NABU
  • Slider-Bild
    Foto: NABU/Heiko Anders
  • Slider-Bild
    Foto: NABU/Heiko Anders

Eine sichere Heimat für Wölfe!

Schützen Sie mit uns gemeinsam die Wölfe in Deutschland.

Märchen und Mythen ranken sich um ihn und wir alle kennen sie. Fakten über Wölfe sind hingegen weniger weit verbreitet. Dabei sind die Wildtiere bei uns wieder heimisch und gehören in unser Ökosystem wie Reh, Fuchs und Hase. Damit Wölfe dauerhaft in unserer Landschaft zuhause sein können, brauchen sie vor allem eines: Akzeptanz! Und dafür sind sie auf Ihre Hilfe angewiesen.

Helfen Sie uns mit einer Wolf-Patenschaft, die zurückgekehrten Wölfe in Deutschland zu schützen!

Ja, ich helfe den Wölfen

  • Zweckgebundene Patenschaft für den Schutz der Wölfe
  • Regelmäßige Projektberichte
  • Jederzeit per E-Mail kündbar

Alle Informationen zur sicheren Datenverarbeitung finden Sie in unserem Datenschutzhinweis.


Wir sind für Sie da

Marit Bilandzija Kenning - Foto: sevens+maltry
NABU-Patenschaftsteam
Paten@NABU.de 030-284984-1574

Sicher und Transparent

Initiative Transparente Zivilgesellschaft
Der NABU transparent

Ihre Patenschaft

Mit Ihrer Wolf-Patenschaft bleiben Sie ganz nah an unseren Projekten: Zweimal im Jahr berichten wir in der Wolf-Post konkret von unserem Engagement für Wölfe – so bekommen Sie unmittelbare Einblicke in unsere Arbeit. Wir begrüßen Sie mit Ihrer persönlichen Patenurkunde und vielen Informationen rund um diese faszinierenden Tiere.

Ihr Patenbeitrag ist steuerlich absetzbar. Im Februar des Folgejahres schicken wir Ihnen automatisch eine Spendenbescheinigung zu. Ihr Patenbeitrag ist eine zweckgebundene Spende und unterstützt somit unser Engagement für Wölfe.

Icon Geschenk

Das besondere Geschenk

Schenken und etwas Gutes tun

Mit einer NABU-Patenschaft machen Sie nicht nur dem oder der Beschenkten, sondern gleichzeitig auch der Natur eine große Freude. Verschenken Sie ein Stück kostbare Natur!

Jetzt Patenschaft verschenken

Das tut der NABU

Etwa 150 Jahre ist es her, dass Wölfe in Deutschland ausgerottet wurden. In den 1990er Jahren begannen sie dank umfassender Schutzmaßnahmen langsam wieder ins Land zurückzukehren, bis im Jahr 2000 das erste Mal wieder Wolfswelpen in freier Natur bei uns geboren wurden. Mittlerweile sind sie in vielen Bundesländern wieder zuhause. Neben Freude über die Rückkehrer gibt es aber auch Skepsis. Gerade für die Weidetierhaltung bedeuten Wölfe eine große Herausforderung. Deswegen ist der NABU in allen Bundesländern mit Wolfsvorkommen aktiv - helfen Sie uns dabei, Wege zum Miteinander zu finden!

So hilft der NABU den Wölfen:

  • Wolfswissen vermitteln: Der NABU nimmt Ängste und Sorgen sehr ernst. Er klärt durch Informationsarbeit über Wölfe auf und hilft, alte Vorurteile abzubauen.
  • Herdenschutz vorantreiben: Der NABU sucht im sachlichen Dialog praktikable Lösungen für alle Beteiligten. Seit 2017 sind wir beispielsweise Teil des Bündnisses "Vielfalt behüten", das aus zehn weiteren Organisationen aus Natur- und Tierschutz, Weidetierhaltung und Jagd besteht.
  • Politische Arbeit: Der NABU ist auf politischer Ebene für den Schutz von Wölfen tätig, indem er zum Beispiel mit Aktionen gegen Lockerungen im Bundesnaturschutzgesetz mobilisiert. Gemeinsam mit unseren Partner*innen setzen wir uns außerdem für umfassendere Förderung des Herdenschutzes ein.

Jetzt Patenschaft abschließen!

Wolfsexperte Peter Griemberg bei einem Vortrag.

