
Athene noctua
Steinkauz
Den Steinkauz findet man vor allem in westlichen Teilen Deutschlands in offenen Landschaften. Er brütet oftmals in unmittelbarer Nähe zum Menschen in Gebäudenischen, Ställen und Baumhöhlen. Den kleinen Kauz kann man relativ oft auch tagsüber beobachten, da er gerne auf offenen Sitzwarten verweilt. Seine weißen Augenbrauen verleihen ihm einen strengen Blick. Schon in der griechischen Mythologie spielte er eine Rolle und war eine Art Bote der Göttin Athene.
Vorkommen in Deutschland
Gefährdungsgrad
Vorwarnliste
- Nicht gefährdet
- Extrem selten
- Vorwarnliste
- Gefährdet
- Stark gefährdet
- vom Aussterben bedroht
- Ausgestorben
Bestandszahl
7.500 - 8.000 Brutpaare
Bestandstrend
- 7 %
Beschreibung
Aussehen
Das Gefieder an der Oberseite hat einen braunen Grundton, der stark mit weißen Tupfern übersäht ist, die am Scheitel eher fein und an der Rückseite kräftig sind. Die Unterseite ist weiß mit braunen Längsstreifen. Markant sind zwei weiße „Augenbrauen“, die ihm einen strengen Blick verleihen.
Verhalten
Tagsüber verweilt er gerne auf exponierten Aussichtswarten. Seine Revierkenntnisse ermöglichen ihm in Gefahrsituationen, blitzschnell in geeignete Verstecke zu verschwinden. Er beginnt ab Mitte April mit der Brut.
Lebensraum
Vor allem im Westen Deutschlands vertreten, besiedelt der Steinkauz gerne offene Landschaften wie Felder, Wiesen und Gärten mit Gehölzen. Er brütet in Gebäudenischen, Steinmauern, Baumhöhlen oder Felswänden.
Gefährdung
Der Steinkauz steht in Deutschland auf der Vorwarnliste. Erfolge von Schutzmaßnahmen lassen jedoch Hoffnung für den Steinkauz aufkommen.
Nahrung
Auf dem Speiseplan des Steinkauzes stehen Insekten, kleinere Vögel, Amphibien und Schlangen.
Stimme/Laute
Sein Ruf klingt wie ein scharfes und vorwurfsvolles „kwiew“. Der Gesang hingegen ist ein weiches und lang gedehntes „guuuuuuhk“.
Zugverhalten
Als Standvogel bleibt der Steinkauz das ganze Jahr über in seinem Revier.
Beobachtungstipps
Da er sich gerne in Siedlungsnähe befindet, kann man ihn recht häufig auf exponierten Sitzwarten wie Telefonmasten oder auf Steinmauern entdecken.
Aktiv werden
Was kann ich tun?
Die Pflege und der Erhalt artenreicher, naturnaher Streuobstwiesen mit altem Baumbestand helfen dem Steinkauz. Er nimmt auch gern spezielle Nistkästen an.










