Saatkrähe
Vogel des Jahres 1986
© Foto: Christoph Moning

Corvus frugilegus

Saatkrähe

Saatkrähen sehen auf den ersten Blick den Rabenkrähen sehr ähnlich und sind es auch im Verhalten. Früher waren Saatkrähen von Landwirt*innen gern gesehen, da sie die Insekten auf ihren Feldern dezimierten. Heute wird das von Pestiziden erledigt, wodurch die Saatkrähe auf Saatgut und Feldfrüchte ausweicht, sehr zum Unmut der Landwirt*innen.

Ruf

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Alarmruf

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Vorkommen in Deutschland

Gefährdungs­grad

Der Gefährdungsgrad ist der Roten Liste der Brutvögel in Deutschland 2020 entnommen.

Nicht gefährdet

  • Nicht gefährdet
  • Extrem selten
  • Vorwarnliste
  • Gefährdet
  • Stark gefährdet
  • vom Aussterben bedroht
  • Ausgestorben

Bestands­zahl

Die Bestandszahl stammt aus "Gerlach et. Al (2025): Vögel in Deutschland - Bestandssituation 2025. DDA, BfN, LAG VSW, Münster."

140.000 - 155.000 Brutpaare

Bestands­trend

Der Bestandstrend stammt aus "Gerlach et. Al (2025): Vögel in Deutschland - Bestandssituation 2025. DDA, BfN, LAG VSW, Münster."

+ 412 % (zunehmend)

Steckbrief

Beobachten

ganzjährig zu beobachten

Größe

44-46 cm groß, Flügelspannweite 81-99 cm

Besonderheit

in großen Gruppen anzutreffen, brütet in Kolonien

Funfact

Saatkrähen machen sich während der Balzzeit gegenseitig Geschenke, meist in Form von Futter.

Beschreibung

Aussehen

Sie ist schwarz von Kopf bis Fuß, das Gefieder schimmert aber metallisch bläulich bis violett. Das wichtigste Erkennungsmerkmal ist die grauweiße Schnabelbasis, an der – außer bei Jungvögeln – keine Federn sitzen. Der Schnabel ist relativ gerade und spitz.

Verwechslungskandidat Rabenkrähe

Rabenkrähe steht im Gras.

Corvus corone

Rabenkrähe

Häufige Verwandte des Raben: Die Rabenkrähe ist vor allem im Westen Deutschlands verbreitet. Sie wird oft mit dem größeren Kolkraben verwechselt.

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Verhalten

Meist trifft man Saatkrähen in großen Gruppen an, auch brüten sie in großen Schwärmen. Sie gehen lebenslange Partnerschaften ein. Im Winter sind sie häufig auf Feldern unterwegs, gern auch gemischt mit Rabenkrähen und Dohlen. In den Kolonien sind Saatkrähen nicht zu überhören.

Lebensraum

Saatkrähen sind überwiegend in der Agrarlandschaft zu Hause, aber auch in Parks, Städten, Dörfern und in lichten Wäldern.

Gefährdung

Saatkrähen sind nicht gefährdet.

Nahrung

Sie sind Allesfresser und mögen unter anderem gerne Insekten, Sämereien, Feldfrüchte, Schnecken und Regenwürmer.

Saatkrähen sind Allesfresser und ernähren sich zu rund 60 Prozent vegetarisch von Samen, Getreide, Nüssen und Früchten© Foto: Christoph Moning

Stimme/Laute

Ihr Ruf klingt ähnlich wie bei Rabenkrähen, aber heiserer und nasaler. Auch das rollende „rrr“ ist nicht so sehr zu hören, sondern eher ein „gäh“ oder „grah grah grah“.

Zugverhalten

Saatkrähen sind das ganze Jahr über bei uns zu sehen.

Beobachtungstipps

In Deutschland begegnet man ihr vor allem im Norden.

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