Wolfsexperte Peter Griemberg beim Vortrag - Foto: NABU/Stefanie Preuin

Ein einzelner Wolf

++ Aktuell ++ Film: "Wölfe und Menschen - Wege zur Koexistenz"

Eindrucksvolle Aufnahmen freilebender Wölfe in Deutschland – den Film von Sebastian Koerner können Sie sich online anschauen und teilen. Film ansehen →

F.A.Q.

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen

Wie engagiert sich der NABU im Herdenschutz?

Der NABU versucht durch sachlichen Dialog, eine praktikable Lösung für alle Beteiligten zu finden. Deswegen engagiert sich der NABU aktiv mit Herdenschutz-Projekten vor Ort und entwickelt passende Ansätze für verschiedene Gegebenheiten. In Baden-Württemberg steht so beispielsweise der Herdenschutz im unwegsamen Gelände im Vordergrund. Weitere Projekte gibt es zum Beispiel zu praktischen Herdenschutzlösungen oder Ehrenamtshilfe beim Zaunbau in Niedersachsen.

Wie viele wildlebende Wölfe gibt es in Deutschland?

Im Monitoringjahr 2024/2025 wurden laut DBBW (Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf) 219 Wolfsrudel, 43 Paare und 14 sesshafte Einzeltiere festgestellt – insgesamt demnach 276 Wolfsterritorien (Stand Oktober 2025). Eine Stagnation zum Vorjahr, in dem 274 Territorien nachgewiesen wurden. Die Zahl der Tiere verändert sich über das Jahr, und ist auch von Mortalitäten der Welpen oder durch Unfälle geprägt. Dennoch kann durch das bestehende Monitoring die Mindestzahl von 1.636 Wolfsindividuen in Deutschland bestätigt werden, davon zwischen 544 und 606 erwachsene Wölfe. Eine Verbreitungskarte kann man hier einsehen.

Ein Rudel in Deutschland besteht im Durchschnitt aus etwa acht Tieren. Hinzu kommen mehrere Einzelwölfe, die zum Teil standorttreu oder auch auf Wanderung sind. Im standardisierten Monitoring von Wölfen werden lediglich die erwachsenen, fortpflanzungsfähigen Tiere gezählt und dann als Einzelwölfe, Paare (potentielle zukünftige Rudel) und Rudel eingeordnet. Auch der NABU bezieht sich nur auf die Zahlen der erwachsenen Tiere, u.a. weil durch die hohe Sterblichkeit der Welpen und Jährlinge ihre genaue Anzahl schwer zu erfassen ist.

Wie steht der NABU zur Wolfsjagd?

Der NABU lehnt eine reguläre Bejagung von Wölfen strikt ab. Sie wird nicht zu weniger Konflikten u.a. mit der Weidetierhaltung führen und erfüllt damit keinen nachvollziehbaren Sinn. Der Schutzstatus des Wolfs ist 2025 auf EU-Ebene von „streng geschützt“ auf „geschützt“ abgesenkt worden. Infolgedessen wurde der Wolf 2026 als jagdbare Art in das Bundesjagdgesetz aufgenommen. Der NABU hat sich dagegen ausgesprochen und u.a. eine Petition mit über 150.000 Unterschriften auf die Beine gestellt. Gerade weil der Schutzstatus des Wolfs abgesenkt wurde, ist es umso wichtiger, jetzt für die Wölfe in Deutschland einzustehen und für eine Koexistenz von Menschen, Weidetieren und Wölfen vor Ort einzustehen, ohne reguläre Bejagung. Dem verpflichten wir uns auch weiterhin. Wie jede*r sich für die Wölfe an die Politik wenden kann, haben wir auf unserer Seite zum Jagdrecht beschrieben.

Woher kommen die Wölfe zu uns?

Entgegen der Gerüchte, Natur- und Tierschützer würden bei der Verbreitung der Wölfe in Europa nachhelfen, läuft diese ganz natürlich ab. Die Wölfe in Deutschland stammen von den Nachkommen eingewanderter Tiere aus Ostpolen ab. Die Tiere der südlichen Bundesländer stammen teilweise auch aus den Alpen und der Italienischen Population.

Sind Wölfe für Menschen gefährlich?

