Am besten am Nacken zu unterscheiden
Tauben im Vergleich

Die Straßentaube
Die Straßen-, Haus- oder Stadttaube (im Meldeformular zur Stunde der Wintervögel und Stunde der Gartenvögel unter „Straßentaube“) stammt von der rund ums Mittelmeer vorkommenden Felsentaube ab. Teils sind verwilderte Zuchttauben eingekreuzt, das Gefieder kann daher sehr verschieden gefärbt und gemustert sein. Der Wildform entsprechen Tiere mit hellgrauem Rücken und Flügeln – darauf zwei kräftige schwarze Binden – sowie blaugrauem Kopf.

Die Hohltaube
Etwas kleiner als die Straßentaube, Gefieder sehr ähnlich, aber Flügel im gleichen Blaugrau wie der Kopf, dazu ein grüner Nackenfleck und ohne die beiden kräftigen schwarzen Flügelbinden, die Felsen- und Straßentauben in der Regel kennzeichnen. Zugvogel, der die kalte Jahreszeit am Atlantik von Großbritannien bis Spanien verbringt. Zunehmend aber auch Überwinterung in Deutschland. Klassischer Waldvogel, der auch auch in Ortschaften brütet.

Die Ringeltaube
Unsere größte und häufigste Taube. Am weißen Halsseitenfleck zweifelsfrei zu erkennen. Vor allem die Tiere aus dem deutschen Südosten von Bayern bis Sachsen ziehen im Winter Richtung Atlantikküste. In Parks und Friedhöfen weit verbreitet.

Die Türkentaube
Hellgrauer Vogel mit schwarzem Genickstreifen. Hat sich erst vor wenigen Jahrzehnten vom Südosten aus nach Mitteleuropa ausgebreitet. Typischer Siedlungsvogel.

Die Turteltaube
Unsere kleinste Taube, erkennbar an rostrot gesäumten Flügelfedern mit schwarzem Kern. Siedelt in Wäldern ebenso wie in Parks, kehrt erst Ende April / Anfang Mai aus dem Winterquartier zurück. Langstreckenzieher mit Überwinterung südlich der Sahara. Winterbeobachtung in Deutschland praktisch ausgeschlossen. 2020 war die Turteltaube Vogel des Jahres.

Drei häufige Taubenarten im Vergleich:
