Für eine naturverträgliche Energiewende!

Erneuerbare Energien

Die Natur- und Klimakrise verstärken sich gegenseitig und können nur zusammen gelöst werden. Um die Klimakrise einzudämmen, müssen wir unsere Treibhausgasemissionen senken. Darum müssen wir auf erneuerbare Energieträger umsatteln, im Einklang mit der Natur.
Mehrere Photovoltaik-Panels auf einem Dach.
Der NABU setzt sich für einen massiven Ausbau der erneuerbaren Energien bei konsequenter Berücksichtigung von Naturschutzbelangen ein.© Foto: NABU/Volker Gehrmann

Die Energiewende ist eine der zentralen Säulen im Kampf gegen die Klimakrise. Die Umstellung unserer Energieversorgung von fossilen auf erneuerbare Energieträger trägt maßgeblich dazu bei, die durch den Menschen verursachten Treibhausgasemissionen zu reduzieren. 

Dabei kommt Wind- und Solarenergie eine besondere Bedeutung zu, da sie bereits jetzt und auch in Zukunft den größten Anteil an der Energieerzeugung ausmachen werden. Alle regenerativen Energiequellen – Wasserkraft, Bioenergie, Geothermie, Wind- und Solarenergie – sind jedoch auch mit Eingriffen in die Natur verbunden.

Daher setzt sich der NABU für einen naturverträglichen Ausbau ein: Die Erneuerbaren müssen massiv und schnell ausgebaut werden, bei konsequenter Berücksichtigung von Naturschutzbelangen. Nur so können wir Klima- und Naturschutz gleichzeitig und gleichwertig bei der Energiewende adressieren.

Die erneuerbaren Energieträger

Die naturverträgliche Energiewende leistet einen wertvollen Beitrag zur Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und zum Klimaschutz. Wie können die einzelnen erneuerbaren Energieträger im Einklang mit der Natur genutzt werden?

Windpark von oben.

Negative Auswirkungen minimieren

Windenergie-Ausbau mit Rücksicht auf die Natur

Die Windenergie ist die bedeutendste und wirtschaftlichste erneuerbare Energiequelle. Doch es ist auf einen naturverträglichen Standort zu achten.

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Dachterrasse mit Photovoltaik-Modulen auf dem Dach und Pflanzen drumherum.

Potenziale mit Plus für Klima und Natur nutzen

Solarenergie

Für naturverträgliche Solarenergie braucht es einen gesetzlich vorgeschriebenen, ambitionierten Ausbau auf allen geeigneten Dächern.

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Großer Stausee im Gebirge umgeben von Waldgebieten.

Aufgestaut, zugebaut und selten grün

Wasserkraft

Wasserkraft gilt als grüne Energie. Doch ihr ökologischer Preis ist hoch. Insbesondere kleine Kraftwerke zerstören unverhältnismäßig viel Natur. Umweltverbände in Bayern fordern den Rückbau maroder Kleinstanlagen.

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Wohngegend am Stadtrand Bonns von oben fotografiert, Blick auf Bäume und Hausdächer.

Chance für die Energiewende nutzen, Risiken begrenzen

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Ansprechperson

Porträtaufnahme NABU-Mitarbeiterin Rebekka Blessenohl.
Rebekka Blessenohl
Referentin Erneuerbare Energien und Naturschutz
+ 49 (0)172 5237486
Rebekka.Blessenohl@NABU.de