
Columba livia f. domestica
Straßentaube
Die Straßentaube oder auch Stadttaube stammt ursprünglich von der Felsentaube ab. Als Brieftaube war sie früher als Postbote unterwegs und wird auch heute noch als Reisetaube bei Wettbewerben eingesetzt. Aus den vielen Gefangenschaftsflüchtlingen haben sich mittlerweile in unseren Städten verschiedenste Populationen entwickelt, die sich perfekt an das Leben in Siedlungen angepasst haben.
Vorkommen in Deutschland
Gefährdungsgrad
Nicht gefährdet
- Nicht gefährdet
- Extrem selten
- Vorwarnliste
- Gefährdet
- Stark gefährdet
- vom Aussterben bedroht
- Ausgestorben
Bestandszahl
305.000 Brutpaare
Bestandstrend
zunehmend
Beschreibung
Aussehen
Straßentauben sind in ihrer Erscheinungsform sehr vielfältig, da immer neue Flüchtlingstauben neue Farben und Gefiedervarianten einbringen. Die häufigste Form sind grau gefärbte Vögel mit rosa und grün schillerndem Hals und rotbraunen Augen.
Verhalten
Die Straßentaube ist nicht sonderlich scheu und meist in großen Gruppen anzutreffen, vor allem an begehrten Futterplätzen. Sie nistet gerne in Taubenschlägen, sucht sich aber auch Plätze in Nischen und unter Dächern. Sie brütet mehrfach im Jahr.
Lebensraum
In unseren Städten fühlt sich die Straßentaube am wohlsten. Hier sucht sie Nischen und Vorsprünge an Häusern und unterm Dach auf. Bei der Futtersuche trifft man sie überall in der Stadt an.
Gefährdung
Straßentauben sind nicht gefährdet.
Nahrung
Sie ernähren sich von Samen, Früchten, Körnern sowie Brot und anderen Essensresten.
Stimme/Laute
Das gurrende „Ku-ru-ku-ku-ku“ oder „Kur-ruu-kuu, kur-ruu-kuu“ einer Taube ist wohl jedem sehr vertraut.
Zugverhalten
Straßentauben sind das ganze Jahr bei uns zu sehen.
Beobachtungstipps
In einigen Großstädten gibt es Taubenmanagement-Projekte. Hier wurden eigens öffentliche Futterplätze für die Taube-Mensch-Begegnung eingerichtet.
Aktiv werden
Was kann ich tun?
Um eine Überpopulation und dadurch bedingte Krankheiten zu vermeiden, ist in vielen Städten das Füttern von Tauben untersagt. An ausgewiesenen Stellen dürfen sie manchmal noch gefüttert werden. Auch werden Taubenschläge angeboten und betreut, um die Population gesund und im Zaum zu halten.