Gesunde Wölfe, die nicht provoziert oder angefüttert werden, stellen für den Menschen in der Regel keine Gefahr dar. Seit dem Jahr 2000 – seitdem es Wölfe wieder in Deutschland gibt – hat es keinen Angriff von freilebenden Wölfen auf Menschen gegeben. Ein Vorfall hat im April 2026 für Aufregung gesorgt: Ein Jungwolf verirrte sich in Hamburg immer weiter in die Stadt hinein, bis er letztlich aus einem Einkaufsgebäude nicht mehr herausfand. Eine Frau wollte ihm in guter Absicht helfen, was dazu führte, dass er sie im Gesicht verletzte. Dies kann nicht als Angriff im engeren Sinne gewertet werden, sondern als Verteidigung eines Wildtiers, das sich in einer Stresssituation in die Enge getrieben fühlte. Es gibt keine Hinweise, dass der Wolf aktiv die Nähe von Menschen gesucht hätte. Die Frau trug glücklicherweise nur leichte Verletzungen davon. Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, (Wild-)Tiere nicht zu bedrängen – auch wenn man ihnen helfen möchte.

Eine wissenschaftliche Untersuchung (NINA Institut, 2001) hat weltweit dokumentierte Fälle zusammengestellt und untersucht, in denen Menschen von Wölfen angegriffen wurden. Eine Dokumentation der Studie kann man hier nachlesen.

Zwischen 2002 und 2020 hat es demnach in Nordamerika und Europa insgesamt 14 Zwischenfälle mit Wölfen gegeben, bei denen 2 Menschen getötet wurden. In einem dieser Fälle war der Wolf an Tollwut erkrankt. Bei den meisten der anderen Vorkommnisse kann davon ausgegangen werden, dass die Tiere zuvor angefüttert oder provoziert wurden. Deutschland gilt seit 2008 als tollwutfrei. Wichtig ist, dass Menschen verstehen, Wildtiere als solche zu behandeln, also sie nicht zu füttern, keine Abfälle für die Tiere zugänglich liegen zu lassen und nicht auf die Tiere und ihre Bauten zuzugehen.

Sind Wölfe für Nutztiere gefährlich?

Wölfe bevorzugen Huftiere als Nahrungsgrundlage. Neben Wildtierarten wie Rehen, Rothirschen und Wildschweinen zählen zu den Huftieren auch Nutztiere wie Schafe und Ziegen. Für sie müssen in Wolfsregionen flächendeckend Schutzmaßnahmen ergriffen werden, denn bei ihren langen Streifzügen kommen Wölfe immer wieder mit Nutztieren in Weidehaltung in Kontakt. Sind Nutztiere nicht oder nur schlecht geschützt, wird der Wolf versuchen, leichte Beute zu machen. Neben Ziegen und Schafen sind seltener auch Rinder, Pferde oder Gehegewild betroffen. Der NABU macht sich deswegen dafür stark, dass geeignete Maßnahmen für den Herdenschutz umgesetzt werden.

Welche Rolle spielt der Wolf für das Ökosystem?

Wölfe erfüllen als großer Beutegreifer eine wichtige Funktion im Ökosystem: Beute und Beutegreifer haben sich abhängig voneinander in der Evolution entwickelt. Durch die Ausrottung des Wolfes entstand eine Lücke, die eingespielte Wechselbeziehungen innerhalb des Ökosystems beeinträchtigt hat. Nicht zu Unrecht wird der Wolf als "Gesundheitspolizei" des Waldes bezeichnet, da er häufig auch kranke und schwache Tiere frisst und somit dazu beiträgt, den Bestand seiner Beutetiere "gesund" zu halten.

Gehe ich mit meiner Patenschaft eine langfristige Verpflichtung ein?

Ihre Patenbeiträge sind freiwillige Spenden für unser Projekt, die Sie jederzeit ohne Angabe von Gründen beenden können. Für uns sind Patenbeiträge aber besonders wertvoll, weil wir mit diesen regelmäßigen festen Beiträgen besser planen und das Geld besonders effizient einsetzen können.

Flyer

Screenshot Patenflyer Wolf

Noch unentschieden? Melden Sie sich gerne bei uns. Wir freuen uns, Ihnen mehr Informationen zu zusenden. Diese können Sie
hier kostenlos bestellen oder hier herunterladen!

 

Adresse & Kontakt

NABU
Charitéstraße 3
10117 Berlin

Telefon 030.28 49 84-0
NABU@NABU.de

Sicherheit

Alle Daten werden verschlüsselt und können auf dem Weg von Ihrem heimischen PC zum NABU-Server nicht von Dritten eingesehen werden.

Rechtliches

Unser vollständiges Impressum finden Sie hier.

Die Datenschutzhinweise des NABU finden Sie hier

Cookie-Einstellungen

Spenden für die Natur

SozialBank
Name: NABU e.V.
IBAN: DE65370205000008051805