In Deutschland leben 21 Amphibienarten, von denen etwa die Hälfte als gefährdet gilt. Seit Jahrzehnten zeigen Monitoringprogramme und Rote-Liste-Daten einen anhaltenden Rückgang der Bestände. Die Ursachen sind vielfältig, greifen ineinander und haben sich in den letzten Jahren teilweise noch verschärft. Die folgenden Abschnitte stellen die wichtigsten Bedrohungen für unsere heimischen Amphibienarten war dar.
Die größten Bedrohungen für Amphibien im Überblick
Der Rückgang der Amphibien in Deutschland ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels mehrerer Faktoren. Besonders Lebensraumverlust, Klimawandel und landwirtschaftliche Intensivierung bilden dabei die zentralen Treiber. Viele Gefahren wirken gleichzeitig und verstärken sich, beispielsweise wenn Trockenheit, Pestizide, Krankheiten und Prädation zusammentreffen.
Die gute Nachricht: Zahlreich erfolgreich umgesetzte Naturschutzprojekte zeigen, dass sich Bestände lokal stabilisieren können, wenn Lebensräume konsequent geschützt und wiederhergestellt werden. Amphibien sind daher nicht nur stark bedroht, sondern auch wichtige Indikatoren für den Zustand unserer Umwelt – und ein Schlüssel für erfolgreichen Naturschutz in Deutschland.
Hilf unseren Amphibien
Zäune aufstellen, am frühen Morgen und frühen Abend diese ablaufen und Eimer mit Amphibien über die Straße bringen: Es gibt wohl kaum eine Naturschutzgruppe, die nicht dringend weitere Helfer*innen sucht, denn Amphibienschutz ist aufwändige Handarbeit. Um mitzumachen, sind Vorkenntnisse nicht zwingend nötig. Die Saison erstreckt sich in der Regel über zwei bis drei Monate, mit dem Höhepunkt gegen Mitte März. Es ist schön, wenn jemand an vielen Tagen mit anpacken kann, wer nur einmal oder zweimal Zeit hat, ist aber auch willkommen.
Wer weiß, dass im Heimatort oder in der Nachbarschaft Krötenzäune betreut werden, kann sich einfach an die jeweilige Naturschutzgruppe wenden. In unserer Übersicht zeigen wir die 2.000 NABU-Gruppen vor Ort auf.





