichte sagt ganz klar: Nein. Eine schweigende Mehrheit reicht nicht aus, um die Demokratie zu verteidigen. Deshalb setzen wir uns aktiv für ein demokratisches Miteinander ein.

Als NABU stellen wir klar: Menschlichkeit, Weltoffenheit, Toleranz und Diversität sind Werte, die zum Kern unseres Verbandes gehören. Sie schaffen die Grundlage, auf der wir zusammen mit möglichst vielen Menschen aktiven und wirkungsvollen Naturschutz machen wollen.

Letzte Aktualisierung: 10/2026

Mehr zum Thema