Wie gelingt die Mobilitätswende auf der Straße?

Straßenverkehr

Die Vermeidung von Verkehr, die Stärkung öffentlicher Verkehrsmittel und der Ausstieg aus fossilen Treibstoffen - dies sind nur einige von vielen Maßnahmen für eine umwelt- und klimaverträgliche Mobilitätswende im Straßenverkehr.
Eine Fahrradstraße mit zwei Radfahrenden, zwei Autos und einem Lieferfahrzeug. Rechts und links parkende Autos.
Fahrradstraße© Foto: NABU/Jan Piecha

Der Straßenverkehr verursacht knapp 20 Prozent der Klimagasemissionen Deutschlands. Im Verkehrssektor verfehlt Deutschland regelmäßig seine Klimaziele. Weil der Verkehr immer stärker zunimmt, sinken die Emissionen nicht. Vor allem der Straßenverkehr bleibt ein Problemfeld im Kampf gegen die Klimakrise.

Abgase belasten Mensch, Natur und Klima

Die Abgase der Fahrzeuge beschleunigen aber nicht nur den Klimawandel. Sie verschmutzen die Luft und führen zu schweren Erkrankungen der Atemwege und des Herzkreislauf-Systems. Autobahntrassen und Ortsumgehungen zerschneiden die Landschaft und bedrohen so wertvolle Naturräume und seltene Arten.

Hinzu kommt die permanente Lärmbelastung sowie der enorme Platzbedarf stehender Fahrzeuge, der riesige Material- und Ressourceneinsatz bei der Pkw-Produktion sowie die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern aus geopolitisch problematischen Regionen. Fest steht: Ein Weiter-wie-bisher hätte fatale Folgen für Mensch und Natur.

Wege in eine umwelt- und klimafreundliche Zukunft

Wir engagieren uns für eine Mobilitätswende im Straßenverkehr, die die Abkehr von Kraftstoffen hin zur Elektromobilität, wo möglich eine Verlagerung von Güter- und individuellem Verkehr auf umweltfreundliche Verkehrsträger, sowie die Vermeidung unnötigen Verkehrs zum Ziel hat.

Ansprechpersonen

Porträtaufnahme NABU-Mitarbeiterin Pauline Schur.
Pauline Schur
Teamleiterin Verkehrspolitik
+49 (0) 1525 915 8575
Pauline.Schur@NABU.de
Porträt Christian Kopp
Christian Kopp
Referent für Klima und Verkehr
+ 49 (0)1525 9567 443
Christian.Kopp@NABU.de