
Aegithalos caudatus
Schwanzmeise
Dieser Winzling mit den überdimensional langen Schwanzfedern besitzt ein sehr lebhaftes Wesen und turnt häufig an Ästen herum. Der Schwanz ist dabei eine willkommene Balancierhilfe. Der Körper wirkt teilweise fast kugelrund. Die Schwanzmeise lebt in Wäldern mit viel Unterholz und gebüschreichen Parks und Gärten. Außerhalb der Brutzeit trifft man sie eigentlich immer in Trupps aus mehreren Tieren an. Im Winter ziehen Vögel aus nördlichen Regionen teilweise nach Deutschland.
Ruf
Aufgenommen von Lars Lachmann
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Vorkommen in Deutschland
Gefährdungsgrad
Nicht gefährdet
- Nicht gefährdet
- Extrem selten
- Vorwarnliste
- Gefährdet
- Stark gefährdet
- vom Aussterben bedroht
- Ausgestorben
Bestandszahl
76.000 - 140.000 Brutpaare
Bestandstrend
- 18 % (stabil)
Steckbrief
Beobachten
ganzjährig zu beobachten
Größe
13-15 cm, davon 7-9 cm Schwanz
Besonderheit
überproportional lange Schwanzfedern
Reise
Standvogel und Kurzstreckenzieher
Funfact
Die dünnen und langen Schwanzfedern machen 60 Prozent der Körperlänge aus.
Beschreibung
Aussehen
Der kleine Körper der Schwanzmeise ist rundlich. Die langen, schmalen Schwanzfedern sind schwarz mit weißen Kanten. Am sonst weißen Kopf befindet sich ein schwarzer Scheitelstreif. Die Unterseite ist hell, die Flanken sind leicht rosabräunlich. Der Mantel ist überwiegend schwarz, und die Schulterfedern sind rosa. Vögel nordischer Wintertrupps haben einen weißen Kopf.
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Verhalten
Schwanzmeisen sind lebhafte Tiere, die oft kopfüber an Ästen entlangklettern. Außerhalb der Brutzeit halten sie sich gerne in größeren Trupps auf. Ihr Nest ist ein beeindruckendes Kunstwerk: Fast einen Monat lang bauen sie eine runde Kugel mit Flechten und Moosen, die mit zahlreichen Federn und Haaren ausgepolstert wird.
Lebensraum
Schwanzmeisen mögen unterholzreiche Laub- und Mischwälder. Auch in Parks mit hohem Gebüsch und in strukturreichen Gärten sind sie zu Hause.
Gefährdung
Die Schwanzmeise ist nicht gefährdet.
Nahrung
Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten und deren Larven. Dazu zählen zum Beispiel Schmetterlingsraupen, Käfer und Blattläuse. Dies wird notfalls durch Beeren und Samen ergänzt.
Stimme/Laute
Ihr Ruf ist ein scharfes „srisrisri“ oder ein schnurrendes „trr-trrr-trrr“. Der Gesang ist ein feines Trillern und selten zu hören.
Zugverhalten
Schwanzmeisen zählen hauptsächlich zu den Standvögeln und bleiben das ganze Jahr über hier. Populationen aus nördlichen Ländern ziehen teilweise invasionsartig in Trupps nach Mitteleuropa.
Beobachtungstipps
Gerade im Winter tauchen manchmal Schwanzmeisen-Trupps überraschend am Futterhaus auf und verschwinden dann wochenlang wieder. Manchmal sieht man sie im Park auf den Ästen munter herumturnen. Sie sind ständig in Bewegung und wirken rastlos.
Aktiv werden
Was kann ich tun?
Schwanzmeisen benötigen zum Beispiel Haare und Moos zum Nestbau. Sie können diese Materialien im Garten bereitstellen, um die Schwanzmeise zu unterstützen.







