
Alopochen aegyptiacus
Nilgans
Die ägyptische Nilgans ist mittlerweile auch bei uns ein häufig gesehener Wasservogel. Ob auf Wiesen, in Parks oder auf Seen, zwischen den allseits bekannten Graugänsen entdeckt man die Halbgans immer häufiger. Mit ihrem exotischen Aussehen ist sie ein Hingucker in jedem Stadtpark.
Vorkommen in Deutschland
Gefährdungsgrad
Nicht gefährdet
- Nicht gefährdet
- Extrem selten
- Vorwarnliste
- Gefährdet
- Stark gefährdet
- vom Aussterben bedroht
- Ausgestorben
Bestandszahl
11.000 - 15.500 Brutpaare
Bestandstrend
zunehmend
Steckbrief
Beobachten
ganzjährig zu beobachten
Größe
63-73 cm groß
Besonderheit
auffällig gezeichnete, kräftige Gans
Funfact
Beim Brutplatz ist die Nilgans nicht wählerisch. Man findet ihre Nester in Storchenhorsten oder auf Brückenpfeilern.
Beschreibung
Aussehen
Sie hat auffällig lange rote Beine und einen rotbraunen Ring um die Augen. Der Kopf der Nilgans ist weißgrau mit variablem rostroten Nackenfleck oder Halsring. Der Rücken ist dunkelbraun, zum Bürzel hin beige oder rotbraun. Am Bauch variiert die Farbe zwischen hellem beige und grau. Am Flügel kann seitlich die weiße Zeichnung zu sehen sein.

Verhalten
Sie verhalten sich meist desinteressiert oder neutral. Nur bei großem Gedrängel auf dem See und vor allem während der Brutzeit können sie territorial werden. Ihre Nester bauen sie sehr flexibel im Röhricht, Felsgestein oder auch in Baumhöhlen. Beide Elternteile beteiligen sich an der Aufzucht der Jungtiere.
Lebensraum
Nilgänse kommen ursprünglich aus Afrika. Entflohene Exemplare aus Haltungen gelangten über die Niederlande schließlich auch nach Deutschland. Man sieht sie hier hauptsächlich in Parks und an Gewässern aller Art. Auch auf Feldern trifft man sie bisweilen bei der Rast und der Nahrungssuche an.
Gefährdung
Die Nilgans ist nicht gefährdet, die Population nimmt bei uns stetig zu. Sie steht auf der EU-Liste der invasiven Arten.
Nahrung
Nilgänse fressen überwiegend Gräser, Blätter und Samen, suchen aber auch Getreidefelder gerne auf. Vereinzelt dürfen es auch mal Würmer oder Heuschrecken sein.
Stimme/Laute
Die männlichen Nilgänse zischen heiser, die Weibchen schnattern laut und trompetend in etwa „honk-hää-hää“. Sind sie aufgeregt, ertönt eine Reihe von „honk honk honk“.
Zugverhalten
Die Nilgans ist das ganze Jahr über bei uns zu sehen.
Beobachtungstipps
Da Nilgänse bei uns keine Seltenheit mehr sind, kann man sie oftmals gut an Seen im Park oder ruhigen Gewässern beobachten.
Aktiv werden
Was kann ich tun?
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