
Certhia familiaris
Waldbaumläufer
Außer im Nordwesten des Landes ist der Waldbaumläufer in ganz Deutschland heimisch. Er sieht dem häufigeren Gartenbaumläufer sehr ähnlich. Am besten können wir sie durch den Gesang voneinander unterscheiden. Es ist sehr niedlich anzusehen, wenn er wie eine kleine Maus die Baumstämme hinaufhuscht, emsig auf der Suche nach versteckten Insekten.
Vorkommen in Deutschland
Gefährdungsgrad
Nicht gefährdet
- Nicht gefährdet
- Extrem selten
- Vorwarnliste
- Gefährdet
- Stark gefährdet
- vom Aussterben bedroht
- Ausgestorben
Bestandszahl
365.000 - 620.000 Brutpaare
Bestandstrend
+ 53 % (stabil)
Steckbrief
Beschreibung
Aussehen
Etwas schlanker als der Gartenbaumläufer hat der Waldbaumläufer auch einen etwas kürzeren Schnabel und eine längere Hinterzehe. Die Unterseite ist silbrig weiß. Die Oberseite und der Scheitel sind braun, beige und weiß gefleckt. Deutlich ist der weiße Überaugenstreif zu erkennen. Am Flügel ist ein unregelmäßig gestuftes Flügelfeld zu sehen.
Verhalten
Mit seinen langen, steifen Schwanzfedern kann sich der Baumläufer gut am Stamm abstützen, wenn er bei der Futtersuche die Bäume hinaufklettert. Auch die lange Hinterzehe hilft ihm dabei. Mit dem gebogenen feinen Schnabel erreicht er gut unter der Borke versteckte Insekten. In Baumspalten und unter loser Rinder baut er sein Nest.
Lebensraum
Lebensraum der Waldbäumläufer sind dichte Nadel-, aber auch Laub- und Mischwälder. Ab und zu lässt er sich auch in Parks und Gärten mit altem Baumbestand blicken.
Gefährdung
Waldbaumläufer sind nicht gefährdet.
Nahrung
Waldbaumläufer picken sich Insekten und Spinnen von den Bäumen.
Stimme/Laute
Er singt dünn und fein „si-si-drrrrr-si-drrr“ mit Schnörkel oder kleinem Triller am Ende. Auch hohe pfeifende „srri“-Rufe lässt er von sich hören.
Zugverhalten
Das ganze Jahr über kann man den Waldbaumläufer bei uns sehen.
Beobachtungstipps
In rund 60 NABU-Naturschutzzentren in ganz Deutschland kann man die Natur hautnah erleben. Erlebe bei einem Ausflug ins Grüne seltene Vogel- und andere Tierarten und treffen Sie Menschen, die sich für diese Oasen engagieren. Häufig werden auch Exkursionen und andere Veranstaltungen angeboten:
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