Foto Platzhalter
Foto Platzhalter© Foto: Ruth Lankeit

Oceanodroma leucorhoa

Wellenläufer

Die Brutgebiete des Wellenläufers liegen weit oben im Norden, zum Beispiel an den Felsküsten Großbritanniens und Islands. Das Gefieder ist hauptsächlich dunkelgrau bis schwarz gefärbt. Einen Großteil seines Lebens verbringt er auf hoher See.

Vorkommen in Deutschland

Gefährdungs­grad

Der Gefährdungsgrad ist der roten Liste der wandernden Vogelarten in Deutschland 2012 entnommen.

Nicht gefährdet

  • Nicht gefährdet
  • Extrem selten
  • Vorwarnliste
  • Gefährdet
  • Stark gefährdet
  • vom Aussterben bedroht
  • Ausgestorben

Bestands­zahl

nicht bekannt

Bestands­trend

Der Bestandstrend (1980 – 2005) stammt aus der Roten Liste wandernder Vogelarten Deutschlands 2013.

stabil

Steckbrief

Beobachten

auf dem Durchzug zu beobachten

Größe

18-21 cm groß

Besonderheit

fliegen häufig knapp über der Wasseroberfläche

Reise

Langstreckenzieher

Funfact

Der Wellenläufer fliegt häufig mit herunterhängenden Beinen knapp über der Wasseroberfläche, sodass es so aussieht, als würde er über die Wellen laufen.

Foto Platzhalter Storch Mitarbeiterinnen© Foto: Ruth Lankeit

Beschreibung

Aussehen

Der Wellenläufer besitzt ein dunkelgraues bis schwarzes Gefieder. Er hat Ähnlichkeit mit der Sturmschwalbe, jedoch ist er etwas größer und hat etwas längere und schmalere Flügel. Der Bürzel ist weiß, die Flügelbinden sind etwas heller. Der Schwanz des Wellenläufers ist gegabelt, was im Flug aber nicht immer sichtbar ist.

Verhalten

Wellenläufer kann man meist auf dem offenen Meer beobachten, dabei gleiten sie oft dicht an der Wasseroberfläche entlang. Zum Brüten wählen sie oft Höhlungen in Felsklippen oder Erdhöhlen, welche sie mit Pflanzenmaterial auspolstern.

Lebensraum

Er brütet in Höhlungen an Fels- und Steilküsten im Nordatlantik und verbringt viel Zeit auf dem offenen Meer.

Gefährdung

Da er bei uns nicht brütet, ist er nicht auf der Roten Liste der Brutvögel in Deutschland gelistet. Weltweit gilt er als gefährdet, vor allem durch Prädation in den Brutkolonien durch heimische und von Menschen eingeschleppte Räuber.

Nahrung

Die Nahrung beinhaltet Krebstiere, Tintenfische, Schnecken und Fische.

Stimme/Laute

Am Nistplatz lässt er nachts ein „wick-e, wick-e, wi-hi-hi-hi“ verlauten, dazu kommen wimmernde Töne.

Zugverhalten

Als Langstreckenzieher verbringt der Wellenläufer den Winter südlich des Äquators vor der Küste West- und Südafrikas.

Beobachtungstipps

Wellenläufer kann man selten an der Nordseeküste und auf Helgoland beobachten. Dort erscheinen wenige Individuen vor allem nach starken Stürmen.

Tipps zum Fernglaskauf

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Vogelporträt: Wellenläufer - NABU