Grünfink auf einem Stück Holz.
Grünfink auf einem Stück Holz© Foto: Frank Derer

Chloris chloris

Grünfink

Von der Größe eines Buchfinks, aber leuchtend grün und gelb, so präsentiert sich der Grünfink in unseren Gärten. Er ist laut und präsent und verscheucht auch mal andere kleinere Vögel von der Futterstelle. Sein Gesang kann durchaus kanarienvogelartig ausfallen, passend zu seinem leuchtenden Gefieder.

Ruf

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Gesang

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Vorkommen in Deutschland

Gefährdungs­grad

Der Gefährdungsgrad ist der Roten Liste der Brutvögel in Deutschland 2020 entnommen.

Nicht gefährdet

  • Nicht gefährdet
  • Extrem selten
  • Vorwarnliste
  • Gefährdet
  • Stark gefährdet
  • vom Aussterben bedroht
  • Ausgestorben

Bestands­zahl

Die Bestandszahl stammt aus "Gerlach et. Al (2025): Vögel in Deutschland - Bestandssituation 2025. DDA, BfN, LAG VSW, Münster."

1.050.000 - 1.500.000 Brutpaare

Bestands­trend

Der Bestandstrend stammt aus "Gerlach et. Al (2025): Vögel in Deutschland - Bestandssituation 2025. DDA, BfN, LAG VSW, Münster."

- 48 % (abnehmend)

Steckbrief

Beobachten

ganzjährig zu beobachten

Größe

14-16 cm groß

Besonderheit

ein lauter und auffälliger Geselle im Garten

Funfact

Im Frühjahr sieht man Grünfinken manchmal einen flatternden, wankenden Singflug vollführen, der an den Flug einer Fledermaus erinnert.

Der Grünfink gehört zu unseren häufigsten Gartenvögeln© Foto: Mathias Schäf

Beschreibung

Aussehen

Im Prachtkleid präsentiert sich das Männchen an Brust und Bauch gelbgrün, am Rücken moosgrün. An den Handschwingen und den seitlichen Schwanzfedern sind leuchtend gelbe Federn zu sehen. Das Weibchen ist gräulich grün, mit bräunlichem Mantel und weniger gelben Federn an Flügeln und Schwanz. Der kräftige Schnabel ist blassrosa bis elfenbeinfarben.

Grünfinken sind ganzjährig bei uns zu sehen.© Foto: Mathias Schäf

Verhalten

Der vorwitzige Grünfink ist gerne in Hecken unterwegs, je dichter desto besser. Gerade sein Nest versteckt er sehr gut im Geäst. Er baut es napfförmig aus Halmen und Reisig und polstert es mit Moos, Federn und Haaren. Er fliegt gern in Schwärmen. Zur Balzzeit singt das Männchen im Flug oder von Bäumen und Heckenspitzen aus.

Lebensraum

Grünfinken brüten gern an Waldrändern und in Landschaften und Gärten mit dichten Hecken. Zur Futtersuche trifft man sie auf Feldern, Äckern und in Gärten an.

Gefährdung

Grünfinken sind nicht gefährdet. Trichomoniasis ist aber ein Grund für den Bestandsrückgang.

Nahrung

Sie ernähren sich von Sämereien, Früchten, Knospen und besonders gern Hagebutten.

Stimme/Laute

Im Repertoire hat der Grünfink sowohl ein kräftiges „jüpp-jüpp-jüpp grüüü“ als auch kanarienvogelgleichen, zwitschernden Gesang mit vielen Pfiffen und Trillern: „djüpp djüpp djüpp djüüürrrrrrrr tju-tju-tju tjipp tjipp tjipp dürdürdür djüürrrr“.

Zugverhalten

Grünfinken sind ganzjährig bei uns zu sehen. Einige Vögel ziehen im Winter weiter nach Süden. Vögel nordöstlicher Herkunft überwintern bei uns im Norden oder ziehen durch.

Beobachtungstipps

Wenn Sie im Garten eine Futterstelle mit vielen Körnern und ölhaltigen Samen aufstellen, wird der Grünfink garantiert als regelmäßiger Gast einkehren. Sie können ihn dann ganz in Ruhe beobachten.

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Aktiv werden

Was kann ich tun?

Hagebutten gehören zur Leibspeise des Grünfinks. Zusammen mit dichten Hecken können Sie für ihn in Ihrem Garten einen idealen Lebensraum schaffen.

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