Märchenhaft und geheimnisvoll
Einen Waldgarten anlegen

So wird der Garten zum Zauberwald
Farne sind die erste Gruppe der Schattenpflanzen, die in keinem Schattengarten fehlen dürfen. Die Pflanzen sind robust und anpassungsfähig. Auch Gräser kommen im Schattengarten nicht zu kurz und bereichern ihn um eine weitere Struktur. Natürlich dürfen auch die bunten Farbtupfer hier nicht fehlen. Hübsche Akzente setzen die Blüten von Pfirsichblättriger Glockenblume, Akelei oder Frühlingsplatterbse. Als Stauden lassen sich diese Schönheiten einfach in den Garten bringen.
Wer im Herbst Blumenzwiebeln steckt, kann sich bereits im nächsten Frühjahr über die ersten Frühblüher freuen. Wie im Wald nutzen die Frühblüher auch im Schattengarten die lichten Tage des frühen Jahres, um ihre Energiereserven aufzufüllen und im nächsten Jahr wieder anzutreten. Buschwindröschen (Anemone nemorosa), Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) und Krokusse (Crocus tommasinianus) sowie Märzenbecher (Leucojum vernum) sind außerdem wichtige Frühblüher, die für frühfliegende Insekten überlebensnotwenig sind.
Kletternde Pflanzen für den Schatten können Efeu (Hedera helix), Bunte Kronwicke (Securigera varia), Waldplatterbse (Lathyrus silvestris), Waldgeißblatt (Lonicera periclymenum) oder Hopfen (Humulus lupulus) oder Gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba) sein.
Ein Schattengarten ist also kein Grund, auf das Gärtnern zu verzichten. Blüten und Blätter sind möglich und sogar ausgesprochen hübsch, man muss sich nur darauf einlassen. Übrigens sind die Schattenpflanzen auch bestens für einen schattigen Balkon geeignet.