
Falco subbuteo
Baumfalke
Baumfalken sind nach dem Turmfalken die häufigste Falkenart in Deutschland. Sie sind Zugvögel, die den Winter in Afrika verbringen. Ihre schnelle Flugweise und ihre Gestalt im Flug sind charakteristische Merkmale. Darüber hinaus tragen sie eine rötliche „Hose“, welche sie leicht erkennbar macht. Sie sind in verschiedenen Habitaten beheimatet und bevorzugen strukturreiche Gegenden.
Vorkommen in Deutschland
Gefährdungsgrad
Gefährdet
- Nicht gefährdet
- Extrem selten
- Vorwarnliste
- Gefährdet
- Stark gefährdet
- vom Aussterben bedroht
- Ausgestorben
Bestandszahl
5.000 - 6.500 Brutpaare
Bestandstrend
+ 15 % (stabil)
Steckbrief
Beobachten
nur im Winter nicht zu beobachten
Größe
29-36 cm groß
Besonderheit
trägt charakteristische rötliche „Hose“
Reise
Langstreckenzieher
Funfact
Hat er eine Libelle gefangen, knipst er ihr häufig im Flug noch die Flügel mit dem Schnabel ab, um sie dann zu verspeisen.
Beschreibung
Aussehen
Der Baumfalke trägt eine schwarze Kopfkappe und ist ansonsten weiß am Kopf, bis auf einen dunklen Barststreifen. Die Oberseite ist dunkelgrau und der Bauch weiß mit dunklen Flecken. Auffällige Merkmale sind die rötliche „Hose“ – bei Jungtieren ist diese beige – und seine eher schmale Statur.

Verhalten
Rasant und geschickt erbeutet der Baumfalke seine Opfer in der Luft. Dabei schafft er es sogar, ausgezeichnete Flugspezialisten wie Mauersegler zu ergreifen. Als Brutplatz dienen oftmals alte Krähennester.
Lebensraum
Er besiedelt unterschiedliche Lebensräume von Wäldern bis Moorlandschaften. Bevorzugt werden halboffene, strukturreiche Landschaften mit offenen Flächen zum Jagen. Oftmals trifft man ihn in der Nähe von Seen an, wo es reichlich Nahrung gibt.

Gefährdung
Die Population des Baumfalkens in Deutschlands gilt als gefährdet.
Nahrung
Als Nahrungsquelle dienen für den Baumfalken in erster Linie Singvögel wie Ammern, Schwalben oder Finken, die geschickt im Flug erbeutet werden. Auch große Insekten wie Libellen werden vom Baumfalken verzehrt.
Stimme/Laute
Der Ruf des Baumfalken besteht aus einem spitzen „kikikiki“, was zum Ende hin langsamer wird.
Zugverhalten
Als Langstreckenzieher verbringt der Baumfalke die Winter im südlichen Afrika. Im späten Frühling, also im April und Mai, kehrt er wieder in die Brutgebiete zurück.
Beobachtungstipps
Am besten erkennt man den Baumfalken anhand seiner eher schmalen Gestalt und der rasanten Flugmanöver. Gerade im Sommer hält er sich zum Jagen auch gerne in Gewässernähe auf und fängt dort zum Beispiel Libellen.
Aktiv werden
Was kann ich tun?
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